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Beschreibung
Die Rote Herbsthimbeere wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche. Sie ist die Wildform der Himbeere (Rubus idaeus) in ihrer herbsttragenden Ausprägung, und darin liegt der Unterschied zu den gewöhnlichen Sommerhimbeeren: Sie trägt an den Ruten desselben Jahres, nicht an denen des Vorjahres. Das vereinfacht die Pflege erheblich – im Winter werden alle Ruten bodennah abgeschnitten, und im Frühjahr wächst alles neu.
Von Juli an blüht sie über 12 Wochen, und ab August lässt sich über 10 Wochen ernten – bis in den Oktober hinein, solange keine Fröste kommen. Das ist der eigentliche Gewinn dieser Wuchsform: frische Himbeeren zu einer Zeit, in der das Beerenobst sonst durch ist. Die Früchte sind mittelgroß, leuchtend rot und lösen sich reif vom Zapfen, sodass der weiße Kegel am Strauch zurückbleibt. Im Geschmack sind sie aromatischer als die meisten Sommersorten, weil sie langsamer reifen. Frisch gegessen sind sie am besten, halten sich aber nur kurz; wer eine größere Menge erntet, friert sie ein oder verarbeitet sie zu Konfitüre, Gelee und Saft. Ein praktischer Vorzug des radikalen Winterschnitts: Der Himbeerkäfer, der seine Eier an den überwinternden Ruten ablegt, findet im Frühjahr nichts vor.
Die lange Blütezeit von Juli bis in den Herbst macht diese Himbeere für Insekten wertvoll, gerade weil sie blüht, wenn das Angebot im Spätsommer dünner wird. Honigbienen und Hummeln fliegen die Blüten den ganzen Tag an. Die Blätter dienen mehreren Schmetterlingsraupen als Futter. Die Früchte nehmen Amseln, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücken und Gartenrotschwanz an, und das dichte Rutengestrüpp gibt Kleinvögeln Deckung und Nistplatz.
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Die Rote Herbsthimbeere wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche. Sie ist die Wildform der Himbeere (Rubus idaeus) in ihrer herbsttragenden Ausprägung, und darin liegt der Unterschied zu den gewöhnlichen Sommerhimbeeren: Sie trägt an den Ruten desselben Jahres, nicht an denen des Vorjahres. Das vereinfacht die Pflege erheblich – im Winter werden alle Ruten bodennah abgeschnitten, und im Frühjahr wächst alles neu.
Von Juli an blüht sie über 12 Wochen, und ab August lässt sich über 10 Wochen ernten – bis in den Oktober hinein, solange keine Fröste kommen. Das ist der eigentliche Gewinn dieser Wuchsform: frische Himbeeren zu einer Zeit, in der das Beerenobst sonst durch ist. Die Früchte sind mittelgroß, leuchtend rot und lösen sich reif vom Zapfen, sodass der weiße Kegel am Strauch zurückbleibt. Im Geschmack sind sie aromatischer als die meisten Sommersorten, weil sie langsamer reifen. Frisch gegessen sind sie am besten, halten sich aber nur kurz; wer eine größere Menge erntet, friert sie ein oder verarbeitet sie zu Konfitüre, Gelee und Saft. Ein praktischer Vorzug des radikalen Winterschnitts: Der Himbeerkäfer, der seine Eier an den überwinternden Ruten ablegt, findet im Frühjahr nichts vor.
Die lange Blütezeit von Juli bis in den Herbst macht diese Himbeere für Insekten wertvoll, gerade weil sie blüht, wenn das Angebot im Spätsommer dünner wird. Honigbienen und Hummeln fliegen die Blüten den ganzen Tag an. Die Blätter dienen mehreren Schmetterlingsraupen als Futter. Die Früchte nehmen Amseln, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücken und Gartenrotschwanz an, und das dichte Rutengestrüpp gibt Kleinvögeln Deckung und Nistplatz.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Rubus
- Art-Syn.
- Himbeere, Rote Himbeere, Gartenhimbeere, Europäische Himbeere, Gelbe Himbeere

