Sibirische Blaubeere Indigo Gem
Lonicera caerulea 'Indigo Gem'
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Beschreibung
Die Sibirische Blaubeere 'Indigo Gem' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie kam 2012 aus dem kanadischen Züchtungsprogramm in Saskatoon in den Handel, 5 Jahre nach ihren Schwestern 'Borealis' und 'Tundra'. Alle drei stammen aus derselben Elternkreuzung – aus einer Reihe von Sämlingen, in der 'Indigo Gem' der ertragreichste Strauch war. Genau darauf ist sie ausgelesen: auf Menge. Sie wächst rascher und aufrechter als ihre Geschwister, und ihre Früchte sind zwar lang, aber schlank, sodass die einzelne Beere leichter bleibt als bei 'Borealis'. Wer beide nebeneinander pflanzt, hat den Unterschied im Korb: hier die Menge, dort die große Naschfrucht.
Im April öffnen sich die Blüten, paarweise in den Blattachseln, glockig und gelblich grün; 4 Wochen lang halten sie durch, und auch 7 Grad Frost bringen sie nicht um. Ab Mai wird geerntet, über gut 3 Wochen hinweg. Die Beeren werden bis zu 3 Zentimeter lang, bleiben dabei länglich-oval und wiegen etwa 1,3 Gramm; sie schmecken süß und lassen sich frisch vom Strauch essen. Ihre Stärke liegt aber woanders: Sie sind etwas fester als die der Schwestersorten, mit einem leichten Biss – und damit halten sie die Verarbeitung besser aus. Für Marmelade, Gelee und Saft ist das die bessere Wahl, und auch das Einfrieren nehmen sie nicht übel. Die Außenfarbe täuscht dabei: Blau sind die Beeren früh, reif erst, wenn auch das Fruchtfleisch durchgefärbt ist – vorher schmecken sie sauer. Wie alle Sorten dieser Art braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe, sonst setzt sie keine Früchte an.
Ökologisch bringt diese Sorte vor allem Masse ins Frühjahr. Sie blüht im April über 4 Wochen, und weil sie mehr Blüten ansetzt als ihre Geschwister, steht auf gleicher Fläche mehr Nektar zur Verfügung – zu einer Zeit, in der Hummelköniginnen und Wildbienen wenig finden. Ein Kälteeinbruch unterbricht das nicht: Die Blüten vertragen mehrere Grad Frost, sodass die Tracht auch in einem rauen April hält. Und weil die Beeren zu den ersten des Jahres gehören, sind sie beim ersten Vogelhunger nach dem Winter gefragt.
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Die Sibirische Blaubeere 'Indigo Gem' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie kam 2012 aus dem kanadischen Züchtungsprogramm in Saskatoon in den Handel, 5 Jahre nach ihren Schwestern 'Borealis' und 'Tundra'. Alle drei stammen aus derselben Elternkreuzung – aus einer Reihe von Sämlingen, in der 'Indigo Gem' der ertragreichste Strauch war. Genau darauf ist sie ausgelesen: auf Menge. Sie wächst rascher und aufrechter als ihre Geschwister, und ihre Früchte sind zwar lang, aber schlank, sodass die einzelne Beere leichter bleibt als bei 'Borealis'. Wer beide nebeneinander pflanzt, hat den Unterschied im Korb: hier die Menge, dort die große Naschfrucht.
Im April öffnen sich die Blüten, paarweise in den Blattachseln, glockig und gelblich grün; 4 Wochen lang halten sie durch, und auch 7 Grad Frost bringen sie nicht um. Ab Mai wird geerntet, über gut 3 Wochen hinweg. Die Beeren werden bis zu 3 Zentimeter lang, bleiben dabei länglich-oval und wiegen etwa 1,3 Gramm; sie schmecken süß und lassen sich frisch vom Strauch essen. Ihre Stärke liegt aber woanders: Sie sind etwas fester als die der Schwestersorten, mit einem leichten Biss – und damit halten sie die Verarbeitung besser aus. Für Marmelade, Gelee und Saft ist das die bessere Wahl, und auch das Einfrieren nehmen sie nicht übel. Die Außenfarbe täuscht dabei: Blau sind die Beeren früh, reif erst, wenn auch das Fruchtfleisch durchgefärbt ist – vorher schmecken sie sauer. Wie alle Sorten dieser Art braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe, sonst setzt sie keine Früchte an.
Ökologisch bringt diese Sorte vor allem Masse ins Frühjahr. Sie blüht im April über 4 Wochen, und weil sie mehr Blüten ansetzt als ihre Geschwister, steht auf gleicher Fläche mehr Nektar zur Verfügung – zu einer Zeit, in der Hummelköniginnen und Wildbienen wenig finden. Ein Kälteeinbruch unterbricht das nicht: Die Blüten vertragen mehrere Grad Frost, sodass die Tracht auch in einem rauen April hält. Und weil die Beeren zu den ersten des Jahres gehören, sind sie beim ersten Vogelhunger nach dem Winter gefragt.
Winterhärte
Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C
Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Geißblattgewächse(Caprifoliaceae)
- Gattung
- Heckenkirschen(Lonicera)
- Art-Syn.
- Maibeere, Kamtschatkabeere, Blaue Heckenkirsche, Blaue Doppelbeere, Honigbeere, Sibirische Blaubeere, Lenzbeere
- Sorten-Syn.
- Myberry Farm

