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Beschreibung
Die Schwarznuss wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 18 Meter Standfläche; sie stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo sie das Doppelte erreicht. Den Namen gab ihr die Rinde: schwarzbraun, tief gefurcht, in rautenförmige Rippen aufgebrochen. Als eine amerikanische Forstzeitschrift zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach einem Nationalbaum der USA fragte, stimmte ein großer Teil der Leser für sie. In Europa steht sie seit 1629 in den Gärten; forstlich versucht wurde sie erst ab 1882, als Forstmeister Rebmann rund 60 Hektar in den Rheinniederungen des Elsass pflanzte. Der größere Teil misslang – ihre Leistung bringt sie nur in Auen und Tallagen mit Grundwasseranschluss. Heute ist sie an Rhein und Donau eingebürgert.
Im April hängen über 3 Wochen die männlichen Kätzchen an den Vorjahrestrieben; die weiblichen Blüten sitzen grün und winzig zu 2 bis 5 an den Spitzen der frischen Triebe. Ab September fallen die Früchte über etwa 2 Wochen – kugelrund, 4 bis 5 Zentimeter dick, in einer grünen Hülle, die nicht aufplatzt, sondern geschlossen mit der Nuss fällt. Reif gibt die Hülle auf Fingerdruck nach und färbt sich gelblich; dann lässt sich der Baum auch schütteln. Danach zählt Tempo: Binnen weniger Tage muss die Hülle herunter, sonst schlägt sie auf Farbe und Geschmack des Kerns durch – und sie färbt die Hände tiefbraun. Getrocknet und ungeschält kühl gelagert halten die Nüsse etwa ein Jahr. Die Nuss misst 25 bis 40 Millimeter und ist so dickschalig, dass ein gewöhnlicher Nussknacker daran zerbricht; über Nacht gewässert, gibt sie ganze Kernhälften statt Splitter. Rund 30 Prozent des Gewichts sind Kern; er schmeckt kräftiger und harziger als jede Walnuss und verliert das beim Backen nicht – daher sein Platz in Kuchen, Brot und Eiscreme. Die indigenen Völker mahlten ihn zu Mehl und zu Butter und zapften den Baum wie einen Ahorn an; der Saft ergibt eingekocht einen Sirup. Die Siedler legten die unreifen Früchte samt Hülle in Essig ein. Aus der Hülle gewann man je nach Beize einen goldbraunen bis fast schwarzen Farbstoff für Wolle und Holz.
Die schweren, ölreichen Nüsse sind für Eichhörnchen, Eichelhäher und Rabenvögel wertvolle Nahrung; vergessene Verstecke werden zum nächsten Baum. An den Blättern fressen Schmetterlingsraupen. Mit dem Juglon, das alle Walnussgewächse abgeben, verschafft sie dem eigenen Nachwuchs Raum. Gut tut ihr dagegen die Nachbarschaft der Stickstoffsammler – wo die Doldige Ölweide (Elaeagnus umbellata) zwischen den Reihen steht, legen Schwarznüsse messbar mehr an Höhe und Stammdurchmesser zu.
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Die Schwarznuss wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 18 Meter Standfläche; sie stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo sie das Doppelte erreicht. Den Namen gab ihr die Rinde: schwarzbraun, tief gefurcht, in rautenförmige Rippen aufgebrochen. Als eine amerikanische Forstzeitschrift zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach einem Nationalbaum der USA fragte, stimmte ein großer Teil der Leser für sie. In Europa steht sie seit 1629 in den Gärten; forstlich versucht wurde sie erst ab 1882, als Forstmeister Rebmann rund 60 Hektar in den Rheinniederungen des Elsass pflanzte. Der größere Teil misslang – ihre Leistung bringt sie nur in Auen und Tallagen mit Grundwasseranschluss. Heute ist sie an Rhein und Donau eingebürgert.
Im April hängen über 3 Wochen die männlichen Kätzchen an den Vorjahrestrieben; die weiblichen Blüten sitzen grün und winzig zu 2 bis 5 an den Spitzen der frischen Triebe. Ab September fallen die Früchte über etwa 2 Wochen – kugelrund, 4 bis 5 Zentimeter dick, in einer grünen Hülle, die nicht aufplatzt, sondern geschlossen mit der Nuss fällt. Reif gibt die Hülle auf Fingerdruck nach und färbt sich gelblich; dann lässt sich der Baum auch schütteln. Danach zählt Tempo: Binnen weniger Tage muss die Hülle herunter, sonst schlägt sie auf Farbe und Geschmack des Kerns durch – und sie färbt die Hände tiefbraun. Getrocknet und ungeschält kühl gelagert halten die Nüsse etwa ein Jahr. Die Nuss misst 25 bis 40 Millimeter und ist so dickschalig, dass ein gewöhnlicher Nussknacker daran zerbricht; über Nacht gewässert, gibt sie ganze Kernhälften statt Splitter. Rund 30 Prozent des Gewichts sind Kern; er schmeckt kräftiger und harziger als jede Walnuss und verliert das beim Backen nicht – daher sein Platz in Kuchen, Brot und Eiscreme. Die indigenen Völker mahlten ihn zu Mehl und zu Butter und zapften den Baum wie einen Ahorn an; der Saft ergibt eingekocht einen Sirup. Die Siedler legten die unreifen Früchte samt Hülle in Essig ein. Aus der Hülle gewann man je nach Beize einen goldbraunen bis fast schwarzen Farbstoff für Wolle und Holz.
Die schweren, ölreichen Nüsse sind für Eichhörnchen, Eichelhäher und Rabenvögel wertvolle Nahrung; vergessene Verstecke werden zum nächsten Baum. An den Blättern fressen Schmetterlingsraupen. Mit dem Juglon, das alle Walnussgewächse abgeben, verschafft sie dem eigenen Nachwuchs Raum. Gut tut ihr dagegen die Nachbarschaft der Stickstoffsammler – wo die Doldige Ölweide (Elaeagnus umbellata) zwischen den Reihen steht, legen Schwarznüsse messbar mehr an Höhe und Stammdurchmesser zu.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Schwarze Walnuß, Schwarz-Walnuss, Schwarznussbaum

