Robinie Nyirsegi
Robinia pseudoacacia 'Nyirsegi'
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Beschreibung
Die Robinie 'Nyirsegi' wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Sie ist eine ungarische Auslese und wurde aus 6 ausgewählten Mutterbäumen eines Robinienbestandes bei Nyírbátor zusammengestellt; seit 1973 ist sie staatlich anerkannt, betreut wird sie vom Forstwissenschaftlichen Institut der Universität Sopron. Der Zweck der Auslese war der Stamm: Robinien wachsen von Natur aus krumm und gabelig, was das Holz entwertet, und 'Nyirsegi' bildet einen geraden Schaft, der durch die ganze Krone durchläuft. Als Schmetterlingsblütler bindet sie Stickstoff aus der Luft und verbessert damit den Boden, auf dem sie steht.
Im Mai öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten in hängenden Trauben, und sie duften so stark, dass ein blühender Baum weithin zu riechen ist. In derselben Zeit wird geerntet, denn essbar sind bei der Robinie allein die Blüten: Sie werden in Teig ausgebacken, zu Sirup angesetzt oder zu Gelee verkocht. Alle übrigen Teile sind giftig – Rinde, Blätter und besonders die Samen enthalten Robin und Robinin und gehören nicht in die Küche; das gilt auch für Weidetiere. Für die Imkerei ist die Robinienblüte eine der wichtigsten Trachten Mitteleuropas: Was als Akazienhonig verkauft wird, stammt von diesem Baum. Das Holz ist hart, zäh und dauerhaft: Im Erdkontakt hält es Jahrzehnte und ersetzt imprägniertes Nadelholz. Im Herbst färbt sich das gefiederte Laub gelb.
Die Blüte im Mai ist eine Massentracht: Über 2 Wochen fliegen Honigbienen, Hummeln und Wildbienen den Baum in großer Zahl an, und der Ertrag je Baum gehört zu den höchsten, die ein Gehölz in Mitteleuropa liefert. Die Stickstoffbindung an den Wurzelknöllchen kommt den Nachbarpflanzen zugute und macht die Robinie zu einem Gehölz für arme, sandige Böden. Ihr lichtes Laub lässt viel Sonne durch, sodass unter ihr eine Krautschicht wachsen kann.
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Die Robinie 'Nyirsegi' wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Sie ist eine ungarische Auslese und wurde aus 6 ausgewählten Mutterbäumen eines Robinienbestandes bei Nyírbátor zusammengestellt; seit 1973 ist sie staatlich anerkannt, betreut wird sie vom Forstwissenschaftlichen Institut der Universität Sopron. Der Zweck der Auslese war der Stamm: Robinien wachsen von Natur aus krumm und gabelig, was das Holz entwertet, und 'Nyirsegi' bildet einen geraden Schaft, der durch die ganze Krone durchläuft. Als Schmetterlingsblütler bindet sie Stickstoff aus der Luft und verbessert damit den Boden, auf dem sie steht.
Im Mai öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten in hängenden Trauben, und sie duften so stark, dass ein blühender Baum weithin zu riechen ist. In derselben Zeit wird geerntet, denn essbar sind bei der Robinie allein die Blüten: Sie werden in Teig ausgebacken, zu Sirup angesetzt oder zu Gelee verkocht. Alle übrigen Teile sind giftig – Rinde, Blätter und besonders die Samen enthalten Robin und Robinin und gehören nicht in die Küche; das gilt auch für Weidetiere. Für die Imkerei ist die Robinienblüte eine der wichtigsten Trachten Mitteleuropas: Was als Akazienhonig verkauft wird, stammt von diesem Baum. Das Holz ist hart, zäh und dauerhaft: Im Erdkontakt hält es Jahrzehnte und ersetzt imprägniertes Nadelholz. Im Herbst färbt sich das gefiederte Laub gelb.
Die Blüte im Mai ist eine Massentracht: Über 2 Wochen fliegen Honigbienen, Hummeln und Wildbienen den Baum in großer Zahl an, und der Ertrag je Baum gehört zu den höchsten, die ein Gehölz in Mitteleuropa liefert. Die Stickstoffbindung an den Wurzelknöllchen kommt den Nachbarpflanzen zugute und macht die Robinie zu einem Gehölz für arme, sandige Böden. Ihr lichtes Laub lässt viel Sonne durch, sodass unter ihr eine Krautschicht wachsen kann.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hülsenfrüchtler(Fabaceae)
- Gattung
- Robinien(Robinia)
- Art-Syn.
- Robinie, Falsche Akazie, Gemeine Robinie, Gemeiner Schotendorn, Gewöhnliche Robinie, Gewöhnliche Scheinakazie, Scheinakazie, Silberregen, Weiße Robinie
- Sorten-Syn.
- Nyírségi

