Weißdorn Zbigniew
Crataegus holmesiana 'Zbigniew'
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Beschreibung
Der Weißdorn 'Zbigniew' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er stammt aus der Ukraine: Volodymyr Mezhenskyj wählte ihn aus dem Arnold-Weißdorn aus, einer Art aus dem Osten Nordamerikas, und meldete ihn 2001 zur Eintragung an. Den Namen trägt er nach Professor Zbigniew Brzeziński; in Polen ist die Sorte seit 2016 geschützt. Mezhenskyj ließ im selben Jahr 2 weitere Weißdornsorten eintragen, und dieser hier ist der wehrhafteste von ihnen: Seine Triebe sitzen voller Dornen von 5 bis 6 Zentimetern, während eine der Schwestersorten ganz unbedornt bleibt. Stark wächst er darüber nicht – er bleibt aufrecht und läuft nach oben kegelförmig zusammen.
Im Mai öffnen sich die weißen Blüten und stehen etwa 2 Wochen. Ab der zweiten Augusthälfte reifen die Früchte, und über rund 2 Wochen lässt sich ernten – die beiden Schwestersorten sind erst einen Monat später so weit. Die Früchte sind rund und leuchtend hellrot; 3 bis 5 Gramm wiegt jede einzelne, und bis zu 10 hängen in einer Dolde beieinander, sodass eine Dolde schon eine Handvoll ergibt. Das Fleisch schmeckt süß-säuerlich und ist leicht mehlig, roh gepflückt lässt es sich gut essen. Reif fallen die Früchte von selbst ab: Man breitet also ein Tuch aus und schüttelt die Zweige darüber leer, was bei diesen Dornen ohnehin der bequemere Weg ist. Lange halten sie sich frisch nicht. Beim Kochen zerfallen sie nicht, deshalb geben sie ein Kompott, in dem die Früchte ganz bleiben. Beim Gelee kehrt sich das gewohnte Verhältnis um: Weißdornfrüchte gelten als pektinarm und werden üblicherweise mit Äpfeln zusammen aufgekocht, damit die Masse überhaupt geliert – diese hier bringen so viel Pektin mit, dass sie umgekehrt anderen Früchten zum Gelieren verhelfen. Die großen Kerne werden nach dem Weichkochen durch ein Passiersieb entfernt.
Wehrhaftigkeit ist hier auch ein ökologischer Wert. Das dicht verzweigte, langbedornte Geäst gibt Vögeln und Kleinsäugern Deckung und einen Nistplatz; in Nordamerika setzt man die Stammart deshalb in Ufergehölzstreifen und einreihige Windschutzhecken. Was im August nicht abgeerntet wird, holen sich die Vögel, und sie gehen kräftig daran. Im Mai zählt die Blüte: An dieser Art sind 31 Wildbienenarten festgestellt worden, die Nektar oder Pollen aufnehmen – spezialisiert ist keine von ihnen, gebraucht wird die Tracht trotzdem. Bestäubt wird der Weißdorn von Wild- und Honigbienen, und der Grüne Zipfelfalter kommt an die Blüten, um Nektar zu trinken.
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Der Weißdorn 'Zbigniew' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er stammt aus der Ukraine: Volodymyr Mezhenskyj wählte ihn aus dem Arnold-Weißdorn aus, einer Art aus dem Osten Nordamerikas, und meldete ihn 2001 zur Eintragung an. Den Namen trägt er nach Professor Zbigniew Brzeziński; in Polen ist die Sorte seit 2016 geschützt. Mezhenskyj ließ im selben Jahr 2 weitere Weißdornsorten eintragen, und dieser hier ist der wehrhafteste von ihnen: Seine Triebe sitzen voller Dornen von 5 bis 6 Zentimetern, während eine der Schwestersorten ganz unbedornt bleibt. Stark wächst er darüber nicht – er bleibt aufrecht und läuft nach oben kegelförmig zusammen.
Im Mai öffnen sich die weißen Blüten und stehen etwa 2 Wochen. Ab der zweiten Augusthälfte reifen die Früchte, und über rund 2 Wochen lässt sich ernten – die beiden Schwestersorten sind erst einen Monat später so weit. Die Früchte sind rund und leuchtend hellrot; 3 bis 5 Gramm wiegt jede einzelne, und bis zu 10 hängen in einer Dolde beieinander, sodass eine Dolde schon eine Handvoll ergibt. Das Fleisch schmeckt süß-säuerlich und ist leicht mehlig, roh gepflückt lässt es sich gut essen. Reif fallen die Früchte von selbst ab: Man breitet also ein Tuch aus und schüttelt die Zweige darüber leer, was bei diesen Dornen ohnehin der bequemere Weg ist. Lange halten sie sich frisch nicht. Beim Kochen zerfallen sie nicht, deshalb geben sie ein Kompott, in dem die Früchte ganz bleiben. Beim Gelee kehrt sich das gewohnte Verhältnis um: Weißdornfrüchte gelten als pektinarm und werden üblicherweise mit Äpfeln zusammen aufgekocht, damit die Masse überhaupt geliert – diese hier bringen so viel Pektin mit, dass sie umgekehrt anderen Früchten zum Gelieren verhelfen. Die großen Kerne werden nach dem Weichkochen durch ein Passiersieb entfernt.
Wehrhaftigkeit ist hier auch ein ökologischer Wert. Das dicht verzweigte, langbedornte Geäst gibt Vögeln und Kleinsäugern Deckung und einen Nistplatz; in Nordamerika setzt man die Stammart deshalb in Ufergehölzstreifen und einreihige Windschutzhecken. Was im August nicht abgeerntet wird, holen sich die Vögel, und sie gehen kräftig daran. Im Mai zählt die Blüte: An dieser Art sind 31 Wildbienenarten festgestellt worden, die Nektar oder Pollen aufnehmen – spezialisiert ist keine von ihnen, gebraucht wird die Tracht trotzdem. Bestäubt wird der Weißdorn von Wild- und Honigbienen, und der Grüne Zipfelfalter kommt an die Blüten, um Nektar zu trinken.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Arnold-Weißdorn, Crataegus anomala, Crataegus arnoldiana

