Rote Johannisbeere Süße Rehfeld
Ribes rubrum 'Süße Rehfeld'
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Beschreibung
Die Rote Johannisbeere 'Süße Rehfeld' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie ist eine Rarität: Im Handel steht sie nicht, sie geht von Gärtnerei zu Gärtnerei weiter, und was wir abgeben, ziehen wir aus dem eigenen Bestand nach. Rote Johannisbeeren schmecken überwiegend mehr sauer als süß und wandern deshalb meist in den Topf statt in den Mund – diese hier nicht: Sie ist süß und saftig, und dafür steht ihr Name.
Im April blüht sie 3 Wochen lang, ab Juli wird ebenso lange geerntet. Die Beeren sind leuchtend hellrot, durchscheinend und sitzen in lockeren Trauben. Rote Johannisbeeren brauchen keine volle Sonne, um zu tragen – amerikanische Obstbauern setzten sie im frühen 20. Jahrhundert in den Halbschatten zwischen ihre Apfelbäume, und für einen Waldgarten ist das die entscheidende Eigenschaft: Der Strauch nimmt den Platz, an dem sonst nichts trägt. Die meisten Beeren wachsen an Kurztrieben von 2- und 3-jährigem Holz; jüngeres und älteres tragen auch, nur weniger. Wer schneidet, hält deshalb von jedem Jahrgang 2 bis 3 Triebe im Strauch und nimmt jährlich die ältesten heraus – so bleibt immer Holz im richtigen Alter da. Gepflückt wird am Traubenstiel, nie an der einzelnen Beere – sonst platzt sie, und der Kurztrieb, aus dem die nächstjährige Blüte kommt, reißt mit. Danach bleibt die Ernte im Kühlen 1 bis 2 Wochen brauchbar. Über das Jahr kommen bis zu 4 Kilogramm zusammen; nach 10 bis 15 Jahren lässt die Leistung nach, und der Strauch wird ersetzt.
Im April, wenn die kleinen grünen Trauben aufgehen, gehört der Strauch den Insekten: Wildbienen und Hummeln sammeln daran, Schwebfliegen kommen dazu, und das früh im Jahr, wenn der Garten sonst kaum etwas hergibt. Über den Sommer lebt eine zweite Gruppe vom Laub – mehrere Spannerarten kommen ohne Johannis- oder Stachelbeersträucher nicht aus. Und die roten Beeren fallen Vögeln stärker auf als helle: Von einer roten Sorte holen sie sich mehr, was man wissen sollte, ehe man auf die ganze Ernte rechnet.
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Die Rote Johannisbeere 'Süße Rehfeld' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie ist eine Rarität: Im Handel steht sie nicht, sie geht von Gärtnerei zu Gärtnerei weiter, und was wir abgeben, ziehen wir aus dem eigenen Bestand nach. Rote Johannisbeeren schmecken überwiegend mehr sauer als süß und wandern deshalb meist in den Topf statt in den Mund – diese hier nicht: Sie ist süß und saftig, und dafür steht ihr Name.
Im April blüht sie 3 Wochen lang, ab Juli wird ebenso lange geerntet. Die Beeren sind leuchtend hellrot, durchscheinend und sitzen in lockeren Trauben. Rote Johannisbeeren brauchen keine volle Sonne, um zu tragen – amerikanische Obstbauern setzten sie im frühen 20. Jahrhundert in den Halbschatten zwischen ihre Apfelbäume, und für einen Waldgarten ist das die entscheidende Eigenschaft: Der Strauch nimmt den Platz, an dem sonst nichts trägt. Die meisten Beeren wachsen an Kurztrieben von 2- und 3-jährigem Holz; jüngeres und älteres tragen auch, nur weniger. Wer schneidet, hält deshalb von jedem Jahrgang 2 bis 3 Triebe im Strauch und nimmt jährlich die ältesten heraus – so bleibt immer Holz im richtigen Alter da. Gepflückt wird am Traubenstiel, nie an der einzelnen Beere – sonst platzt sie, und der Kurztrieb, aus dem die nächstjährige Blüte kommt, reißt mit. Danach bleibt die Ernte im Kühlen 1 bis 2 Wochen brauchbar. Über das Jahr kommen bis zu 4 Kilogramm zusammen; nach 10 bis 15 Jahren lässt die Leistung nach, und der Strauch wird ersetzt.
Im April, wenn die kleinen grünen Trauben aufgehen, gehört der Strauch den Insekten: Wildbienen und Hummeln sammeln daran, Schwebfliegen kommen dazu, und das früh im Jahr, wenn der Garten sonst kaum etwas hergibt. Über den Sommer lebt eine zweite Gruppe vom Laub – mehrere Spannerarten kommen ohne Johannis- oder Stachelbeersträucher nicht aus. Und die roten Beeren fallen Vögeln stärker auf als helle: Von einer roten Sorte holen sie sich mehr, was man wissen sollte, ehe man auf die ganze Ernte rechnet.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ribisel, Rote Johannisbeere, Johannisbeere, Rot-Ribisel

