Rote Johannisbeere Cherry Red
Ribes rubrum 'Cherry Red'
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Beschreibung
Die Rote Johannisbeere 'Cherry Red' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Johannisbeere ist spät in die Gärten gekommen: Die Wildpflanze gehört in die kühleren Teile Europas, abgebildet wurde sie zum ersten Mal 1484, und noch um 1800 ließen sich die Sorten an einer Hand abzählen. Das änderte sich mit dieser: 'Cherry' wurde 1840 in Italien zum ersten Mal beschrieben, und ihre Beerengröße machte sie zur gefragten Elternsorte – aus ihr gingen in Nordamerika 'Fays Fruchtbare', 'Red Cross' und 'Diploma' hervor, und mit ihnen begann die eigentliche Johannisbeerzüchtung. Der Name sagt, was man sieht: Kirschjohannisbeeren nennt man die Sorten, deren Beeren so groß und rund sind wie kleine Kirschen. Gegen Mehltau, die häufigste Krankheit der Johannisbeere, gilt sie als widerstandsfähig.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die kleinen grünlichen Blüten in hängenden Trauben; 'Cherry Red' blüht früh. Geerntet wird ab Juli über 3 Wochen, und auch damit gehört sie unter den roten Sorten zu den frühen. Die Beeren sind kugelrund, rot und durchscheinend, zählen zu den größten, die eine Johannisbeere hervorbringt, und schmecken deutlich säuerlich. Gepflückt wird die ganze Traube am Stiel, nicht die einzelne Beere; die Stiele sind bei dieser Sorte kurz, deshalb geht das Pflücken langsamer voran als bei den langstieligen Sorten. Wann man pflückt, entscheidet hier über die Frucht: Für Gelee nimmt man die Trauben, sobald die Beeren rot geworden sind. Lässt man sie danach noch etwa 3 Wochen hängen, isst man dieselben Beeren aus der Hand – die frische Säure bleibt ihnen dabei erhalten, und genau die will man im Hochsommer. Zerdrückt und mit Wasser aufgegossen geben sie ein Sommergetränk, gekocht Saucen und den Belag für Kuchen. Gekühlt bleiben die gepflückten Trauben danach 1 bis 2 Wochen brauchbar.
Bei den Vögeln steht diese Sorte weit oben: An helle und an spät reifende rote Johannisbeeren gehen sie zurückhaltender als an frühe rote – und eine frühe rote ist sie. Wer die Ernte für sich behalten will, braucht ein Netz; wer teilen mag, gibt mit ihr früher ab als mit jeder späten Sorte. An der Aprilblüte finden sich Sandbienen und Hummeln ein, Schwebfliegen ebenso. Auch das Laub wird gefressen: Von ihm leben die Raupen mehrerer Spannerarten, denen ohne Johannis- und Stachelbeeren die Futterpflanze fehlt.
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Die Rote Johannisbeere 'Cherry Red' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Johannisbeere ist spät in die Gärten gekommen: Die Wildpflanze gehört in die kühleren Teile Europas, abgebildet wurde sie zum ersten Mal 1484, und noch um 1800 ließen sich die Sorten an einer Hand abzählen. Das änderte sich mit dieser: 'Cherry' wurde 1840 in Italien zum ersten Mal beschrieben, und ihre Beerengröße machte sie zur gefragten Elternsorte – aus ihr gingen in Nordamerika 'Fays Fruchtbare', 'Red Cross' und 'Diploma' hervor, und mit ihnen begann die eigentliche Johannisbeerzüchtung. Der Name sagt, was man sieht: Kirschjohannisbeeren nennt man die Sorten, deren Beeren so groß und rund sind wie kleine Kirschen. Gegen Mehltau, die häufigste Krankheit der Johannisbeere, gilt sie als widerstandsfähig.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die kleinen grünlichen Blüten in hängenden Trauben; 'Cherry Red' blüht früh. Geerntet wird ab Juli über 3 Wochen, und auch damit gehört sie unter den roten Sorten zu den frühen. Die Beeren sind kugelrund, rot und durchscheinend, zählen zu den größten, die eine Johannisbeere hervorbringt, und schmecken deutlich säuerlich. Gepflückt wird die ganze Traube am Stiel, nicht die einzelne Beere; die Stiele sind bei dieser Sorte kurz, deshalb geht das Pflücken langsamer voran als bei den langstieligen Sorten. Wann man pflückt, entscheidet hier über die Frucht: Für Gelee nimmt man die Trauben, sobald die Beeren rot geworden sind. Lässt man sie danach noch etwa 3 Wochen hängen, isst man dieselben Beeren aus der Hand – die frische Säure bleibt ihnen dabei erhalten, und genau die will man im Hochsommer. Zerdrückt und mit Wasser aufgegossen geben sie ein Sommergetränk, gekocht Saucen und den Belag für Kuchen. Gekühlt bleiben die gepflückten Trauben danach 1 bis 2 Wochen brauchbar.
Bei den Vögeln steht diese Sorte weit oben: An helle und an spät reifende rote Johannisbeeren gehen sie zurückhaltender als an frühe rote – und eine frühe rote ist sie. Wer die Ernte für sich behalten will, braucht ein Netz; wer teilen mag, gibt mit ihr früher ab als mit jeder späten Sorte. An der Aprilblüte finden sich Sandbienen und Hummeln ein, Schwebfliegen ebenso. Auch das Laub wird gefressen: Von ihm leben die Raupen mehrerer Spannerarten, denen ohne Johannis- und Stachelbeeren die Futterpflanze fehlt.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ribisel, Rote Johannisbeere, Johannisbeere, Rot-Ribisel
- Sorten-Syn.
- Cherry, Red Cherry

