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Beschreibung
Der Wollige Schneeball wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; er ist bei uns heimisch und steht in warm-trockenen Eichen- und Kiefernwäldern, an sonnigen Waldrändern und in Hecken, meist auf kalkhaltigem Lehm- oder Tonboden. Von dort bringt er mit, was ihn im Garten leicht macht: Trockenheit und Kalk nimmt er ohne Weiteres, empfindlich ist er nur gegen verdichteten Boden und gegen Überflutung, denn seine Wurzeln laufen flach und weit. Der Wuchs ist aufrecht, dicht verzweigt und langsam; im Alter wird er sehr breit. Seinen Namen trägt er zu Recht: Triebe, Knospen und Blattunterseiten sind dicht mit Sternhaaren besetzt und fühlen sich filzig an. Einen zweiten Namen hat er auch – Schlinge oder Schlingstrauch, nach dem biegsamen Holz, aus dem früher Schlingen und Bindungen gemacht wurden.
Die Blüte beginnt im Mai und hält 4 Wochen: cremeweiße Einzelblüten von 6 bis 8 Millimetern, dicht gedrängt in gewölbten, filzig behaarten Trugdolden von rund 10 Zentimetern Breite. Anders als beim Gewöhnlichen Schneeball fehlt der Kranz großer Lockblüten – hier sind alle Blüten gleich gebaut und alle fruchtbar. Am Duft scheiden sich die Geister; angenehm findet ihn nicht jeder. Im Hochsommer färben sich die eiförmigen, 7 bis 8 Millimeter langen Steinfrüchte rot, im September schwarz, und weil das nicht gleichzeitig geschieht, steht in einer Dolde beides nebeneinander – das auffälligste Bild, das dieser Strauch im Jahr macht. Essbar sind die Früchte nicht; sie gehören weder roh noch gekocht in die Küche. Sein Wert liegt woanders: im derben, runzeligen Laub, das oberseits dunkelgrün und unterseits grau verfilzt ist, im zweifarbigen Fruchtschmuck bis in den Winter und im zähen Holz, das man früher gedrechselt hat. Im Winter erkennt man ihn an den Knospen: Sie sind nackt, ohne schützende Schuppen, nur graufilzig überzogen.
Ökologisch ist er kein Blütenstrauch: Er gibt wenig Nektar, und die Blüte fällt für Insekten kaum ins Gewicht. Sein Beitrag liegt bei den Früchten und beim Bau. Die Beeren hängen oft getrocknet bis in den Winter, und dann sind sie gefragt – auch am Boden, wo Rebhuhn und Fasan die abgefallenen aufnehmen; Säugetiere kommen dazu. Und weil er dicht verzweigt und sperrig wächst, ist er ein gutes Vogelschutzgehölz: Deckung und Nistraum in einer Höhe, in der viele Hecken schon dünn werden.
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Der Wollige Schneeball wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; er ist bei uns heimisch und steht in warm-trockenen Eichen- und Kiefernwäldern, an sonnigen Waldrändern und in Hecken, meist auf kalkhaltigem Lehm- oder Tonboden. Von dort bringt er mit, was ihn im Garten leicht macht: Trockenheit und Kalk nimmt er ohne Weiteres, empfindlich ist er nur gegen verdichteten Boden und gegen Überflutung, denn seine Wurzeln laufen flach und weit. Der Wuchs ist aufrecht, dicht verzweigt und langsam; im Alter wird er sehr breit. Seinen Namen trägt er zu Recht: Triebe, Knospen und Blattunterseiten sind dicht mit Sternhaaren besetzt und fühlen sich filzig an. Einen zweiten Namen hat er auch – Schlinge oder Schlingstrauch, nach dem biegsamen Holz, aus dem früher Schlingen und Bindungen gemacht wurden.
Die Blüte beginnt im Mai und hält 4 Wochen: cremeweiße Einzelblüten von 6 bis 8 Millimetern, dicht gedrängt in gewölbten, filzig behaarten Trugdolden von rund 10 Zentimetern Breite. Anders als beim Gewöhnlichen Schneeball fehlt der Kranz großer Lockblüten – hier sind alle Blüten gleich gebaut und alle fruchtbar. Am Duft scheiden sich die Geister; angenehm findet ihn nicht jeder. Im Hochsommer färben sich die eiförmigen, 7 bis 8 Millimeter langen Steinfrüchte rot, im September schwarz, und weil das nicht gleichzeitig geschieht, steht in einer Dolde beides nebeneinander – das auffälligste Bild, das dieser Strauch im Jahr macht. Essbar sind die Früchte nicht; sie gehören weder roh noch gekocht in die Küche. Sein Wert liegt woanders: im derben, runzeligen Laub, das oberseits dunkelgrün und unterseits grau verfilzt ist, im zweifarbigen Fruchtschmuck bis in den Winter und im zähen Holz, das man früher gedrechselt hat. Im Winter erkennt man ihn an den Knospen: Sie sind nackt, ohne schützende Schuppen, nur graufilzig überzogen.
Ökologisch ist er kein Blütenstrauch: Er gibt wenig Nektar, und die Blüte fällt für Insekten kaum ins Gewicht. Sein Beitrag liegt bei den Früchten und beim Bau. Die Beeren hängen oft getrocknet bis in den Winter, und dann sind sie gefragt – auch am Boden, wo Rebhuhn und Fasan die abgefallenen aufnehmen; Säugetiere kommen dazu. Und weil er dicht verzweigt und sperrig wächst, ist er ein gutes Vogelschutzgehölz: Deckung und Nistraum in einer Höhe, in der viele Hecken schon dünn werden.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Moschuskrautgewächse(Viburnaceae)
- Gattung
- Schneebälle(Viburnum)
- Art-Syn.
- Kleiner Mehlbaum
- Sorten-Syn.
- Schlingen-Schneeball, Weißer Schneeball

