Riesenquitte von Leskovac
Cydonia oblonga 'Riesenquitte von Leskovac'
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Beschreibung
Die 'Riesenquitte von Leskovac' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 6 Meter hoch bei rund 3 Metern Standfläche und bildet die für Quitten kennzeichnende unregelmäßige, leicht überhängende Krone mit oberseits mattgrünem, unterseits weißfilzigem Laub. Sie kommt aus Südserbien, aus der Gegend um die gleichnamige Stadt, und macht ihrem Namen alle Ehre: Ihre Früchte zählen zu den größten dieser Obstart, leuchten goldgelb und sind von so tiefen Längsfurchen gezeichnet, dass sie fast gelappt wirken. Die Wildform der Quitte (Cydonia oblonga) hat ihre Heimat im Kaukasus und in Nordpersien und reicht bis nach Zentralasien.
3 Maiwochen lang stehen die großen, schalenförmigen Blüten in Blassrosa bis Weiß. Von Oktober an reifen die Früchte über 3 Wochen. Ihre Besonderheit zeigt sich erst am Herd: Quittenfleisch nimmt beim Kochen üblicherweise einen rötlichen bis rubinfarbenen Ton an – bei dieser Sorte bleibt es reinweiß. Wer helle Gelees, Kompotte oder Quittenbrot machen will, hat damit einen Vorteil, und in der serbischen Küche ist sie genau dafür die erste Wahl. Geschmacklich gehört sie zu den besseren Quitten, der Ertrag ist mittelmäßig – was bei dieser Fruchtgröße wenig besagt, denn eine einzelne Frucht füllt bereits einen Kochtopf. Geerntet wird vor den ersten anhaltenden Frösten. Quittenbrot, für das diese Sorte gemacht scheint, ist eine der ältesten Zubereitungen der Frucht: Als Cotignac wurde es in Orléans zur Spezialität der Stadt, an europäischen Höfen als Delikatesse gehandelt und in runden Holzschachteln verkauft, wie sie im Klosterladen von Altötting bis 1997 zu haben waren.
Die großen, offen gebauten Blüten sind für Bienen und Hummeln gut erreichbar und liefern im Mai Nektar und Pollen; wegen ihrer Größe ist der Anflug entsprechend rege. Späte Früchte, die am Baum verbleiben, werden von Amseln und Drosseln angenommen. Der sparrige, leicht sperrige Wuchs bietet Singvögeln zugleich Deckung und Nistgelegenheit.
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Die 'Riesenquitte von Leskovac' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 6 Meter hoch bei rund 3 Metern Standfläche und bildet die für Quitten kennzeichnende unregelmäßige, leicht überhängende Krone mit oberseits mattgrünem, unterseits weißfilzigem Laub. Sie kommt aus Südserbien, aus der Gegend um die gleichnamige Stadt, und macht ihrem Namen alle Ehre: Ihre Früchte zählen zu den größten dieser Obstart, leuchten goldgelb und sind von so tiefen Längsfurchen gezeichnet, dass sie fast gelappt wirken. Die Wildform der Quitte (Cydonia oblonga) hat ihre Heimat im Kaukasus und in Nordpersien und reicht bis nach Zentralasien.
3 Maiwochen lang stehen die großen, schalenförmigen Blüten in Blassrosa bis Weiß. Von Oktober an reifen die Früchte über 3 Wochen. Ihre Besonderheit zeigt sich erst am Herd: Quittenfleisch nimmt beim Kochen üblicherweise einen rötlichen bis rubinfarbenen Ton an – bei dieser Sorte bleibt es reinweiß. Wer helle Gelees, Kompotte oder Quittenbrot machen will, hat damit einen Vorteil, und in der serbischen Küche ist sie genau dafür die erste Wahl. Geschmacklich gehört sie zu den besseren Quitten, der Ertrag ist mittelmäßig – was bei dieser Fruchtgröße wenig besagt, denn eine einzelne Frucht füllt bereits einen Kochtopf. Geerntet wird vor den ersten anhaltenden Frösten. Quittenbrot, für das diese Sorte gemacht scheint, ist eine der ältesten Zubereitungen der Frucht: Als Cotignac wurde es in Orléans zur Spezialität der Stadt, an europäischen Höfen als Delikatesse gehandelt und in runden Holzschachteln verkauft, wie sie im Klosterladen von Altötting bis 1997 zu haben waren.
Die großen, offen gebauten Blüten sind für Bienen und Hummeln gut erreichbar und liefern im Mai Nektar und Pollen; wegen ihrer Größe ist der Anflug entsprechend rege. Späte Früchte, die am Baum verbleiben, werden von Amseln und Drosseln angenommen. Der sparrige, leicht sperrige Wuchs bietet Singvögeln zugleich Deckung und Nistgelegenheit.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Quitten(Cydonia)
- Art-Syn.
- Quitte, Quittenbaum, Echte Quitte, Kido, Kütten, Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venus-Apfel, Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne
- Sorten-Syn.
- Leskovac, Leskovacka, Leskovacz, Serbian Gold

