Gemeine Pimpernuss
Staphylea pinnata
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Beschreibung
Die Gemeine Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Südosteuropa und Kleinasien, der 4 Meter hoch wird. In Deutschland wächst sie wild nur in Bayern und Baden-Württemberg und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie wächst aufrecht, mehrstämmig und locker verzweigt. Die gefiederten Blätter bestehen aus fünf bis neun Fiederblättchen und ähneln Holunderblättern. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb bis orange. Der deutsche Name "Pimpernuss" leitet sich vom mittelhochdeutschen "pimpern" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind klappern. Die Samen schmecken pistazienartig und können geröstet, kandiert oder zu Pimpernusslikör verarbeitet werden, der traditionell im Bayerischen Wald hergestellt wird. Aus den Samen wurden früher auch Rosenkränze gefertigt. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern eingelegt oder kandiert werden.
Von Mai bis Juni erscheinen die cremeweißen, leicht rosa schattierten, glockenförmigen Blüten in charakteristischen, nach unten hängenden Rispen. Sie verströmen einen intensiven Kokosnussduft und sind sehr nektarreich. Die Blütenrispen unterscheiden die Gemeine von der Kolchischen Pimpernuss, deren Blüten aufrecht stehen. Die Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den glänzend braunen Samen. Die Kapseln sind rundlich geformt und bleiben lange am Strauch haften. Im Gegensatz zur Kolchischen Pimpernuss haben sie eine eher geringe Zierwirkung, erzeugen aber das namensgebende Klappergeräusch.
Die nektarreichen Blüten bieten Bestäubern im Mai und Juni Nahrung. Die Samen werden von Vögeln gefressen und dienen Kleintieren als Nahrung. Die Gemeine Pimpernuss bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. Als heimisches, seltenes Gehölz ist sie wertvoll für naturnahe Pflanzungen.
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Die Gemeine Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Südosteuropa und Kleinasien, der 4 Meter hoch wird. In Deutschland wächst sie wild nur in Bayern und Baden-Württemberg und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie wächst aufrecht, mehrstämmig und locker verzweigt. Die gefiederten Blätter bestehen aus fünf bis neun Fiederblättchen und ähneln Holunderblättern. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb bis orange. Der deutsche Name "Pimpernuss" leitet sich vom mittelhochdeutschen "pimpern" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind klappern. Die Samen schmecken pistazienartig und können geröstet, kandiert oder zu Pimpernusslikör verarbeitet werden, der traditionell im Bayerischen Wald hergestellt wird. Aus den Samen wurden früher auch Rosenkränze gefertigt. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern eingelegt oder kandiert werden.
Von Mai bis Juni erscheinen die cremeweißen, leicht rosa schattierten, glockenförmigen Blüten in charakteristischen, nach unten hängenden Rispen. Sie verströmen einen intensiven Kokosnussduft und sind sehr nektarreich. Die Blütenrispen unterscheiden die Gemeine von der Kolchischen Pimpernuss, deren Blüten aufrecht stehen. Die Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den glänzend braunen Samen. Die Kapseln sind rundlich geformt und bleiben lange am Strauch haften. Im Gegensatz zur Kolchischen Pimpernuss haben sie eine eher geringe Zierwirkung, erzeugen aber das namensgebende Klappergeräusch.
Die nektarreichen Blüten bieten Bestäubern im Mai und Juni Nahrung. Die Samen werden von Vögeln gefressen und dienen Kleintieren als Nahrung. Die Gemeine Pimpernuss bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. Als heimisches, seltenes Gehölz ist sie wertvoll für naturnahe Pflanzungen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Pimpernussgewächse(Staphyleaceae)
- Gattung
- Pimpernüsse(Staphylea)
- Art-Syn.
- Gefiederte Pimpernuss, Gemeine Klappernuss, Europäische Pimpernuss








































