Urwald-Mammutbaum
Metasequoia glyptostroboides
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Beschreibung
Der Urwald-Mammutbaum wächst als Großbaum auf etwa 30 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Hinter ihm steht ein Fund, mit dem niemand gerechnet hatte: Die Gattung war zunächst nur als Fossil bekannt und wurde 1941 anhand versteinerter Funde beschrieben – als ausgestorben. Wenige Jahre später fand man in einem abgelegenen Tal der chinesischen Provinz Hubei lebende Bäume derselben Art. 1948 wurde Saatgut von dort in alle Welt verteilt, und praktisch jeder Urwald-Mammutbaum, der heute in einem Park steht, geht auf diese Sendung zurück. Am natürlichen Standort ist die Art bis heute selten und gefährdet.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blütenstände. Die eigentliche Besonderheit dieses Baumes liegt aber im Laub, denn er ist ein sommergrünes Nadelgehölz: Die weichen, hellgrünen Nadeln stehen zweizeilig gekämmt an den Trieben, färben sich im Herbst kupfer- bis fuchsrot und fallen dann mitsamt den kurzen Seitentrieben ab. Im Winter steht ein kahler Baum da, dessen Aufbau erst dann richtig sichtbar wird: ein gerader, im Alter tief gefurchter Stamm mit auffälligen Einbuchtungen unter den Astansätzen. Der Austrieb im Frühjahr kommt früh und ist von einem so hellen Grün, dass der Baum aus der Ferne leuchtet. Gewachsen wird schnell, in guten Jahren um einen Meter. Essbar ist an ihm nichts; sein Wert ist der eines Solitärs, dem man beim Wachsen zusehen kann.
Der Urwald-Mammutbaum steht am liebsten dort, wo es feucht ist – an Teichrändern und in Senken, wie er es auch in seiner Heimat tut. Das lockere, sommergrüne Laub lässt mehr Licht durch als das eines immergrünen Nadelbaums, sodass unter ihm eine Krautschicht wachsen kann. Die abgeworfenen Nadeln zersetzen sich rasch. In der Krone nisten Vögel, und die tief gefurchte Borke älterer Bäume bietet Insekten Spalten zum Überwintern.
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Der Urwald-Mammutbaum wächst als Großbaum auf etwa 30 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Hinter ihm steht ein Fund, mit dem niemand gerechnet hatte: Die Gattung war zunächst nur als Fossil bekannt und wurde 1941 anhand versteinerter Funde beschrieben – als ausgestorben. Wenige Jahre später fand man in einem abgelegenen Tal der chinesischen Provinz Hubei lebende Bäume derselben Art. 1948 wurde Saatgut von dort in alle Welt verteilt, und praktisch jeder Urwald-Mammutbaum, der heute in einem Park steht, geht auf diese Sendung zurück. Am natürlichen Standort ist die Art bis heute selten und gefährdet.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blütenstände. Die eigentliche Besonderheit dieses Baumes liegt aber im Laub, denn er ist ein sommergrünes Nadelgehölz: Die weichen, hellgrünen Nadeln stehen zweizeilig gekämmt an den Trieben, färben sich im Herbst kupfer- bis fuchsrot und fallen dann mitsamt den kurzen Seitentrieben ab. Im Winter steht ein kahler Baum da, dessen Aufbau erst dann richtig sichtbar wird: ein gerader, im Alter tief gefurchter Stamm mit auffälligen Einbuchtungen unter den Astansätzen. Der Austrieb im Frühjahr kommt früh und ist von einem so hellen Grün, dass der Baum aus der Ferne leuchtet. Gewachsen wird schnell, in guten Jahren um einen Meter. Essbar ist an ihm nichts; sein Wert ist der eines Solitärs, dem man beim Wachsen zusehen kann.
Der Urwald-Mammutbaum steht am liebsten dort, wo es feucht ist – an Teichrändern und in Senken, wie er es auch in seiner Heimat tut. Das lockere, sommergrüne Laub lässt mehr Licht durch als das eines immergrünen Nadelbaums, sodass unter ihm eine Krautschicht wachsen kann. Die abgeworfenen Nadeln zersetzen sich rasch. In der Krone nisten Vögel, und die tief gefurchte Borke älterer Bäume bietet Insekten Spalten zum Überwintern.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Zypressengewächse(Cupressaceae)
- Gattung
- Urweltmammutbaum(Metasequoia)
- Art-Syn.
- Chinesisches Rotholz, Metasequoie, Urweltmammutbaum, Wassertanne

