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Beschreibung
Die Veilchenbeere ist ein sparriger Strauch von etwa 1,5 Metern Höhe und ebensolcher Breite mit ausgebreiteten Zweigen. Sie stammt aus dem Osten und der Mitte Nordamerikas, wo sie von New Brunswick über die Appalachen bis nach Alabama und westwärts bis Manitoba und Oklahoma in lichten Wäldern, an felsigen Hängen und in offenen Heiden wächst. Botanisch ist sie keine Johannisbeere, sondern eine Stachelbeere (Ribes cynosbati) – und eine eigenwillige dazu: Ihre Zweige können bestachelt oder glatt sein, und zwar beides an derselben Pflanze. Die handförmig gelappten Blätter sind weich behaart. Mit Winterhärtezone 3 übersteht der Strauch Temperaturen unter minus 34 Grad.
Im Mai öffnen sich über 2 Wochen die kleinen, weißlich grünen Blüten, die zu wenigen in kurzen Trauben hängen. Ab Juli lassen sich die Früchte über 4 Wochen ernten, und sie sind das Merkwürdigste an dieser Pflanze: Die 6 bis 12 Millimeter großen, rundlichen Beeren färben sich rötlich purpurn – daher der deutsche Name – und sind über und über mit langen, steifen Borsten besetzt. Das sieht abweisend aus, ist es aber nicht: Die Stacheln der Frucht sind weich und werden beim Kochen unmerklich. Das Fruchtfleisch schmeckt angenehm säuerlich und erfrischend. Verarbeitet werden die Beeren zu Gelee, Konfitüre und Saft; wer die Borsten stören, streicht das gekochte Mus durch ein feines Sieb. Weil die Reife sich über 4 Wochen zieht, wird mehrfach gepflückt. Halbschatten nimmt der Strauch ohne Weiteres an, was ihn für die Strauchschicht unter lichten Bäumen tauglich macht.
Die unscheinbaren Maiblüten werden von Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfern angeflogen, die dort Nektar und Pollen finden; die flache, offene Blütenform macht sie auch für kurzrüsselige Arten erreichbar. Die Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Futter. Die purpurnen Beeren sind bei Amseln und Drosseln begehrt, und das sparrige, teils bestachelte Geäst bietet Kleinvögeln einen gut gedeckten Nistplatz.
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Die Veilchenbeere ist ein sparriger Strauch von etwa 1,5 Metern Höhe und ebensolcher Breite mit ausgebreiteten Zweigen. Sie stammt aus dem Osten und der Mitte Nordamerikas, wo sie von New Brunswick über die Appalachen bis nach Alabama und westwärts bis Manitoba und Oklahoma in lichten Wäldern, an felsigen Hängen und in offenen Heiden wächst. Botanisch ist sie keine Johannisbeere, sondern eine Stachelbeere (Ribes cynosbati) – und eine eigenwillige dazu: Ihre Zweige können bestachelt oder glatt sein, und zwar beides an derselben Pflanze. Die handförmig gelappten Blätter sind weich behaart. Mit Winterhärtezone 3 übersteht der Strauch Temperaturen unter minus 34 Grad.
Im Mai öffnen sich über 2 Wochen die kleinen, weißlich grünen Blüten, die zu wenigen in kurzen Trauben hängen. Ab Juli lassen sich die Früchte über 4 Wochen ernten, und sie sind das Merkwürdigste an dieser Pflanze: Die 6 bis 12 Millimeter großen, rundlichen Beeren färben sich rötlich purpurn – daher der deutsche Name – und sind über und über mit langen, steifen Borsten besetzt. Das sieht abweisend aus, ist es aber nicht: Die Stacheln der Frucht sind weich und werden beim Kochen unmerklich. Das Fruchtfleisch schmeckt angenehm säuerlich und erfrischend. Verarbeitet werden die Beeren zu Gelee, Konfitüre und Saft; wer die Borsten stören, streicht das gekochte Mus durch ein feines Sieb. Weil die Reife sich über 4 Wochen zieht, wird mehrfach gepflückt. Halbschatten nimmt der Strauch ohne Weiteres an, was ihn für die Strauchschicht unter lichten Bäumen tauglich macht.
Die unscheinbaren Maiblüten werden von Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfern angeflogen, die dort Nektar und Pollen finden; die flache, offene Blütenform macht sie auch für kurzrüsselige Arten erreichbar. Die Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Futter. Die purpurnen Beeren sind bei Amseln und Drosseln begehrt, und das sparrige, teils bestachelte Geäst bietet Kleinvögeln einen gut gedeckten Nistplatz.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Hagebutten-Stachelbeere, Hunds-Stachelbeere

