Fieberstrauch
Beschreibung
Der Fieberstrauch ist ein sommergrüner, reich verzweigter Strauch, der eine Wuchshöhe von 3 Metern erreicht und etwa 2 bis 4 Meter breit werden kann. Er stammt ursprünglich aus dem Osten der USA und dem südöstlichen Kanada, wo er in lichten Wäldern, an Waldrändern, Flussufern und in feuchten Niederungen wächst. Der Strauch entwickelt eine graubraune Rinde und wächst meist mehrstämmig mit aufrechten bis leicht ausladenden Ästen. Ein charakteristisches Merkmal ist die Bildung von Wurzelschösslingen, durch die sich im Laufe der Zeit breite Gebüschgruppen entwickeln können. Die eiförmigen Blätter verströmen beim Zerreiben einen intensiven, aromatischen Duft nach Wintergrün. Im Herbst leuchten sie in einem strahlenden Goldgelb. Für den Fruchtansatz an weiblichen Pflanzen ist eine männliche Befruchtersorte in der Nähe erforderlich.
Von März bis April, noch vor dem Laubaustrieb, erscheinen die kleinen, etwa 5 Millimeter großen, grünlich-gelben Blüten in dichten Büscheln am vorjährigen Holz. Die männlichen Blüten sind etwas größer und besonders pollenreich, die weiblichen entwickeln nach erfolgreicher Bestäubung im September leuchtend scharlachrote, etwa 1 Zentimeter große Steinfrüchte. Die Früchte sind essbar und wurden traditionell von den Ureinwohnern Nordamerikas genutzt. Getrocknet und gemahlen dienen sie als scharfes, aromatisches Speisegewürz und als Ersatz für Piment. Auch die jungen Blätter können als Gewürz verwendet werden, und aus Blättern, Zweigen und Früchten lässt sich ein aromatischer Tee bereiten. Die Rinde wurde von den indigenen Völkern gegen verschiedene Beschwerden gekaut und hatte große Bedeutung als Medizinalpflanze.
Der Fieberstrauch ist ökologisch wertvoll als früher Pollenlieferant für Bienen und andere Insekten im zeitigen Frühjahr. Die leuchtend roten Früchte werden im Herbst und Winter von zahlreichen Vogelarten gerne gefressen, darunter Drosseln und andere Singvögel. Auch verschiedene Wildtiere nutzen Blätter, Zweige und Früchte als Nahrung. Als seltenes und robustes Liebhabergehölz eignet sich der Fieberstrauch gut für naturnahe Pflanzungen an Gehölzrändern, in lockeren Strauchhecken oder als Solitär in Parks und größeren Gärten.
Die nächsten Lieferungen finden zwischen dem 23. Februar und 24. März 2026 statt.
Abholung bei Waldgärtnerei Kyritz verfügbar
Gewöhnlich fertig in 24 Stunden
Standort & Wuchsbedingungen
Wuchsform
Strauch
Höhe x Breite
3.0 x 2.0 m
Max. Winterhärte
Zone 04 (-34.4 bis -28.9)
Blüte ab
März
Standort
sonnig und halbschattig
Mögliche Bodenverhältnisse
Sand, Lehm, durchlässig, humos, feucht, frisch und sauer
Wurzelsystem
Herzwurzler
Empfohlene Stellung
Gruppe
Resilienzen
Schädlinge und Trockenheit
Besonderheiten
Herbstfärber und Duftpflanze
Nutzung und ökologischer Wert
Essbare Teile
Blätter, Beeren und Rinde
Verwendung
Tee- oder Gewürzpflanze
Befruchtung
Fremdbefruchtung
Ernte ab
September
Ökologischer Wert
Frühblüher, Bienenweide und Vogelnährgehölz
Pflege
Wasserbedarf
gering
Schnittbedarf
mittel
Empfohlene Schutzmaßnahmen
Mulchen
Allg. Hinweise
Allgemeine Pflegehinweise
Benennung und Einordnung
Arten-Synonyme
Gewürzstrauch, Gewürzbusch, Gewürzholz, Benzoelorbeer und Falscher Benzoëbaum
Sorten-Synonyme
Familie
Lorbeergewächse (Lauraceae)
Gattung
Fiebersträucher (Lindera)
Jede Lieferung erfolgt zzgl. 8,50 € Versandkosten. Ab 150,00 € liefern wir versandkostenfrei. Wir liefern in zwei Zeiträumen im Jahr – im Frühjahr und Herbst.
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