Schwarze Johannisbeere Hedda — Ribes nigrum 'Hedda'

Schwarze Johannisbeere Hedda

Ribes nigrum 'Hedda'

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Beschreibung

Die Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als kompakter, dichtbuschiger Strauch bis zu 1,5 Meter hoch. Die in Norwegen gezüchtete Sorte bildet unter den Schwarzen Johannisbeeren die süßesten Früchte aus, die zudem besonders groß werden und einen Durchmesser von 1,5 Zentimeter erreichen können. 'Hedda' gilt als gering anfällig für Mehltau und widerstandsfähig gegenüber den häufigsten Johannisbeerkrankheiten. Neben den Beeren können auch die herb-würzig duftenden Blätter als Tee verwendet werden.

Die kugelrunden, glänzend schwarzen Früchte reifen ab Juli über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Durch ihren besonders süßen Geschmack eignen sie sich hervorragend für den Frischverzehr. Dank ihrer leichten Zerkochbarkeit lassen sie sich aber auch sehr gut zu Saft, Gelee, Sirup, Marmelade, Likör und Desserts verarbeiten oder für herzhafte Gerichte wie Soßen und Chutneys verwenden.

Die Blütezeit beginnt im Mai und erstreckt sich über etwa drei Wochen. Die kleinen, rötlichen Blüten stehen in hängenden Trauben zusammen. Als Frühblüher und Bienenweide ist die Schwarze Johannisbeere eine wertvolle Nahrungsquelle für Honigbienen, Hummeln und andere Bestäuberinsekten. Sie dient zudem als Raupenfutterpflanze und die Früchte werden von zahlreichen Vogelarten gefressen.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Strauch
Höhe
1.5 m
Breite
1.5 m
Wurzelsystem
Flachwurzler

Standort & Boden

Standort
schattig, halbschattig, sonnig
Wasserbedarf
mittel
Stellung
Solitär, Gruppe, Hecke, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
sauer

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Frühblüher Bienenweide Raupenfutterpflanze Insektenmagnet Vogelnährgehölz

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung Tee- oder Gewürzpflanze

Besonderheiten

Windschutz Duftpflanze Rarität

Phänologie und Vermehrung

Blüte3 Wo
Ernte2 Wo
AprMaiJunJulAug

Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt

Pflege

Schnittbedarf
mittel
Resilienzen
Winterfrost Spätfrost
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)
Gattung
Johannisbeeren(Ribes)