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Beschreibung
Der Scharlach-Weißdorn wächst als mittelhoher Baum oder Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche – meist mehrstämmig, mit einer breit gerundeten, dichten Krone. Seine Heimat ist der Osten Nordamerikas, von Ontario und Quebec südwärts bis Kentucky. Gepflanzt wird er weniger der Hecke wegen als der Früchte wegen: Sie sind groß und süß genug, um im Obstgarten zu stehen. Auch sonst sieht er anders aus als die europäischen Weißdorne – das Blatt ist breit und kräftig gezähnt, mehr Elsbeere als Hagedorn, und die Dornen sitzen locker verteilt, werden dafür 3 bis 5 Zentimeter lang. Er wird auch als Crataegus pedicellata angeboten; gemeint ist dieselbe Pflanze.
Die Blüte hält 3 Maiwochen: weiß, in großen, lockeren und fein behaarten Schirmen, die Staubbeutel blassrosa bis rot getönt. Rund 6 bis 8 Wochen später, ab Mitte September, beginnt die Reife und zieht sich über etwa 3 Wochen in den Oktober. Die Früchte sind glänzend scharlachrot, birnenförmig bis elliptisch und werden knapp 2 Zentimeter lang, etwa so groß wie eine kleine Kirsche; in jeder sitzen 3 bis 5 Steinkerne. Sie hängen an auffallend langen, dünnen Stielen, weshalb das ganze Gehölz im Herbst eher an einen Zierapfel erinnert als an einen Dornbusch. Geerntet wird in einem Zug: Die Früchte reifen fast gleichzeitig und fallen bei Vollreife von selbst ab. Weil die Zweige bedornt sind, schüttelt man sie besser über ein ausgebreitetes Tuch, statt einzeln zu pflücken. Danach halten sie sich gekühlt bis zu 2 Monate, was für eine Weißdornfrucht selten ist. Sie schmecken süß und fein aromatisch und taugen frisch wie verarbeitet: zu Mus, Marmelade und Kompott, als Kuchenbelag, angesetzt als Likör oder gebrannt, getrocknet für Früchtetee und Trockenobst. Auch die Blüten werden getrocknet und als Tee aufgegossen. Das Laub ist oberseits dunkelgrün und rau und färbt sich im Herbst regelmäßig gelborange.
Weißdorne werden von Insekten bestäubt, vor allem von Wild- und Honigbienen. Die weit offenen Blütenschirme sind mühelos anzufliegen und geben Nektar wie Pollen zugleich. Die Früchte teilt man sich mit den Vögeln – wer sie vollständig ernten will, geht alle 2 Tage durch, sonst sind die reifen vorher abgeräumt.
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Der Scharlach-Weißdorn wächst als mittelhoher Baum oder Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche – meist mehrstämmig, mit einer breit gerundeten, dichten Krone. Seine Heimat ist der Osten Nordamerikas, von Ontario und Quebec südwärts bis Kentucky. Gepflanzt wird er weniger der Hecke wegen als der Früchte wegen: Sie sind groß und süß genug, um im Obstgarten zu stehen. Auch sonst sieht er anders aus als die europäischen Weißdorne – das Blatt ist breit und kräftig gezähnt, mehr Elsbeere als Hagedorn, und die Dornen sitzen locker verteilt, werden dafür 3 bis 5 Zentimeter lang. Er wird auch als Crataegus pedicellata angeboten; gemeint ist dieselbe Pflanze.
Die Blüte hält 3 Maiwochen: weiß, in großen, lockeren und fein behaarten Schirmen, die Staubbeutel blassrosa bis rot getönt. Rund 6 bis 8 Wochen später, ab Mitte September, beginnt die Reife und zieht sich über etwa 3 Wochen in den Oktober. Die Früchte sind glänzend scharlachrot, birnenförmig bis elliptisch und werden knapp 2 Zentimeter lang, etwa so groß wie eine kleine Kirsche; in jeder sitzen 3 bis 5 Steinkerne. Sie hängen an auffallend langen, dünnen Stielen, weshalb das ganze Gehölz im Herbst eher an einen Zierapfel erinnert als an einen Dornbusch. Geerntet wird in einem Zug: Die Früchte reifen fast gleichzeitig und fallen bei Vollreife von selbst ab. Weil die Zweige bedornt sind, schüttelt man sie besser über ein ausgebreitetes Tuch, statt einzeln zu pflücken. Danach halten sie sich gekühlt bis zu 2 Monate, was für eine Weißdornfrucht selten ist. Sie schmecken süß und fein aromatisch und taugen frisch wie verarbeitet: zu Mus, Marmelade und Kompott, als Kuchenbelag, angesetzt als Likör oder gebrannt, getrocknet für Früchtetee und Trockenobst. Auch die Blüten werden getrocknet und als Tee aufgegossen. Das Laub ist oberseits dunkelgrün und rau und färbt sich im Herbst regelmäßig gelborange.
Weißdorne werden von Insekten bestäubt, vor allem von Wild- und Honigbienen. Die weit offenen Blütenschirme sind mühelos anzufliegen und geben Nektar wie Pollen zugleich. Die Früchte teilt man sich mit den Vögeln – wer sie vollständig ernten will, geht alle 2 Tage durch, sonst sind die reifen vorher abgeräumt.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Scharlachdorn, Amerikanischer Weißdorn, Roter Hagedorn, Scharlachbeere

