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Beschreibung
Die Salweide wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist ganz Europa, und über Sibirien und Mittelasien reicht sie bis nach China, Korea und Japan. Von ihr stammen die Palmkätzchen: Auf dem Land schneidet man die blühenden Zweige der männlichen Pflanzen für den Palmsonntag, und als Frühlingsschmuck im Haus sind sie bis heute beliebt. Damit ist sie die Weide, die man ihrer Blüte wegen pflanzt. Anders als die meisten ihrer Verwandten wurzelt sie aus gesteckten Zweigen nur schwer – wer sie im Garten haben will, setzt deshalb besser eine bewurzelte Pflanze, als auf einen Steckling zu hoffen.
Die Blüte beginnt im März und dauert rund 3 Wochen, noch bevor sich das erste Blatt zeigt. Die Kätzchen werden bis 3 Zentimeter lang, sitzen ungestielt am kahlen Zweig und stecken vor dem Aufblühen in einem dichten, weißen Pelz – das ist der silbrige Zustand, den man in der Vase haben will; geschnitten wird, wenn sie sich eben zu öffnen beginnen. An männlichen Pflanzen schieben sich danach die gelben Staubbeutel heraus, und der Strauch leuchtet goldgelb, in Hecken eines der heitersten Bilder des Vorfrühlings. Weibliche Kätzchen bleiben grün und unscheinbarer; bis Juni und Juli reifen sie zu Kapseln, aus denen der wollige Samen mit dem Wind davonfliegt. Essbares gibt es an ihr nicht, die Früchte sind für den Menschen ungenießbar. Sie wächst schnell, und ein Rück- und Auslichtungsschnitt nach Bedarf hält sie in Form; weil sie kräftig aus dem Stock ausschlägt, verträgt sie auch, bis zum Boden zurückgesetzt zu werden. Im Winter erkennt man sie am grauen Stamm mit großen, rautenförmigen Korkwarzen.
Für Insekten ist sie die erste große Mahlzeit des Jahres. Die Salweide gehört zu den früh blühenden Weiden, die den Honigbienen die allererste Massentracht im Jahresablauf liefern, und sie spendet Nektar wie Pollen in der höchsten Wertstufe. Die Kätzchen locken als Pinselblumen mit halb verborgenem Nektar Bienen, Schwebfliegen und Falter an; unter den Wildbienen leben an Weiden sogar Spezialisten, die nirgends sonst sammeln. Nach dem Winter saugen Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und die Eichen-Wintereule an den Kätzchen, im Frühjahr auch Frühlingseulen wie die Gemeine Kätzcheneule. Ihr Laub ernährt die Raupen von Großem Schillerfalter, Trauermantel und Großem Fuchs, und der Salweiden-Blütenspanner lebt allein von ihr. Am Blatt frisst der Weidenblattkäfer, und der Moschusbock nimmt ihren Saft. In England leben auf der Salweide 284 Insektenarten, mehr als auf Grau-, Silber- oder Ohrweide.
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Die Salweide wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist ganz Europa, und über Sibirien und Mittelasien reicht sie bis nach China, Korea und Japan. Von ihr stammen die Palmkätzchen: Auf dem Land schneidet man die blühenden Zweige der männlichen Pflanzen für den Palmsonntag, und als Frühlingsschmuck im Haus sind sie bis heute beliebt. Damit ist sie die Weide, die man ihrer Blüte wegen pflanzt. Anders als die meisten ihrer Verwandten wurzelt sie aus gesteckten Zweigen nur schwer – wer sie im Garten haben will, setzt deshalb besser eine bewurzelte Pflanze, als auf einen Steckling zu hoffen.
Die Blüte beginnt im März und dauert rund 3 Wochen, noch bevor sich das erste Blatt zeigt. Die Kätzchen werden bis 3 Zentimeter lang, sitzen ungestielt am kahlen Zweig und stecken vor dem Aufblühen in einem dichten, weißen Pelz – das ist der silbrige Zustand, den man in der Vase haben will; geschnitten wird, wenn sie sich eben zu öffnen beginnen. An männlichen Pflanzen schieben sich danach die gelben Staubbeutel heraus, und der Strauch leuchtet goldgelb, in Hecken eines der heitersten Bilder des Vorfrühlings. Weibliche Kätzchen bleiben grün und unscheinbarer; bis Juni und Juli reifen sie zu Kapseln, aus denen der wollige Samen mit dem Wind davonfliegt. Essbares gibt es an ihr nicht, die Früchte sind für den Menschen ungenießbar. Sie wächst schnell, und ein Rück- und Auslichtungsschnitt nach Bedarf hält sie in Form; weil sie kräftig aus dem Stock ausschlägt, verträgt sie auch, bis zum Boden zurückgesetzt zu werden. Im Winter erkennt man sie am grauen Stamm mit großen, rautenförmigen Korkwarzen.
Für Insekten ist sie die erste große Mahlzeit des Jahres. Die Salweide gehört zu den früh blühenden Weiden, die den Honigbienen die allererste Massentracht im Jahresablauf liefern, und sie spendet Nektar wie Pollen in der höchsten Wertstufe. Die Kätzchen locken als Pinselblumen mit halb verborgenem Nektar Bienen, Schwebfliegen und Falter an; unter den Wildbienen leben an Weiden sogar Spezialisten, die nirgends sonst sammeln. Nach dem Winter saugen Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und die Eichen-Wintereule an den Kätzchen, im Frühjahr auch Frühlingseulen wie die Gemeine Kätzcheneule. Ihr Laub ernährt die Raupen von Großem Schillerfalter, Trauermantel und Großem Fuchs, und der Salweiden-Blütenspanner lebt allein von ihr. Am Blatt frisst der Weidenblattkäfer, und der Moschusbock nimmt ihren Saft. In England leben auf der Salweide 284 Insektenarten, mehr als auf Grau-, Silber- oder Ohrweide.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Weidengewächse(Salicaceae)
- Gattung
- Weiden(Salix)
- Art-Syn.
- Palmweide, Kätzchenweide, Sal-Weide

