Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Das Pfaffenhütchen wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Es ist in Mitteleuropa heimisch (Euonymus europaeus) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und Auen. Alle Teile der Pflanze sind giftig, besonders die Früchte: Wenige davon reichen bei Kindern für ernste Vergiftungen. Wer den Strauch pflanzt, sollte das wissen und ihn entsprechend setzen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten. Was diesen Strauch berühmt gemacht hat, kommt im Herbst: Die Früchte sind vierkantige, leuchtend pinkrote Kapseln, die sich öffnen und orangerote Samenmäntel freigeben – eine Farbkombination, die kein anderes heimisches Gehölz zeigt. Der Name kommt von der Form der Kapsel, die dem Birett eines Geistlichen ähnelt. Dazu färbt sich das Laub gleichzeitig karminrot, sodass der ganze Strauch im Oktober in Rot und Pink dasteht. Das Holz ist fein, hart und gleichmäßig; früher wurden daraus Spindeln gedreht, woher der englische Name Spindle Tree stammt, und die Holzkohle daraus gilt bis heute unter Zeichnern als die beste, weil sie weich zeichnet und sich rückstandslos wegwischen lässt.
Die Samenmäntel sind für Vögel ungiftig und werden von Rotkehlchen, Amseln, Drosseln und besonders vom Gartenrotschwanz gefressen; die Vögel verdauen nur den Mantel und verbreiten den Samen. Auch Kleiber und Meisen gehen daran. Die Blüte im Mai wird von Fliegen, Käfern und kleinen Wildbienen besucht. Das Pfaffenhütchen ist außerdem die Winterwirtspflanze der Schwarzen Bohnenblattlaus, was es in Nutzgartennähe zu einem heiklen Nachbarn macht – dafür sammeln sich an ihm im Frühjahr Marienkäfer und Florfliegen, die davon leben.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Das Pfaffenhütchen wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Es ist in Mitteleuropa heimisch (Euonymus europaeus) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und Auen. Alle Teile der Pflanze sind giftig, besonders die Früchte: Wenige davon reichen bei Kindern für ernste Vergiftungen. Wer den Strauch pflanzt, sollte das wissen und ihn entsprechend setzen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten. Was diesen Strauch berühmt gemacht hat, kommt im Herbst: Die Früchte sind vierkantige, leuchtend pinkrote Kapseln, die sich öffnen und orangerote Samenmäntel freigeben – eine Farbkombination, die kein anderes heimisches Gehölz zeigt. Der Name kommt von der Form der Kapsel, die dem Birett eines Geistlichen ähnelt. Dazu färbt sich das Laub gleichzeitig karminrot, sodass der ganze Strauch im Oktober in Rot und Pink dasteht. Das Holz ist fein, hart und gleichmäßig; früher wurden daraus Spindeln gedreht, woher der englische Name Spindle Tree stammt, und die Holzkohle daraus gilt bis heute unter Zeichnern als die beste, weil sie weich zeichnet und sich rückstandslos wegwischen lässt.
Die Samenmäntel sind für Vögel ungiftig und werden von Rotkehlchen, Amseln, Drosseln und besonders vom Gartenrotschwanz gefressen; die Vögel verdauen nur den Mantel und verbreiten den Samen. Auch Kleiber und Meisen gehen daran. Die Blüte im Mai wird von Fliegen, Käfern und kleinen Wildbienen besucht. Das Pfaffenhütchen ist außerdem die Winterwirtspflanze der Schwarzen Bohnenblattlaus, was es in Nutzgartennähe zu einem heiklen Nachbarn macht – dafür sammeln sich an ihm im Frühjahr Marienkäfer und Florfliegen, die davon leben.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Spindelbaumgewächse(Celastraceae)
- Gattung
- Spindelsträucher(Euonymus)
- Art-Syn.
- Gewöhnliches Pfaffenhütchen, Europäisches Pfaffenhütchen, Gemeiner Spindelstrauch, Gemeines Pfaffenhütchen, Gewöhnlicher Spindelstrauch, Pfaffenkapperl, Pfaffenkäppchen, Spillbaum, Spindelbaum

