Chinesischer Szechuanpfeffer
Zanthoxylum simulans
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Beschreibung
Der Chinesische Szechuanpfeffer wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3,5 Meter Standfläche. Er stammt aus China, Taiwan und Korea. In China heißt er Ye huajiao, wilder Huajiao – Huajiao ist dort der Name des Szechuanpfeffers schlechthin –, und die Gelao im Norden der Provinz Guizhou würzen mit ihm an Stelle des Huajiao aus dem Handel. Beschrieben hat ihn 1866 der britische Diplomat Henry Fletcher Hance, der als Vizekonsul in Whampoa bei Kanton seine freie Zeit den Pflanzen Chinas widmete; schon 1869 wuchs er im Botanischen Garten von Kew bei London. Im Garten lässt er sich auf zweierlei Art halten: frei als breiter Fruchtstrauch, oder als Busch von 1,5 Metern für die Blätter, den man im Sommer zurückschneidet, damit er frisch austreibt – das geht auf Kosten der Früchte.
Im Mai blüht er, etwa 4 Wochen lang, mit kleinen gelblichen Blüten in kurzen Rispen. Daraus werden dichte Büschel pfeffergroßer Kapseln von rund 5 Millimetern, rötlich und dunkel gepunktet. Geerntet wird ab Anfang Oktober, über etwa 3 Wochen: Zur Vollreife springen die Schalen auf und lassen den glänzend schwarzen Samen fallen. Nach dem Trocknen liest man die Samen aus, denn die Würze sitzt im Öl der Schale. Es schmeckt leicht nach Zitrone, prickelt auf der Zunge wie Brause und kühlt, und es ist schärfer als schwarzer Pfeffer. Zu Chili passen die Schalen gut; mit grobem Salz geröstet und zusammen gemahlen, geben sie ein Kräutersalz. Man kocht sie ganz mit oder mahlt sie fein. In China röstet man sie und aromatisiert damit Erdnussöl für Pfannengerichte und Salate, und im Fünf-Gewürze-Pulver stehen sie neben Sternanis, Zimt, Nelken und Fenchel. Die jungen Blätter duften beim Zerreiben kräftig; fein geschnitten oder in Öl angedünstet, würzen sie wie ein Küchenkraut. Erkennen lässt er sich an den breiten, flachen Stacheln an Zweigen und Stamm – englisch heißt er danach auch Flatspine prickly ash.
Seine Blüten sind klein, grünlich gelb und fallen kaum ins Auge, doch Bienen fliegen sie gern an. In englischen Waldgärten pflanzt man ihn deshalb, wie seine nächsten Verwandten unter den Pfefferbäumen, auch als Bienenpflanze. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig gelb bis rot. Nach dem Laubfall bleiben die Fruchtstände, die man nicht geerntet hat, rosarot an den kahlen Zweigen hängen und geben dem Strauch bis in den Spätherbst Farbe.
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Der Chinesische Szechuanpfeffer wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3,5 Meter Standfläche. Er stammt aus China, Taiwan und Korea. In China heißt er Ye huajiao, wilder Huajiao – Huajiao ist dort der Name des Szechuanpfeffers schlechthin –, und die Gelao im Norden der Provinz Guizhou würzen mit ihm an Stelle des Huajiao aus dem Handel. Beschrieben hat ihn 1866 der britische Diplomat Henry Fletcher Hance, der als Vizekonsul in Whampoa bei Kanton seine freie Zeit den Pflanzen Chinas widmete; schon 1869 wuchs er im Botanischen Garten von Kew bei London. Im Garten lässt er sich auf zweierlei Art halten: frei als breiter Fruchtstrauch, oder als Busch von 1,5 Metern für die Blätter, den man im Sommer zurückschneidet, damit er frisch austreibt – das geht auf Kosten der Früchte.
Im Mai blüht er, etwa 4 Wochen lang, mit kleinen gelblichen Blüten in kurzen Rispen. Daraus werden dichte Büschel pfeffergroßer Kapseln von rund 5 Millimetern, rötlich und dunkel gepunktet. Geerntet wird ab Anfang Oktober, über etwa 3 Wochen: Zur Vollreife springen die Schalen auf und lassen den glänzend schwarzen Samen fallen. Nach dem Trocknen liest man die Samen aus, denn die Würze sitzt im Öl der Schale. Es schmeckt leicht nach Zitrone, prickelt auf der Zunge wie Brause und kühlt, und es ist schärfer als schwarzer Pfeffer. Zu Chili passen die Schalen gut; mit grobem Salz geröstet und zusammen gemahlen, geben sie ein Kräutersalz. Man kocht sie ganz mit oder mahlt sie fein. In China röstet man sie und aromatisiert damit Erdnussöl für Pfannengerichte und Salate, und im Fünf-Gewürze-Pulver stehen sie neben Sternanis, Zimt, Nelken und Fenchel. Die jungen Blätter duften beim Zerreiben kräftig; fein geschnitten oder in Öl angedünstet, würzen sie wie ein Küchenkraut. Erkennen lässt er sich an den breiten, flachen Stacheln an Zweigen und Stamm – englisch heißt er danach auch Flatspine prickly ash.
Seine Blüten sind klein, grünlich gelb und fallen kaum ins Auge, doch Bienen fliegen sie gern an. In englischen Waldgärten pflanzt man ihn deshalb, wie seine nächsten Verwandten unter den Pfefferbäumen, auch als Bienenpflanze. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig gelb bis rot. Nach dem Laubfall bleiben die Fruchtstände, die man nicht geerntet hat, rosarot an den kahlen Zweigen hängen und geben dem Strauch bis in den Spätherbst Farbe.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rautengewächse(Rutaceae)
- Gattung
- Gelbhölzer(Zanthoxylum)
- Art-Syn.
- Chinesischer Pfeffer, Täuschende Stachelesche

