Sibirische Blaubeere Schilka
Lonicera caerulea 'Schilka'
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Beschreibung
Die Sibirische Blaubeere 'Schilka' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie ist keine Kreuzung, sondern eine Auslese aus Wildbeständen – jemand hat sie im natürlichen Verbreitungsgebiet gefunden und für gut befunden. Das unterscheidet sie von den kanadischen und polnischen Sorten dieser Gruppe, die aus gezielten Kreuzungen stammen, und man sieht es ihr an: Sie ist reich und sparrig verzweigt und wirkt weniger gebändigt. Erkennen lässt sie sich am Laub – die Blätter sind weicher als bei den übrigen Sorten und laufen auffällig spitz zu. Ihre Wildform ist in Sibirien, auf Kamtschatka und den Kurilen zu Hause; dort isst man die Beeren seit Langem.
Die Blüte fällt in den April und dauert etwa 2 Wochen. Die Blüten sind gelblich grün, glockig und stehen paarweise; aus jedem Paar wird eine einzige Beere, weil die Fruchtknoten am Grund zusammenwachsen. Geerntet wird ab Mai über etwa 4 Wochen; die Beeren reifen nacheinander, sodass man mehrmals durchgeht. Sie werden rund 1,5 Zentimeter lang, sind schwarzblau und hell bereift und schmecken saftig süßsauer mit deutlicher Heidelbeernote. Vollreif sitzen sie locker und fallen bei der leisesten Berührung – wer ein Tuch unterlegt, rettet die halbe Ernte. Frisch schmecken sie am besten; darüber hinaus geben sie Saft, Mus, Kompott und Marmelade. Wie alle Sorten dieser Art bleibt sie ohne eine zweite Sorte in der Nähe fruchtlos.
Ökologisch trägt diese Sorte, was die Art zu bieten hat, und sie trägt es früh. Im April öffnen sich die Blüten und liefern Hummelköniginnen und Wildbienen Nektar, wenn nach dem Winter noch kaum etwas anderes blüht. Wenige Wochen später hängen die Beeren – so früh im Jahr, dass Vögel sie genau dann finden, wenn Junge im Nest sitzen und weiche Nahrung knapp ist. Dazu kommt der dichte, sparrige Wuchs, der Kleinvögeln Deckung gibt.
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Die Sibirische Blaubeere 'Schilka' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie ist keine Kreuzung, sondern eine Auslese aus Wildbeständen – jemand hat sie im natürlichen Verbreitungsgebiet gefunden und für gut befunden. Das unterscheidet sie von den kanadischen und polnischen Sorten dieser Gruppe, die aus gezielten Kreuzungen stammen, und man sieht es ihr an: Sie ist reich und sparrig verzweigt und wirkt weniger gebändigt. Erkennen lässt sie sich am Laub – die Blätter sind weicher als bei den übrigen Sorten und laufen auffällig spitz zu. Ihre Wildform ist in Sibirien, auf Kamtschatka und den Kurilen zu Hause; dort isst man die Beeren seit Langem.
Die Blüte fällt in den April und dauert etwa 2 Wochen. Die Blüten sind gelblich grün, glockig und stehen paarweise; aus jedem Paar wird eine einzige Beere, weil die Fruchtknoten am Grund zusammenwachsen. Geerntet wird ab Mai über etwa 4 Wochen; die Beeren reifen nacheinander, sodass man mehrmals durchgeht. Sie werden rund 1,5 Zentimeter lang, sind schwarzblau und hell bereift und schmecken saftig süßsauer mit deutlicher Heidelbeernote. Vollreif sitzen sie locker und fallen bei der leisesten Berührung – wer ein Tuch unterlegt, rettet die halbe Ernte. Frisch schmecken sie am besten; darüber hinaus geben sie Saft, Mus, Kompott und Marmelade. Wie alle Sorten dieser Art bleibt sie ohne eine zweite Sorte in der Nähe fruchtlos.
Ökologisch trägt diese Sorte, was die Art zu bieten hat, und sie trägt es früh. Im April öffnen sich die Blüten und liefern Hummelköniginnen und Wildbienen Nektar, wenn nach dem Winter noch kaum etwas anderes blüht. Wenige Wochen später hängen die Beeren – so früh im Jahr, dass Vögel sie genau dann finden, wenn Junge im Nest sitzen und weiche Nahrung knapp ist. Dazu kommt der dichte, sparrige Wuchs, der Kleinvögeln Deckung gibt.
Winterhärte
Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C
Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Geißblattgewächse(Caprifoliaceae)
- Gattung
- Heckenkirschen(Lonicera)
- Art-Syn.
- Maibeere, Sibirische Blaubeere, Honigbeere, Blaue Heckenkirsche, Kamtschatkabeere, Blaue Doppelbeere, Lenzbeere, Essbare Heckenkirsche

