Rosa Johannisbeere Süße Aili
Ribes rubrum 'Aili'
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Beschreibung
Die Rosa Johannisbeere 'Süße Aili' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Wildform der Roten Johannisbeere ist in Europa zu Hause; 'Aili' dagegen stammt aus Südfinnland und ist im Garten eines Gärtners auf der Insel Lohjansaari aufgegangen. Sie ist kein Züchtungsergebnis, sondern ein Fund: ein Sämling aus dem selbstbestäubten Samen eines roten Johannisbeerstrauchs, in dessen Schutz er aufwuchs. Über mehrere Gärtnerhände gelangte der Sämling in den Handel und trägt seither den Vornamen der Person, die ihn am längsten gepflegt hatte. Botanisch bleibt sie eine Rote Johannisbeere; rosa- und weißfrüchtige Sorten sind Farbformen derselben Art. Der Strauch wächst verhalten und drängt nicht.
Im April stehen über 3 Wochen die kleinen grünlichen Blüten in hängenden Trauben. Geerntet wird ab Juli über 3 Wochen – etwas später als die roten Johannisbeeren, früher als die meisten schwarzen. Die Beeren sind hell rosa und durchscheinend, und der Unterschied zu den roten Sorten liegt nicht im Zucker, sondern in der Säure: 'Aili' schmeckt mild, ohne die Schärfe, die man von der Johannisbeere kennt. Das ändert, wofür man sie erntet. Sie geht von der Traube weg in den Mund, auch bei Kindern, die sonst um jede Johannisbeere einen Bogen machen; sie gibt einen hellen, wenig sauren Saft; und weil die zarte Farbe erhalten bleibt, legt man die Trauben in Finnland auf Kuchen und Nachspeisen, statt sie mitzukochen. Gepflückt wird die ganze Traube am Stiel, nicht die einzelne Beere; im Kühlen halten die Früchte danach 1 bis 2 Wochen. In ihrer Heimat setzt man sie an einen sonnigen Platz in humusreichen, gekalkten Boden.
Der Beitrag dieser Sorte liegt vor allem in der Blütezeit: Ende April, wenn im Garten wenig offen steht, sammeln Sandbienen und Hummeln an den unscheinbaren Trauben, und Schwebfliegen kommen dazu. Die Blätter ernähren die Raupen mehrerer Spanner, die ohne Johannis- und Stachelbeeren nicht auskommen. An die Früchte gehen Vögel ebenfalls, an helle Sorten wie diese allerdings zögerlicher als an rote – wer beides pflanzt, behält die Ernte und gibt trotzdem ab.
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Die Rosa Johannisbeere 'Süße Aili' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Wildform der Roten Johannisbeere ist in Europa zu Hause; 'Aili' dagegen stammt aus Südfinnland und ist im Garten eines Gärtners auf der Insel Lohjansaari aufgegangen. Sie ist kein Züchtungsergebnis, sondern ein Fund: ein Sämling aus dem selbstbestäubten Samen eines roten Johannisbeerstrauchs, in dessen Schutz er aufwuchs. Über mehrere Gärtnerhände gelangte der Sämling in den Handel und trägt seither den Vornamen der Person, die ihn am längsten gepflegt hatte. Botanisch bleibt sie eine Rote Johannisbeere; rosa- und weißfrüchtige Sorten sind Farbformen derselben Art. Der Strauch wächst verhalten und drängt nicht.
Im April stehen über 3 Wochen die kleinen grünlichen Blüten in hängenden Trauben. Geerntet wird ab Juli über 3 Wochen – etwas später als die roten Johannisbeeren, früher als die meisten schwarzen. Die Beeren sind hell rosa und durchscheinend, und der Unterschied zu den roten Sorten liegt nicht im Zucker, sondern in der Säure: 'Aili' schmeckt mild, ohne die Schärfe, die man von der Johannisbeere kennt. Das ändert, wofür man sie erntet. Sie geht von der Traube weg in den Mund, auch bei Kindern, die sonst um jede Johannisbeere einen Bogen machen; sie gibt einen hellen, wenig sauren Saft; und weil die zarte Farbe erhalten bleibt, legt man die Trauben in Finnland auf Kuchen und Nachspeisen, statt sie mitzukochen. Gepflückt wird die ganze Traube am Stiel, nicht die einzelne Beere; im Kühlen halten die Früchte danach 1 bis 2 Wochen. In ihrer Heimat setzt man sie an einen sonnigen Platz in humusreichen, gekalkten Boden.
Der Beitrag dieser Sorte liegt vor allem in der Blütezeit: Ende April, wenn im Garten wenig offen steht, sammeln Sandbienen und Hummeln an den unscheinbaren Trauben, und Schwebfliegen kommen dazu. Die Blätter ernähren die Raupen mehrerer Spanner, die ohne Johannis- und Stachelbeeren nicht auskommen. An die Früchte gehen Vögel ebenfalls, an helle Sorten wie diese allerdings zögerlicher als an rote – wer beides pflanzt, behält die Ernte und gibt trotzdem ab.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ribisel, Rote Johannisbeere, Johannisbeere, Rot-Ribisel
- Sorten-Syn.
- Ilona Aili

