Rainfarnblättriger Weißdorn
Crataegus tanacetifolia
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Beschreibung
Der Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum bis zu 8 Meter hoch bei rund 6 Metern Breite und gehört damit zu den größten Arten seiner Gattung. Seinen Namen verdankt er dem Laub, und wer ihn zum ersten Mal sieht, versteht sofort warum: Die Blätter sind so tief und fein in schmale Zipfel zerteilt, dass sie an das Kraut des Rainfarns (Tanacetum vulgare) erinnern, dazu graugrün und weich behaart. Er stammt aus Westasien, aus den Bergwäldern Anatoliens und des Kaukasus. Seine Triebe tragen kurze, kräftige Dornen, und im Herbst färbt sich das Laub gelborange.
3 Maiwochen lang stehen die weißen Blüten in aufrechten Schirmen beisammen; sie duften kräftig und deutlich süßer als bei den heimischen Arten. Von September an reifen die Früchte über 3 Wochen heran. Sie werden bis zu 2,5 Zentimeter dick und stellen damit alles in den Schatten, was die heimischen Weißdorne hervorbringen; ihre Form ist kugelig bis leicht abgeflacht, die Farbe je nach Herkunft goldgelb, blassgelb oder rot. In Anatolien, wo die Art zu Hause ist, gehören sie unter dem Namen alıç zum Marktobst und werden dort ebenso frisch verzehrt wie eingekocht; die türkische Küche macht daraus vor allem Marmelade und Konfitüre. Bei uns ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und ihre Größe macht das Entkernen von Hand erträglich, wo man es bei kleinfrüchtigen Arten aufgibt. Blüten und junge Blätter geben getrocknet einen aromatischen Tee.
Die duftenden Blütenschirme werden im Mai von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen reichlich angeflogen. Die großen gelben Früchte hängen bis in den Winter und werden dann von Drosseln, Amseln und Staren einzeln abgetragen, wobei die Kerne verbreitet werden. Aus den sommertrockenen Bergen Westasiens kommend, verträgt dieser Weißdorn Hitze und Trockenheit besser als die meisten Obstgehölze. Sein dichtes, bedorntes Geäst gibt Heckenbrütern sicheren Nistraum.
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Der Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum bis zu 8 Meter hoch bei rund 6 Metern Breite und gehört damit zu den größten Arten seiner Gattung. Seinen Namen verdankt er dem Laub, und wer ihn zum ersten Mal sieht, versteht sofort warum: Die Blätter sind so tief und fein in schmale Zipfel zerteilt, dass sie an das Kraut des Rainfarns (Tanacetum vulgare) erinnern, dazu graugrün und weich behaart. Er stammt aus Westasien, aus den Bergwäldern Anatoliens und des Kaukasus. Seine Triebe tragen kurze, kräftige Dornen, und im Herbst färbt sich das Laub gelborange.
3 Maiwochen lang stehen die weißen Blüten in aufrechten Schirmen beisammen; sie duften kräftig und deutlich süßer als bei den heimischen Arten. Von September an reifen die Früchte über 3 Wochen heran. Sie werden bis zu 2,5 Zentimeter dick und stellen damit alles in den Schatten, was die heimischen Weißdorne hervorbringen; ihre Form ist kugelig bis leicht abgeflacht, die Farbe je nach Herkunft goldgelb, blassgelb oder rot. In Anatolien, wo die Art zu Hause ist, gehören sie unter dem Namen alıç zum Marktobst und werden dort ebenso frisch verzehrt wie eingekocht; die türkische Küche macht daraus vor allem Marmelade und Konfitüre. Bei uns ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und ihre Größe macht das Entkernen von Hand erträglich, wo man es bei kleinfrüchtigen Arten aufgibt. Blüten und junge Blätter geben getrocknet einen aromatischen Tee.
Die duftenden Blütenschirme werden im Mai von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen reichlich angeflogen. Die großen gelben Früchte hängen bis in den Winter und werden dann von Drosseln, Amseln und Staren einzeln abgetragen, wobei die Kerne verbreitet werden. Aus den sommertrockenen Bergen Westasiens kommend, verträgt dieser Weißdorn Hitze und Trockenheit besser als die meisten Obstgehölze. Sein dichtes, bedorntes Geäst gibt Heckenbrütern sicheren Nistraum.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Griechischer Weißdorn, Syrischer Weißdorn

