Weißdorn Zbigniew — Crataegus holmesiana 'Zbigniew'
Neu

Weißdorn Zbigniew

29,00 €

Crataegus holmesiana 'Zbigniew'

Liefergröße · Unterlage · Lieferform
1
Nur noch 5 verfügbar Art.-Nr. 100010500

Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember

Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln

Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand

Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei

Sonst 8,50 € pro Lieferung

EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei

Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €

Beschreibung

Der Weißdorn 'Zbigniew' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er stammt aus der Ukraine: Volodymyr Mezhenskyj wählte ihn aus dem Arnold-Weißdorn aus, einer Art aus dem Osten Nordamerikas, und meldete ihn 2001 zur Eintragung an. Den Namen trägt er nach Professor Zbigniew Brzeziński; in Polen ist die Sorte seit 2016 geschützt. Mezhenskyj ließ im selben Jahr 2 weitere Weißdornsorten eintragen, und dieser hier ist der wehrhafteste von ihnen: Seine Triebe sitzen voller Dornen von 5 bis 6 Zentimetern, während eine der Schwestersorten ganz unbedornt bleibt. Stark wächst er darüber nicht – er bleibt aufrecht und läuft nach oben kegelförmig zusammen.

Im Mai öffnen sich die weißen Blüten und stehen etwa 2 Wochen. Ab der zweiten Augusthälfte reifen die Früchte, und über rund 2 Wochen lässt sich ernten – die beiden Schwestersorten sind erst einen Monat später so weit. Die Früchte sind rund und leuchtend hellrot; 3 bis 5 Gramm wiegt jede einzelne, und bis zu 10 hängen in einer Dolde beieinander, sodass eine Dolde schon eine Handvoll ergibt. Das Fleisch schmeckt süß-säuerlich und ist leicht mehlig, roh gepflückt lässt es sich gut essen. Reif fallen die Früchte von selbst ab: Man breitet also ein Tuch aus und schüttelt die Zweige darüber leer, was bei diesen Dornen ohnehin der bequemere Weg ist. Lange halten sie sich frisch nicht. Beim Kochen zerfallen sie nicht, deshalb geben sie ein Kompott, in dem die Früchte ganz bleiben. Beim Gelee kehrt sich das gewohnte Verhältnis um: Weißdornfrüchte gelten als pektinarm und werden üblicherweise mit Äpfeln zusammen aufgekocht, damit die Masse überhaupt geliert – diese hier bringen so viel Pektin mit, dass sie umgekehrt anderen Früchten zum Gelieren verhelfen. Die großen Kerne werden nach dem Weichkochen durch ein Passiersieb entfernt.

Wehrhaftigkeit ist hier auch ein ökologischer Wert. Das dicht verzweigte, langbedornte Geäst gibt Vögeln und Kleinsäugern Deckung und einen Nistplatz; in Nordamerika setzt man die Stammart deshalb in Ufergehölzstreifen und einreihige Windschutzhecken. Was im August nicht abgeerntet wird, holen sich die Vögel, und sie gehen kräftig daran. Im Mai zählt die Blüte: An dieser Art sind 31 Wildbienenarten festgestellt worden, die Nektar oder Pollen aufnehmen – spezialisiert ist keine von ihnen, gebraucht wird die Tracht trotzdem. Bestäubt wird der Weißdorn von Wild- und Honigbienen, und der Grüne Zipfelfalter kommt an die Blüten, um Nektar zu trinken.

Weiterlesen

Winterhärte

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
4

Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C

Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Großstrauch, Kleinbaum
Höhe
4.0 m
Breite
4.0 m
Wurzelsystem
Herzwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
gering
Stellung
Gruppe, Plantage, Solitär
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
kalkhaltig

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Insektenmagnet Vogelnährgehölz

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Rarität

Phänologie und Vermehrung

Blüte2 Wo
Ernte2 Wo
AprMaiJunJulAugSep

Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Trockenheit Winterfrost
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Rosengewächse(Rosaceae)
Gattung
Weißdorne(Crataegus)
Art-Syn.
Arnold-Weißdorn, Crataegus anomala, Crataegus arnoldiana