Stachelbeere White Eagle
Ribes uva-crispa 'White Eagle'
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Beschreibung
Die Stachelbeere 'White Eagle' wächst als aufrecht gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art stammt aus Europa und den Gebirgen Vorderasiens; diese Sorte dagegen ist englisch und trägt den Namen ihres Auslesers: Amtlich heißt sie 'Cook's White Eagle', unser Produktname ist die Kurzform davon. Die englische Pomologie des 19. Jahrhunderts kannte ein halbes Dutzend weißfrüchtiger Stachelbeeren und unterschied sie nach der Schale – behaart, flaumig oder glatt. 'White Eagle' war darin die glatte, dazu großfrüchtig und im Geschmack erstklassig. In Deutschland ist sie heute als Erhaltungssorte verzeichnet, also ausdrücklich zum Bewahren freigegeben und nicht als Handelsware geprüft.
Sie blüht im April und braucht dafür 3 Wochen; die Glocken sind klein, grünlich gelb und unscheinbar. Ab Juni wird 3 Wochen lang geerntet. Die Beeren sind groß und verkehrt eiförmig, also am Stielansatz schmal und zur Spitze hin breit, und ihre Haut ist weiß und völlig kahl – man kann sie vom Strauch weg essen, während behaarte Sorten manchem erst nach dem Abreiben schmecken. Der Geschmack galt schon im 19. Jahrhundert als erstklassig: aromatisch, süß, mit wenig Säure. Für die Küche pflückt man früher, solange die Beeren noch grün und fest sind – dann geben sie Kuchen und Kompott die Säure, und die am Strauch verbliebenen legen an Größe zu. Stacheln hat auch diese Sorte, und weil die Zweige aufrecht stehen, greift man beim Pflücken zwischen sie hinein statt von unten heran; ein fester Handschuh an der haltenden Hand ist die halbe Miete. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche.
Die Stachelbeere ist ein einheimisches Gehölz, und Vögel wissen das früher als der Gärtner: Schon im Spätwinter sitzen Grünfink, Dompfaff und Sperling im Strauch und nehmen die Knospen; im Sommer holen sie sich, was von den Früchten übrig bleibt. Dazwischen liegt die Blüte, die im April Nahrung bietet, wenn wenig blüht – Bienen und Hummeln kommen daran, Blattwespen, Fliegen und Schwebfliegen ebenso. Und am Laub wächst die Raupe des Stachelbeerspanners heran, eines nachtaktiven Falters, der fast nur an dieser Pflanze frisst und dessen Bestände mit den feuchten Wäldern zurückgegangen sind.
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Die Stachelbeere 'White Eagle' wächst als aufrecht gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art stammt aus Europa und den Gebirgen Vorderasiens; diese Sorte dagegen ist englisch und trägt den Namen ihres Auslesers: Amtlich heißt sie 'Cook's White Eagle', unser Produktname ist die Kurzform davon. Die englische Pomologie des 19. Jahrhunderts kannte ein halbes Dutzend weißfrüchtiger Stachelbeeren und unterschied sie nach der Schale – behaart, flaumig oder glatt. 'White Eagle' war darin die glatte, dazu großfrüchtig und im Geschmack erstklassig. In Deutschland ist sie heute als Erhaltungssorte verzeichnet, also ausdrücklich zum Bewahren freigegeben und nicht als Handelsware geprüft.
Sie blüht im April und braucht dafür 3 Wochen; die Glocken sind klein, grünlich gelb und unscheinbar. Ab Juni wird 3 Wochen lang geerntet. Die Beeren sind groß und verkehrt eiförmig, also am Stielansatz schmal und zur Spitze hin breit, und ihre Haut ist weiß und völlig kahl – man kann sie vom Strauch weg essen, während behaarte Sorten manchem erst nach dem Abreiben schmecken. Der Geschmack galt schon im 19. Jahrhundert als erstklassig: aromatisch, süß, mit wenig Säure. Für die Küche pflückt man früher, solange die Beeren noch grün und fest sind – dann geben sie Kuchen und Kompott die Säure, und die am Strauch verbliebenen legen an Größe zu. Stacheln hat auch diese Sorte, und weil die Zweige aufrecht stehen, greift man beim Pflücken zwischen sie hinein statt von unten heran; ein fester Handschuh an der haltenden Hand ist die halbe Miete. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche.
Die Stachelbeere ist ein einheimisches Gehölz, und Vögel wissen das früher als der Gärtner: Schon im Spätwinter sitzen Grünfink, Dompfaff und Sperling im Strauch und nehmen die Knospen; im Sommer holen sie sich, was von den Früchten übrig bleibt. Dazwischen liegt die Blüte, die im April Nahrung bietet, wenn wenig blüht – Bienen und Hummeln kommen daran, Blattwespen, Fliegen und Schwebfliegen ebenso. Und am Laub wächst die Raupe des Stachelbeerspanners heran, eines nachtaktiven Falters, der fast nur an dieser Pflanze frisst und dessen Bestände mit den feuchten Wäldern zurückgegangen sind.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Stachelbeere, Europäische Stachelbeere, Gartenstachelbeere, Chrosle
- Sorten-Syn.
- Cook's White Eagle, Eagle, Eagle Cook, Eagle White

