Sibirische Blaubeere Fianit
Lonicera caerulea 'Fianit'
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Beschreibung
Die Sibirische Blaubeere 'Fianit' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; gezüchtet wurde sie im Ural von Wladimir Ilin, Nina Ilina und Wladimir Putjatin, 1994 zur staatlichen Prüfung angemeldet und 1999 für ganz Russland zugelassen. Ihr Name gehört einem Edelstein, der keiner ist: Der Fianit ist ein Kunstkristall aus Zirkoniumdioxid, den Physiker der Akademie der Wissenschaften 1968 in Moskau erstmals zogen und nach ihrem Institut benannten – im Funkeln dem Diamanten nahe, im Preis nicht. Was diese Sorte von ihren Schwestern trennt, ist der Termin: Sie reift mittelspät, während die übrigen im Mai beginnen. Der Strauch wächst dabei kräftig und bleibt schmal, die Triebe sind gebogen und hängen an der Spitze über.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die blass gelbgrünen Blüten. Frost macht ihnen wenig aus: Bis 8 Grad unter null hält die Blüte dieser Art stand, und 'Fianit' gilt darüber hinaus als unempfindlich gegen tiefe Temperaturen. Bestäubt wird sie mit den anderen im April – der späte Termin betrifft die Reife, nicht die Blüte. Geerntet wird ab Juni, über 3 Wochen; wer sie neben die frühen Sorten setzt, hat die Saison damit um Wochen verlängert. Die Beeren sind länglich, blau unter graublauem Reif und wiegen etwa 1 Gramm. Der Geschmack ist ihre eigentliche Stärke: süß und saftig – in der amtlichen Verkostung bekam sie die volle Punktzahl. Gepflückt wird von Hand, am besten vollreif, wenn die Beere weich nachgibt. Sie taugt für alles: frisch vom Strauch, als Saft, Mus, Kompott oder Marmelade. Eine zweite, gleichzeitig blühende Sorte in der Nähe ist Bedingung für den Fruchtansatz.
Ökologisch liegt der Wert dieser Sorte in ihrem Kalender. Die Blüte öffnet sich im April und hält 3 Wochen – keine Tracht, die nach ein paar warmen Tagen vorbei ist, sondern eine, auf die Hummelköniginnen und früh fliegende Wildbienen sich einstellen können, wenn sonst wenig blüht. Und weil sie später reift als alle anderen Sorten dieser Art, hängen ihre Beeren noch, wenn die frühen längst abgeräumt sind: ein weiches Futter im Juni, in einer Zeit, in der Vögel zwischen den ersten Beeren des Jahres und dem Sommerobst wenig finden.
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Die Sibirische Blaubeere 'Fianit' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; gezüchtet wurde sie im Ural von Wladimir Ilin, Nina Ilina und Wladimir Putjatin, 1994 zur staatlichen Prüfung angemeldet und 1999 für ganz Russland zugelassen. Ihr Name gehört einem Edelstein, der keiner ist: Der Fianit ist ein Kunstkristall aus Zirkoniumdioxid, den Physiker der Akademie der Wissenschaften 1968 in Moskau erstmals zogen und nach ihrem Institut benannten – im Funkeln dem Diamanten nahe, im Preis nicht. Was diese Sorte von ihren Schwestern trennt, ist der Termin: Sie reift mittelspät, während die übrigen im Mai beginnen. Der Strauch wächst dabei kräftig und bleibt schmal, die Triebe sind gebogen und hängen an der Spitze über.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die blass gelbgrünen Blüten. Frost macht ihnen wenig aus: Bis 8 Grad unter null hält die Blüte dieser Art stand, und 'Fianit' gilt darüber hinaus als unempfindlich gegen tiefe Temperaturen. Bestäubt wird sie mit den anderen im April – der späte Termin betrifft die Reife, nicht die Blüte. Geerntet wird ab Juni, über 3 Wochen; wer sie neben die frühen Sorten setzt, hat die Saison damit um Wochen verlängert. Die Beeren sind länglich, blau unter graublauem Reif und wiegen etwa 1 Gramm. Der Geschmack ist ihre eigentliche Stärke: süß und saftig – in der amtlichen Verkostung bekam sie die volle Punktzahl. Gepflückt wird von Hand, am besten vollreif, wenn die Beere weich nachgibt. Sie taugt für alles: frisch vom Strauch, als Saft, Mus, Kompott oder Marmelade. Eine zweite, gleichzeitig blühende Sorte in der Nähe ist Bedingung für den Fruchtansatz.
Ökologisch liegt der Wert dieser Sorte in ihrem Kalender. Die Blüte öffnet sich im April und hält 3 Wochen – keine Tracht, die nach ein paar warmen Tagen vorbei ist, sondern eine, auf die Hummelköniginnen und früh fliegende Wildbienen sich einstellen können, wenn sonst wenig blüht. Und weil sie später reift als alle anderen Sorten dieser Art, hängen ihre Beeren noch, wenn die frühen längst abgeräumt sind: ein weiches Futter im Juni, in einer Zeit, in der Vögel zwischen den ersten Beeren des Jahres und dem Sommerobst wenig finden.
Winterhärte
Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C
Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Geißblattgewächse(Caprifoliaceae)
- Gattung
- Heckenkirschen(Lonicera)
- Art-Syn.
- Honigbeere, Blaue Heckenkirsche, Essbare Heckenkirsche, Maibeere, Kamtschatkabeere, Blaue Doppelbeere, Sibirische Blaubeere, Lenzbeere
- Sorten-Syn.
- Фианит

