Stachelbeere Ashton Red
Ribes uva-crispa 'Ashton Red'
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Beschreibung
Die Stachelbeere 'Ashton Red' wächst als breiter Strauch mit überhängenden Zweigen auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Wild kommt die Stachelbeere von Europa bis in den Himalaja vor; diese Sorte dagegen ist eine englische und schon vor 1780 beschrieben – damit gehört sie zu den ältesten Stachelbeeren, die heute noch vermehrt werden. Ihr älterer Name lautet 'Red Warrington'; unter ihm ist sie mit einem Dutzend weiterer Namen verzeichnet, darunter 'Aston Red', aus dem unser 'Ashton Red' geworden ist. Ihre Spur reicht bis nach Amerika: 1890 kam dort 'Red Jacket' heraus, gekreuzt aus der amerikanischen 'Houghton' und ihr. Was sie nicht mitbringt, ist Widerstand gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau; befallene Triebspitzen schneidet man im Winter heraus.
Von der Blüte im April bekommt man wenig mit: 3 Wochen lang hängen grünlich gelbe Glöckchen unter den Trieben, einzeln oder in Gruppen von 2 bis 3. Geerntet wird ab August über 3 Wochen – 'Ashton Red' ist eine ausgesprochene Spätsorte und beschließt das Stachelbeerjahr. Der doppelte Gang lohnt sich: Wer im Juni die Hälfte der Früchte grün abnimmt, bekommt an den übrigen größere Beeren, und die grünen sind fest genug für Kuchen, Kompott und Gelee, denen sie Säure geben. Was hängen bleibt, wird mittelgroß, rundlich-elliptisch und rot auf hellem Grund. Die Schale ist dick und fest, flaumig behaart und mit kräftigen Drüsenborsten besetzt – daher der alte Ruf dieser Sorte als Einkochbeere: Sie zerfällt nicht, und ihr Rot färbt Gelee und Konfitüre tief durch. Roh ist sie ebenso gut, verlangt aber Geduld: Die Süße kommt erst zum Schluss. Über 4 bis 6 Wochen reifen die Beeren nach, sodass man mehrmals durch den Strauch geht. Ohne festen Handschuh geht das nicht ab: Ihre Stacheln sind meist 3-teilig. Im Kühlen halten sich die Früchte 1 bis 2 Wochen.
Die Stachelbeere ist eine heimische Art, und ihr wilder Standort im feuchten Wald erklärt, warum ein Nachtfalter ihren Namen trägt: Die Raupen des Stachelbeerspanners leben vorzugsweise auf ihr. Er fliegt in einer Generation zwischen Mitte Juni und Ende August und ist mit den Auwäldern und dem Spritzen in den Gärten selten geworden. Die frühe Blüte im April erreicht, was dann schon unterwegs ist: Schwebfliegen und Fliegen, Blattwespen, Hummeln und Bienen. Und weil diese Sorte spät dran ist, hängen ihre Beeren noch, wenn anderswo längst abgeerntet ist – Amsel und Star, Eichelhäher und Elster finden sie zuverlässig, ob man ihnen etwas übrig lassen wollte oder nicht.
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Die Stachelbeere 'Ashton Red' wächst als breiter Strauch mit überhängenden Zweigen auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Wild kommt die Stachelbeere von Europa bis in den Himalaja vor; diese Sorte dagegen ist eine englische und schon vor 1780 beschrieben – damit gehört sie zu den ältesten Stachelbeeren, die heute noch vermehrt werden. Ihr älterer Name lautet 'Red Warrington'; unter ihm ist sie mit einem Dutzend weiterer Namen verzeichnet, darunter 'Aston Red', aus dem unser 'Ashton Red' geworden ist. Ihre Spur reicht bis nach Amerika: 1890 kam dort 'Red Jacket' heraus, gekreuzt aus der amerikanischen 'Houghton' und ihr. Was sie nicht mitbringt, ist Widerstand gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau; befallene Triebspitzen schneidet man im Winter heraus.
Von der Blüte im April bekommt man wenig mit: 3 Wochen lang hängen grünlich gelbe Glöckchen unter den Trieben, einzeln oder in Gruppen von 2 bis 3. Geerntet wird ab August über 3 Wochen – 'Ashton Red' ist eine ausgesprochene Spätsorte und beschließt das Stachelbeerjahr. Der doppelte Gang lohnt sich: Wer im Juni die Hälfte der Früchte grün abnimmt, bekommt an den übrigen größere Beeren, und die grünen sind fest genug für Kuchen, Kompott und Gelee, denen sie Säure geben. Was hängen bleibt, wird mittelgroß, rundlich-elliptisch und rot auf hellem Grund. Die Schale ist dick und fest, flaumig behaart und mit kräftigen Drüsenborsten besetzt – daher der alte Ruf dieser Sorte als Einkochbeere: Sie zerfällt nicht, und ihr Rot färbt Gelee und Konfitüre tief durch. Roh ist sie ebenso gut, verlangt aber Geduld: Die Süße kommt erst zum Schluss. Über 4 bis 6 Wochen reifen die Beeren nach, sodass man mehrmals durch den Strauch geht. Ohne festen Handschuh geht das nicht ab: Ihre Stacheln sind meist 3-teilig. Im Kühlen halten sich die Früchte 1 bis 2 Wochen.
Die Stachelbeere ist eine heimische Art, und ihr wilder Standort im feuchten Wald erklärt, warum ein Nachtfalter ihren Namen trägt: Die Raupen des Stachelbeerspanners leben vorzugsweise auf ihr. Er fliegt in einer Generation zwischen Mitte Juni und Ende August und ist mit den Auwäldern und dem Spritzen in den Gärten selten geworden. Die frühe Blüte im April erreicht, was dann schon unterwegs ist: Schwebfliegen und Fliegen, Blattwespen, Hummeln und Bienen. Und weil diese Sorte spät dran ist, hängen ihre Beeren noch, wenn anderswo längst abgeerntet ist – Amsel und Star, Eichelhäher und Elster finden sie zuverlässig, ob man ihnen etwas übrig lassen wollte oder nicht.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Stachelbeere, Europäische Stachelbeere, Gartenstachelbeere, Chrosle
- Sorten-Syn.
- Red Warrington, Warrington, Aston Red, Aston, Aston Seedling, Volunteer, Späte Rauhe Rote

