Japanische Aralie
Beschreibung
Die Japanische Aralie ist ein sommergrüner, mehrstämmiger Großstrauch, der Wuchshöhen von bis zu 8 Metern erreicht und ursprünglich aus Ostasien stammt, wo sie in den Bergwäldern Japans, Koreas, Chinas und Ostsibiriens heimisch ist. Der bizarr anmutende Wuchs mit wenigen, dicken Ästen und einer im Alter schirmförmig ausgebreiteten Krone verleiht ihr ein exotisches Erscheinungsbild. Besonders auffällig sind die doppelt gefiederten Blätter, die in mächtigen Wedeln eine Länge von bis zu einem Meter erreichen und der Pflanze ein fast tropisches Flair geben. Die kräftig bestachelten Triebe und die dunkelgraue, ebenfalls dornenbewehrte Rinde sind ein weiteres markantes Merkmal. Im Herbst verfärbt sich das Laub in warme Gelb- bis Rottöne. Als Rarität und Gemüsegehölz verdient sie besondere Beachtung: Die jungen Triebspitzen und Blattknospen gelten in der japanischen Küche als Delikatesse. Die Pflanze breitet sich durch Wurzelausläufer aus und kann mit der Zeit größere Gebüsche bilden.
Die jungen Triebe werden im April über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen geerntet, bevor sie sich vollständig entfalten. In Japan sind sie als „Tara-no-me" eine traditionelle kulinarische Einstimmung auf den Frühling und werden gedämpft, gebraten oder in Tempura ausgebacken. Ihr Geschmack ist mild-herb und leicht aromatisch. Ab September entwickeln sich aus den Blüten kleine, kugelige, tiefblaue bis schwarze Steinfrüchte, die als dekorativer Fruchtschmuck bis in den Winter an der Pflanze haften und Vögeln als Nahrungsquelle dienen.
Die Blütezeit beginnt im August und erstreckt sich über etwa vier Wochen. Die cremeweißen Blüten stehen in imposanten, bis zu 50 Zentimeter breiten Trugdolden, die über dem Blattwerk zu schweben scheinen. Als Spätblüher bieten sie Hummeln, Bienen und Schwebfliegen eine wertvolle Nektarquelle zu einer Zeit, in der das Nahrungsangebot für Insekten bereits deutlich abnimmt.
Die nächsten Lieferungen finden zwischen dem 2. November und 15. Dezember 2026.
Abholung bei Waldgärtnerei Kyritz verfügbar
Gewöhnlich fertig in 24 Stunden
Standort & Wuchsbedingungen
Wuchsform
Großstrauch
Höhe x Breite
8.0 x 5.0 m
Max. Winterhärte
Zone 04 (-34.4 bis -28.9)
Blüte ab
September
Standort
halbschattig und sonnig
Mögliche Bodenverhältnisse
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, feucht, frisch und humos
Wurzelsystem
Flachwurzler
Empfohlene Stellung
Solitär und Gruppe
Resilienzen
Schädlinge und Winterfrost
Besonderheiten
Herbstfärber, Duftpflanze und Rarität
Nutzung und ökologischer Wert
Essbare Teile
Triebe
Verwendung
Direktverzehr und Verarbeitung
Befruchtung
Selbstbefruchtung
Ernte ab
April
Ökologischer Wert
Bienenweide
Pflege
Wasserbedarf
mittel
Schnittbedarf
gering
Empfohlene Schutzmaßnahmen
Mulchen
Allg. Hinweise
Allgemeine Pflegehinweise
Benennung und Einordnung
Arten-Synonyme
Japanischer Angelikabaum, Teufelskrückstock und Stachel-Aralie
Sorten-Synonyme
Familie
Araliengewächse (Araliaceae)
Gattung
Aralien (Aralia)
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