Süßkirsche Dönissens Gelbe Knorpelkirsche
Prunus avium 'Dönissens Gelbe Knorpelkirsche'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Süßkirsche 'Dönissens Gelbe Knorpelkirsche' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie entstand vermutlich in Guben aus Samen und trägt den Namen ihres Züchters. Weißkirsche, Wachskirsche und Bernsteinkirsche wird sie auch genannt, und alle Namen zielen auf dasselbe: die durchscheinend gelbe Frucht. Der Baum wächst jung kräftig und aufrecht und bildet später eine hohe, breitkugelige Krone; er trägt früh und regelmäßig, weil seine Blüte gegen Witterung unempfindlich ist. Einen zweiten Kirschbaum zur Befruchtung braucht er.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Juli lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten; sie reifen in der fünften Kirschwoche. Die Kirschen sind mittelgroß, rund 22 Millimeter breit und stumpfherzförmig, die Haut glänzend, etwas durchscheinend und einfarbig gelb, zur Sonnenseite hin goldig. Das Fleisch ist gelb und weich, der Saft wasserhell und süß, von angenehm gewürztem Geschmack; vom Stein löst es sich nicht ganz. Unter den gelben Knorpelkirschen gilt sie als die beste, und ihre eigentliche Stärke liegt in der Küche: eingekocht, als Kompott und im Kuchen. Einen Vorteil bemerkt man erst im eigenen Garten, und er ist seit Langem bekannt: An gelben Kirschen gehen Vögel deutlich seltener als an roten, weil sie sie nicht für reif halten. Wer je ein Netz über einen Kirschbaum gezogen hat, weiß, was das wert ist. Geerntet wird am besten in einer trockenen Woche, denn nach Regen platzen die Früchte leicht – das gilt für Kirschen allgemein. Leichte, durchlässige Böden sagen dem Baum am meisten zu.
Die Aprilblüte ist eine ergiebige Nektar- und Pollenquelle für Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen. Das Laub dient den Raupen mehrerer Schmetterlingsarten als Futter, wie es für die Kirschen allgemein gilt. Die gelben Früchte werden von Vögeln weniger beachtet als rote, doch was hängen bleibt, nehmen Amseln und Stare an. Ein alt werdender Kirschbaum bietet mit Höhlen und Rindenspalten Quartier für Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Süßkirsche 'Dönissens Gelbe Knorpelkirsche' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie entstand vermutlich in Guben aus Samen und trägt den Namen ihres Züchters. Weißkirsche, Wachskirsche und Bernsteinkirsche wird sie auch genannt, und alle Namen zielen auf dasselbe: die durchscheinend gelbe Frucht. Der Baum wächst jung kräftig und aufrecht und bildet später eine hohe, breitkugelige Krone; er trägt früh und regelmäßig, weil seine Blüte gegen Witterung unempfindlich ist. Einen zweiten Kirschbaum zur Befruchtung braucht er.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Juli lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten; sie reifen in der fünften Kirschwoche. Die Kirschen sind mittelgroß, rund 22 Millimeter breit und stumpfherzförmig, die Haut glänzend, etwas durchscheinend und einfarbig gelb, zur Sonnenseite hin goldig. Das Fleisch ist gelb und weich, der Saft wasserhell und süß, von angenehm gewürztem Geschmack; vom Stein löst es sich nicht ganz. Unter den gelben Knorpelkirschen gilt sie als die beste, und ihre eigentliche Stärke liegt in der Küche: eingekocht, als Kompott und im Kuchen. Einen Vorteil bemerkt man erst im eigenen Garten, und er ist seit Langem bekannt: An gelben Kirschen gehen Vögel deutlich seltener als an roten, weil sie sie nicht für reif halten. Wer je ein Netz über einen Kirschbaum gezogen hat, weiß, was das wert ist. Geerntet wird am besten in einer trockenen Woche, denn nach Regen platzen die Früchte leicht – das gilt für Kirschen allgemein. Leichte, durchlässige Böden sagen dem Baum am meisten zu.
Die Aprilblüte ist eine ergiebige Nektar- und Pollenquelle für Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen. Das Laub dient den Raupen mehrerer Schmetterlingsarten als Futter, wie es für die Kirschen allgemein gilt. Die gelben Früchte werden von Vögeln weniger beachtet als rote, doch was hängen bleibt, nehmen Amseln und Stare an. Ein alt werdender Kirschbaum bietet mit Höhlen und Rindenspalten Quartier für Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Herzkirsche, Süßkirsche, Süßkirschenbaum, Vogelkirsche, Wilde Vogelkirsche, Waldkirsche, Süsskirsche, Vogel-Kirsche
- Sorten-Syn.
- Wachskirsche, Bernsteinkirsche, Weißkirsche, Honigkirsche

