Birnenquitte Bereczki
Cydonia oblonga 'Bereczki'
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Beschreibung
Die Birnenquitte 'Bereczki' wächst als Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Quitte stammt aus Südwestasien rund um den Kaukasus und kam über die Länder am Mittelmeer nach Europa. In Ungarn ist aus ihr eine der wichtigsten Sorten geworden: 'Bereczki' trägt den Namen von Máté Bereczki (1824–1895), dem Pomologen, der auf seinem Gut in Kunágota im Südosten des Landes rund 800 Obstsorten bestimmte und beschrieb – in den 1870er-Jahren war das die einzige verlässliche Sortensammlung Ungarns. Gefunden wurde die Quitte wohl 1883 in Kiskunfélegyháza, 1956 wurde sie staatlich zugelassen, und in den ungarischen Erwerbsanlagen der 1980er-Jahre pflanzte man fast nur sie. Sie wächst kräftig und bringt große bis sehr große Früchte mit hohem Zuckergehalt. In einer sechsjährigen Quittensichtung in Niederbayern blieb sie gesund und dicht belaubt, während andere Sorten am Feuerbrand ganz eingingen.
Ihre rosaweißen Blüten, bis 5 Zentimeter breit, öffnen sich im Mai, etwas später als bei vielen anderen Quitten, und stehen rund 4 Wochen. Geerntet wird ab Ende September innerhalb von etwa 2 Wochen, spätestens aber vor den ersten anhaltenden Frösten. Die Frucht ist breit birnenförmig und gerippt, leuchtend gelb, manchmal mit einem orangefarbenen Hauch, und duftet stark. Den grauen Flaum, den die Schale beim Heranwachsen trägt, reibt man vor dem Verarbeiten ab. Die Schale bräunt leicht; gelagert werden die Früchte schonend und einreihig in flachen Kisten. Innen bräunt die Frucht kaum, und kühl gelagert hält sie sich bis in den Januar. Roh ist das weißlich gelbe Fruchtfleisch hart, herb und mitunter steinig; gegart wird es weich, schmeckt süßlich und färbt sich rötlich. Daraus wird Quittenbrot, in Ungarn Birsalmasajt genannt, also Quittenkäse, dazu Gelee, Kompott und Marmelade, und auch für die Brennerei eignet sie sich gut.
Die Blüten der Quitte sind offene Schalen, in deren Mitte der Nektar halb verborgen liegt; bestäubt werden sie von Bienen, Schwebfliegen und Faltern. Im Obstgarten zählt die Quitte zu den guten Bienenweiden, und ihre Blüten duften dabei angenehm. Ihre Samen tragen Tiere weiter, die das Fruchtfleisch fressen und die Kerne nach der Darmpassage wieder ausscheiden. Im Herbst bleibt sie ein Blickfang, wenn sich das Laub oft kräftig gelb färbt.
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Die Birnenquitte 'Bereczki' wächst als Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Quitte stammt aus Südwestasien rund um den Kaukasus und kam über die Länder am Mittelmeer nach Europa. In Ungarn ist aus ihr eine der wichtigsten Sorten geworden: 'Bereczki' trägt den Namen von Máté Bereczki (1824–1895), dem Pomologen, der auf seinem Gut in Kunágota im Südosten des Landes rund 800 Obstsorten bestimmte und beschrieb – in den 1870er-Jahren war das die einzige verlässliche Sortensammlung Ungarns. Gefunden wurde die Quitte wohl 1883 in Kiskunfélegyháza, 1956 wurde sie staatlich zugelassen, und in den ungarischen Erwerbsanlagen der 1980er-Jahre pflanzte man fast nur sie. Sie wächst kräftig und bringt große bis sehr große Früchte mit hohem Zuckergehalt. In einer sechsjährigen Quittensichtung in Niederbayern blieb sie gesund und dicht belaubt, während andere Sorten am Feuerbrand ganz eingingen.
Ihre rosaweißen Blüten, bis 5 Zentimeter breit, öffnen sich im Mai, etwas später als bei vielen anderen Quitten, und stehen rund 4 Wochen. Geerntet wird ab Ende September innerhalb von etwa 2 Wochen, spätestens aber vor den ersten anhaltenden Frösten. Die Frucht ist breit birnenförmig und gerippt, leuchtend gelb, manchmal mit einem orangefarbenen Hauch, und duftet stark. Den grauen Flaum, den die Schale beim Heranwachsen trägt, reibt man vor dem Verarbeiten ab. Die Schale bräunt leicht; gelagert werden die Früchte schonend und einreihig in flachen Kisten. Innen bräunt die Frucht kaum, und kühl gelagert hält sie sich bis in den Januar. Roh ist das weißlich gelbe Fruchtfleisch hart, herb und mitunter steinig; gegart wird es weich, schmeckt süßlich und färbt sich rötlich. Daraus wird Quittenbrot, in Ungarn Birsalmasajt genannt, also Quittenkäse, dazu Gelee, Kompott und Marmelade, und auch für die Brennerei eignet sie sich gut.
Die Blüten der Quitte sind offene Schalen, in deren Mitte der Nektar halb verborgen liegt; bestäubt werden sie von Bienen, Schwebfliegen und Faltern. Im Obstgarten zählt die Quitte zu den guten Bienenweiden, und ihre Blüten duften dabei angenehm. Ihre Samen tragen Tiere weiter, die das Fruchtfleisch fressen und die Kerne nach der Darmpassage wieder ausscheiden. Im Herbst bleibt sie ein Blickfang, wenn sich das Laub oft kräftig gelb färbt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Quitten(Cydonia)
- Art-Syn.
- Quitte, Echte Quitte, Kido, Kütten, Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venus-Apfel, Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne
- Sorten-Syn.
- Berecki, Bereczky, Beretzki

