Stachelbeere Maiherzog
Ribes uva-crispa 'Maiherzog'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Stachelbeere 'Maiherzog' wächst als buschiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art ist in Europa und bis nach Nordasien zu Hause. Ihr Name wandert durch die Sprachen und bleibt derselbe: 'May Duke' im Englischen, 'Ducele de mai' im Rumänischen – überall der Mai und der Herzog. Er benennt das eine Merkmal, für das diese Sorte gehalten wird: Sie gehört zu den ersten, deren Beeren früh genug ihre Größe erreichen, um grün gepflückt zu werden. Auffällig ist außerdem ihre Schale: Wo die wilde Stachelbeere behaart ist und viele Sorten es geblieben sind, ist die Frucht des 'Maiherzog' glatt und dünnhäutig.
Im April hängen 3 Wochen lang unscheinbare grünlich gelbe Glöckchen an den Kurztrieben. Geerntet wird ab Mai, über 3 Wochen – und das ist der eigentliche Zweck dieser Sorte. Was im Mai vom Strauch kommt, ist hart, grün und ausgesprochen sauer, und genau so wird es gebraucht: Solche Beeren werden gekocht und gesüßt, sie zerfallen nicht und geben Kuchen, Kompott und Gelee die Säure, die reifes Obst nicht mehr hat. Als Belag auf der Torte war die Sorte früher besonders beliebt. Wer stattdessen auf die Vollreife wartet, bekommt ab Juni eine andere Frucht: Sie färbt von Rot in ein tiefes Weinrot um, wird mittelgroß bis groß und schmeckt ausgewogen süß-säuerlich, mit der dünnen Haut kaum spürbar zwischen den Zähnen. Wer beides will, geht zweimal durch den Strauch – erst für die Küche, dann fürs Naschen. Weil die Haut so dünn ist, gehört diese Frucht bald verarbeitet; im Kühlen bleibt sie einige Tage frisch, länger nicht.
Die Stachelbeere ist in Mitteleuropa einheimisch, und sie versorgt Tiere zu ganz verschiedenen Zeiten des Jahres. Im April kommen Hummeln und Bienen an die Blüten, dazu Schwebfliegen, andere Fliegen und Blattwespen. Im Sommer frisst die Raupe des Stachelbeerspanners an den Blättern – ein nachtaktiver Falter, der selten geworden ist und für den ein ungespritzter Strauch zählt. Und im Spätwinter, wenn kaum etwas zu holen ist, gehen Gimpel und Grünfink an die Knospen.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Stachelbeere 'Maiherzog' wächst als buschiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art ist in Europa und bis nach Nordasien zu Hause. Ihr Name wandert durch die Sprachen und bleibt derselbe: 'May Duke' im Englischen, 'Ducele de mai' im Rumänischen – überall der Mai und der Herzog. Er benennt das eine Merkmal, für das diese Sorte gehalten wird: Sie gehört zu den ersten, deren Beeren früh genug ihre Größe erreichen, um grün gepflückt zu werden. Auffällig ist außerdem ihre Schale: Wo die wilde Stachelbeere behaart ist und viele Sorten es geblieben sind, ist die Frucht des 'Maiherzog' glatt und dünnhäutig.
Im April hängen 3 Wochen lang unscheinbare grünlich gelbe Glöckchen an den Kurztrieben. Geerntet wird ab Mai, über 3 Wochen – und das ist der eigentliche Zweck dieser Sorte. Was im Mai vom Strauch kommt, ist hart, grün und ausgesprochen sauer, und genau so wird es gebraucht: Solche Beeren werden gekocht und gesüßt, sie zerfallen nicht und geben Kuchen, Kompott und Gelee die Säure, die reifes Obst nicht mehr hat. Als Belag auf der Torte war die Sorte früher besonders beliebt. Wer stattdessen auf die Vollreife wartet, bekommt ab Juni eine andere Frucht: Sie färbt von Rot in ein tiefes Weinrot um, wird mittelgroß bis groß und schmeckt ausgewogen süß-säuerlich, mit der dünnen Haut kaum spürbar zwischen den Zähnen. Wer beides will, geht zweimal durch den Strauch – erst für die Küche, dann fürs Naschen. Weil die Haut so dünn ist, gehört diese Frucht bald verarbeitet; im Kühlen bleibt sie einige Tage frisch, länger nicht.
Die Stachelbeere ist in Mitteleuropa einheimisch, und sie versorgt Tiere zu ganz verschiedenen Zeiten des Jahres. Im April kommen Hummeln und Bienen an die Blüten, dazu Schwebfliegen, andere Fliegen und Blattwespen. Im Sommer frisst die Raupe des Stachelbeerspanners an den Blättern – ein nachtaktiver Falter, der selten geworden ist und für den ein ungespritzter Strauch zählt. Und im Spätwinter, wenn kaum etwas zu holen ist, gehen Gimpel und Grünfink an die Knospen.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Stachelbeere, Europäische Stachelbeere, Gartenstachelbeere, Chrosle
- Sorten-Syn.
- Ducele de mai, Früheste Maibeere, May Duke

