Akebie
Beschreibung
Die Akebie ist eine verholzende Kletterpflanze, die mit ihren windenden Trieben Wuchshöhen von bis zu 12 Metern erreicht und ursprünglich aus den Bergwäldern Ostasiens in China, Korea und Japan stammt. Die fünfteiligen, handförmig zusammengesetzten Blätter erinnern an eine geöffnete Hand und verleihen der Pflanze ein exotisches Erscheinungsbild. In milden Wintern bleibt das Laub weitgehend erhalten, bei stärkerem Frost wird es abgeworfen. In der Jugend wächst die Akebie zunächst langsam, entwickelt sich dann aber zu einer raschwüchsigen Schlingpflanze, die Pergolen, Zäune und Fassaden dicht begrünt. Neben den Früchten sind auch die jungen Triebe und Blätter essbar – in der ostasiatischen Küche werden sie im Frühjahr geerntet und als Gemüse blanchiert, gedünstet oder gebraten. Die Blätter lassen sich zudem als Tee verwenden.
Die gurkenförmigen, purpurviolett gefärbten und leicht bereiften Früchte werden bis zu 10 Zentimeter lang und reifen ab September über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Bei Reife platzen sie auf und geben ein süßes, gallertartiges Fruchtfleisch mit zahlreichen schwarzen Samen frei, das in Ostasien als Delikatesse gilt. Es kann roh verzehrt werden und erinnert geschmacklich an Melone. In der japanischen Küche werden auch die Fruchtschalen gefüllt und gebraten. Für einen zuverlässigen Fruchtansatz empfiehlt es sich, verschiedene Pflanzen nebeneinander zu setzen, da die Akebie auf Fremdbefruchtung angewiesen ist.
Die Blütezeit beginnt im April und erstreckt sich über etwa fünf Wochen. Die Pflanze ist einhäusig und bildet männliche und weibliche Blüten in hängenden Trauben an derselben Pflanze aus. Die größeren weiblichen Blüten sind violettbraun bis schokoladen-purpur gefärbt, die kleineren männlichen Blüten erscheinen in einem zarten Rosa. Sie verströmen einen angenehmen, würzig-süßen Duft nach Vanille und Schokolade. Als Bienenweide zieht die Akebie zahlreiche Bestäuberinsekten an und dient zudem als Vogelnährgehölz.
Die nächsten Lieferungen finden zwischen dem 23. Februar und 24. März 2026 statt.
Abholung bei Waldgärtnerei Kyritz verfügbar
Gewöhnlich fertig in 24 Stunden
Standort & Wuchsbedingungen
Wuchsform
Kletterpflanze
Höhe x Breite
12.0 x 3.0 m
Max. Winterhärte
Zone 05 (-28.8 bis -23.4)
Blüte ab
April
Standort
sonnig und halbschattig
Mögliche Bodenverhältnisse
anspruchslos, Sand, Lehm, Ton, durchlässig, trocken, kalkhaltig, humos, frisch und feucht
Wurzelsystem
Flachwurzler
Empfohlene Stellung
Gruppe
Resilienzen
Krankheiten, Winterfrost und Nährstoffmangel
Besonderheiten
Immergrüne Pflanze, Duftpflanze und Schattenspender
Nutzung und ökologischer Wert
Essbare Teile
Früchte, Blätter und Triebe
Verwendung
Direktverzehr und Verarbeitung
Befruchtung
Fremdbefruchtung
Ernte ab
September
Ökologischer Wert
Vogelnährgehölz und Bienenweide
Pflege
Wasserbedarf
mittel
Schnittbedarf
mittel
Empfohlene Schutzmaßnahmen
Mulchen
Allg. Hinweise
Allgemeine Pflegehinweise
Benennung und Einordnung
Arten-Synonyme
Fingerblättrige Akebie, Fünfblättrige Akebie, Schokoladengurke, Schokoladenrebe, Schokoladenwein und Fünffingerstrauch
Sorten-Synonyme
Familie
Fingerfruchtgewächse (Lardizabalaceae)
Gattung
Akebie (Akebia)
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