Rotblättriger Szechuanpfeffer Purple Leaf
Zanthoxylum piperitum 'Purple Leaf'
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Beschreibung
Der Rotblättrige Szechuanpfeffer 'Purple Leaf' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Er ist eine Form des Sanshō, der in Japan und Korea wild wächst und dessen junges Laub dort zu den Gewürzen des Frühjahrs gehört. Von der Art trennt ihn die Farbe: Wo sie glänzend dunkelgrüne Fiederblätter trägt, treibt 'Purple Leaf' purpurne aus, die ebenso aromatisch sind und in der Küche genauso verwendet werden wie das grüne Laub. Wer ihn pflanzt, hat ein Würzkraut, das zugleich ein Ziergehölz ist – und zwar ein zierlich gebautes, das kaum Schatten wirft.
Seine Blütezeit fällt in den Mai und dauert etwa 4 Wochen; die kleinen Blüten sind gelblich grün und sitzen in kurzen Rispen. Gepflückt wird bei ihm vor allem das Laub, und zwar jung: Kinome heißen die frischen Blätter in Japan, und man nimmt sie vom Austrieb an bis in den Sommer, um Gerichten Duft und Farbe zu geben. Zerrieben und mit Miso verrührt, werden sie zu Kinome-Miso, einer Würzpaste, die man wie ein Pesto oder ein Dressing verwendet. Ganz und frisch gezupft geben die purpurnen Blättchen Salaten Schärfe und Farbe zugleich. Auch in Korea und bei den Ainu auf Hokkaidō würzt man mit dem Blatt. Essbar sind außerdem die Blüten: Als Hana-sanshō kommen sie in Japan Anfang Mai für kurze Zeit in die Küchen der feinen Restaurants und sind eine seltene, teure Zutat. Zum Pflücken gehören Handschuhe, denn die Stacheln am Trieb sind sehr spitz. Einen kräftigen Rückschnitt im Winter verträgt der Strauch gut – in einem Garten in der Pfalz hält man einen Strauch der Art so bei rund 60 Zentimetern, kugelig wie einen Bonsai. Wer hochstrebende und sich kreuzende Zweige herausnimmt, kommt später leichter an das junge Laub.
Unscheinbar sind die Blüten, aber nicht ohne Besuch: Bienen lieben sie an allen Pfefferbäumen, und im englischen Waldgartenbau zählt man die grüne Art eigens zu den Bienenpflanzen. Den Zierwert trägt bei 'Purple Leaf' das Laub. Es glänzt, ist farnartig fein gefiedert und purpurn gefärbt, und es duftet würzig wie das Blatt der grünen Art. Im Herbst färbt es goldgelb, die Mitte des Blattes oft leuchtend orange.
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Der Rotblättrige Szechuanpfeffer 'Purple Leaf' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Er ist eine Form des Sanshō, der in Japan und Korea wild wächst und dessen junges Laub dort zu den Gewürzen des Frühjahrs gehört. Von der Art trennt ihn die Farbe: Wo sie glänzend dunkelgrüne Fiederblätter trägt, treibt 'Purple Leaf' purpurne aus, die ebenso aromatisch sind und in der Küche genauso verwendet werden wie das grüne Laub. Wer ihn pflanzt, hat ein Würzkraut, das zugleich ein Ziergehölz ist – und zwar ein zierlich gebautes, das kaum Schatten wirft.
Seine Blütezeit fällt in den Mai und dauert etwa 4 Wochen; die kleinen Blüten sind gelblich grün und sitzen in kurzen Rispen. Gepflückt wird bei ihm vor allem das Laub, und zwar jung: Kinome heißen die frischen Blätter in Japan, und man nimmt sie vom Austrieb an bis in den Sommer, um Gerichten Duft und Farbe zu geben. Zerrieben und mit Miso verrührt, werden sie zu Kinome-Miso, einer Würzpaste, die man wie ein Pesto oder ein Dressing verwendet. Ganz und frisch gezupft geben die purpurnen Blättchen Salaten Schärfe und Farbe zugleich. Auch in Korea und bei den Ainu auf Hokkaidō würzt man mit dem Blatt. Essbar sind außerdem die Blüten: Als Hana-sanshō kommen sie in Japan Anfang Mai für kurze Zeit in die Küchen der feinen Restaurants und sind eine seltene, teure Zutat. Zum Pflücken gehören Handschuhe, denn die Stacheln am Trieb sind sehr spitz. Einen kräftigen Rückschnitt im Winter verträgt der Strauch gut – in einem Garten in der Pfalz hält man einen Strauch der Art so bei rund 60 Zentimetern, kugelig wie einen Bonsai. Wer hochstrebende und sich kreuzende Zweige herausnimmt, kommt später leichter an das junge Laub.
Unscheinbar sind die Blüten, aber nicht ohne Besuch: Bienen lieben sie an allen Pfefferbäumen, und im englischen Waldgartenbau zählt man die grüne Art eigens zu den Bienenpflanzen. Den Zierwert trägt bei 'Purple Leaf' das Laub. Es glänzt, ist farnartig fein gefiedert und purpurn gefärbt, und es duftet würzig wie das Blatt der grünen Art. Im Herbst färbt es goldgelb, die Mitte des Blattes oft leuchtend orange.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rautengewächse(Rutaceae)
- Gattung
- Gelbhölzer(Zanthoxylum)
- Art-Syn.
- Zitronenpfeffer, Japanischer Pfeffer, Pfefferstrauch, Japanische Stachelasche, Szechuanpfeffer

