Petersbirne — Pyrus communis 'Petersbirne'
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Petersbirne

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Pyrus communis 'Petersbirne'

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Beschreibung

Die Petersbirne wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine der ältesten deutschen Birnensorten und war um 1750 in Sachsen schon bekannt; verbreitet ist sie vor allem im Osten. Ihr Name kommt vom Reifetermin: Sie wird um den Peterstag reif, weshalb sie auch Saint-Pierre heißt. Weitere Namen sind Honigbirne, Lorenzbirne und Weizenbirne – Letzterer, weil sie mit der Weizenernte zusammenfällt. Sie gilt als robust und unempfindlich.

Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Juli lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten, und damit gehört diese Sorte zu den frühesten überhaupt – eine der ersten Birnen des Jahres, wenn vom übrigen Obst erst die Beeren durch sind. Die Früchte sind klein bis mittelgroß und kurz birnenförmig, die Schale glatt, grünlich bis gelbgrün und zur Reife rötlich überlaufen. Das Fleisch ist gelblichweiß, saftig und halbschmelzend – es gibt weich nach, ohne auf der Zunge ganz zu zergehen; der Geschmack ist süß und aromatisch mit etwas Säure und einem Anklang von Zimt. Gelagert werden kann sie nicht – höchstens 3 Wochen hält sie sich, danach wird sie teigig. Eine Sommerbirne isst man frisch oder verarbeitet sie sofort zu Kompott, Mus und Saft.

Die Aprilblüte versorgt Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen mit Nektar und Pollen. Die früh reifenden Früchte fallen im Hochsommer und sind dann für Amseln, Drosseln, Stare, Wespen und Falter eine Nahrungsquelle zu einer Zeit, in der das übrige Fallobst noch am Baum hängt. Wo ein Birnbaum alt werden darf, entstehen Höhlen und Rindenspalten für Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
5

Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Kleinbaum
Höhe
6.0 m
Breite
4.0 m
Wurzelsystem
Herzwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig
Wasserbedarf
mittel
Stellung
Gruppe, Plantage, Solitär
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
kalkhaltig

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Insektenmagnet Vogelnährgehölz

Verwendung

Früchte Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Herbstfärber Schattenspender

Phänologie und Vermehrung

Blüte2 Wo
Ernte2 Wo
MrzAprMaiJunJulAug

Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen

Pflege

Schnittbedarf
mittel
Resilienzen
Winterfrost
Schutz
keine

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Rosengewächse(Rosaceae)
Gattung
Birnen(Pyrus)
Art-Syn.
Birnbaum, Birne, Birnenbaum, Gartenbirnbaum, Kultur-Birnbaum, Kultur-Birne
Sorten-Syn.
Augstenbirne, Augustbirne, Ernbirne, Grossvaterbirne, Heubirne, Honigbirne, Hornusser, Hornüssler, Julibirne, Kleine Petersbirne, Lorenzbirne, Magdalenen, Rotbirne, Rote Birne, Rote Margarethe, Rote Margarethenbirne, Saint-Pierre, Weizenbirne, Zitronenbirne