Stachelbeere Iron Monger
Ribes uva-crispa 'Iron Monger'
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Beschreibung
Die Stachelbeere 'Iron Monger' wächst als breit gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die wilde Stammform ist über Europa und Nordasien verbreitet; 'Iron Monger' selbst stammt aus England und galt dort schon 1829 als alte Sorte, gerühmt für die Süße ihrer kleinen roten Beeren. Ein halbes Jahrhundert später zählte sie zu den erstklassigen Tafelsorten, wurde aber stets neben die 'Red Champagne' gestellt – in Schottland liefen beide sogar unter demselben Namen. Auseinanderhalten lassen sie sich am Wuchs und an der Frucht: 'Iron Monger' breitet sich aus, wo die andere aufrecht steht, und ihre Beere ist runder und dunkler rot. In Deutschland ist ihr Name heute nur noch als Zweitname jener Sorte verzeichnet.
Die Blüte fällt in den April und dauert 3 Wochen; die grünlich gelben Glöckchen sind so klein, dass sie meist übersehen werden. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet – damit liegt 'Iron Monger' mitten in der Stachelbeerzeit. Ihre Beeren bleiben klein und rund, sind rot und fein behaart, und ihr Wert liegt ganz im Geschmack: süß, mit einer Fülle, die größere Sorten selten haben. In England, wo auf Ausstellungen um die schwersten Beeren gekämpft wurde, hat sich diese kleine Sorte allein darüber gehalten. Wer mehr ernten will, pflückt zweimal: Im Juni kommt die Hälfte der Früchte noch grün ab und wandert in die Küche – grün bleiben sie beim Kochen fest und geben Kuchen und Kompott ihre Säure –, der Rest hängt weiter und wird größer. Was reif gepflückt wird, gehört allerdings eher in die Hand als in den Topf. Und es gehört sofort in den Schatten: In der prallen Sonne nehmen die Beeren rasch Schaden. Im Kühlen halten sie gut eine Woche.
Die Stachelbeere zählt zu den einheimischen Gehölzen, und dieser Strauch versorgt Tiere fast das ganze Jahr. Von Januar bis März picken Sperlinge, Dompfaff und Grünfink an den Knospen – dem Gärtner kostet das Blüten, den Vögeln bringt es eine Mahlzeit in der magersten Zeit. Im April sammeln an den Blüten die ersten Flieger des Jahres: Blattwespen und Schwebfliegen ebenso wie Hummeln und Bienen. Das Laub ernährt im Sommer die Raupen des Stachelbeerspanners; der nachtaktive Falter ist auf Stachelbeeren geprägt und selten geworden, seit die feuchten Wälder schwinden und die Gärten gespritzt werden. Ein ungespritzter Strauch im Garten zählt für ihn.
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Die Stachelbeere 'Iron Monger' wächst als breit gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die wilde Stammform ist über Europa und Nordasien verbreitet; 'Iron Monger' selbst stammt aus England und galt dort schon 1829 als alte Sorte, gerühmt für die Süße ihrer kleinen roten Beeren. Ein halbes Jahrhundert später zählte sie zu den erstklassigen Tafelsorten, wurde aber stets neben die 'Red Champagne' gestellt – in Schottland liefen beide sogar unter demselben Namen. Auseinanderhalten lassen sie sich am Wuchs und an der Frucht: 'Iron Monger' breitet sich aus, wo die andere aufrecht steht, und ihre Beere ist runder und dunkler rot. In Deutschland ist ihr Name heute nur noch als Zweitname jener Sorte verzeichnet.
Die Blüte fällt in den April und dauert 3 Wochen; die grünlich gelben Glöckchen sind so klein, dass sie meist übersehen werden. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet – damit liegt 'Iron Monger' mitten in der Stachelbeerzeit. Ihre Beeren bleiben klein und rund, sind rot und fein behaart, und ihr Wert liegt ganz im Geschmack: süß, mit einer Fülle, die größere Sorten selten haben. In England, wo auf Ausstellungen um die schwersten Beeren gekämpft wurde, hat sich diese kleine Sorte allein darüber gehalten. Wer mehr ernten will, pflückt zweimal: Im Juni kommt die Hälfte der Früchte noch grün ab und wandert in die Küche – grün bleiben sie beim Kochen fest und geben Kuchen und Kompott ihre Säure –, der Rest hängt weiter und wird größer. Was reif gepflückt wird, gehört allerdings eher in die Hand als in den Topf. Und es gehört sofort in den Schatten: In der prallen Sonne nehmen die Beeren rasch Schaden. Im Kühlen halten sie gut eine Woche.
Die Stachelbeere zählt zu den einheimischen Gehölzen, und dieser Strauch versorgt Tiere fast das ganze Jahr. Von Januar bis März picken Sperlinge, Dompfaff und Grünfink an den Knospen – dem Gärtner kostet das Blüten, den Vögeln bringt es eine Mahlzeit in der magersten Zeit. Im April sammeln an den Blüten die ersten Flieger des Jahres: Blattwespen und Schwebfliegen ebenso wie Hummeln und Bienen. Das Laub ernährt im Sommer die Raupen des Stachelbeerspanners; der nachtaktive Falter ist auf Stachelbeeren geprägt und selten geworden, seit die feuchten Wälder schwinden und die Gärten gespritzt werden. Ein ungespritzter Strauch im Garten zählt für ihn.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Europäische Stachelbeere, Gartenstachelbeere, Chrosle, Stachelbeere
- Sorten-Syn.
- Ironmonger

