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Beschreibung
Die Pekannuss wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem nördlich-zentralen Nordamerika bis Nordostmexiko; in ihrer Heimat wird sie 30, ausnahmsweise 50 Meter hoch. Die Borke ist hellbraun bis grau und tief, unregelmäßig gefurcht. Ihre Blätter sind mit 33 bis 55 Zentimetern die längsten und zugleich die am reichsten gefiederten der Gattung; die schmalen Fiederblättchen sind meist deutlich sichelförmig gebogen. Ein Merkmal trennt alle Hickorys von den Walnüssen, mit denen sie oft verwechselt werden: Ihre Zweige haben volles, ungefächertes Mark.
Ab Mai blüht sie über 4 Wochen; männliche und weibliche Blüten öffnen sich am selben Baum, aber nacheinander – wer ernten will, pflanzt einen zweiten dazu. Geerntet wird ab Oktober über etwa 2 Wochen. Die Früchte hängen in Büscheln und werden je nach Sorte 3 bis 8 Zentimeter lang; die Nuss darin ist glatt, hellbraun mit dunkler Sprenkelung und – anders als bei den übrigen Hickorys – dünnschalig, also von Hand zu knacken. Der Kern ist süß und ölreich. Nordamerikanische Ureinwohner nutzten ihn seit jeher als Wintervorrat; die Apollo-Besatzungen hatten Pekannüsse als einzige frische Nahrung an Bord. Roh, geröstet, gehackt oder gemahlen gehört die Pekannuss zu Fruchtsalaten, Puddings und Süßspeisen. In den USA existieren über 100 Sorten, die allerdings auf mitteleuropäische Verhältnisse nicht zugeschnitten sind; am ehesten kommen die nördlichen Auslesen in Betracht. In den Südstaaten steht sie in großen Plantagen; weitere Anbauländer sind Australien, Israel, Südchina und in kleinerem Umfang Spanien und Sizilien. Für die volle Kernbildung braucht der Baum eine Wachstumsperiode von 180 bis 220 Tagen – wo Sommer und Frühherbst zu kühl bleiben, wächst er zwar, setzt aber nur unvollständig ausgebildete Kerne an.
Die ölreichen Nüsse sind eine ergiebige Nahrung für Vögel und Säugetiere. Mit ihrem lichten, hoch angesetzten Kronendach und dem großen, spät austreibenden Laub wirft die Pekannuss einen weichen Schatten, unter dem Unterpflanzungen noch Licht bekommen.
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Die Pekannuss wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem nördlich-zentralen Nordamerika bis Nordostmexiko; in ihrer Heimat wird sie 30, ausnahmsweise 50 Meter hoch. Die Borke ist hellbraun bis grau und tief, unregelmäßig gefurcht. Ihre Blätter sind mit 33 bis 55 Zentimetern die längsten und zugleich die am reichsten gefiederten der Gattung; die schmalen Fiederblättchen sind meist deutlich sichelförmig gebogen. Ein Merkmal trennt alle Hickorys von den Walnüssen, mit denen sie oft verwechselt werden: Ihre Zweige haben volles, ungefächertes Mark.
Ab Mai blüht sie über 4 Wochen; männliche und weibliche Blüten öffnen sich am selben Baum, aber nacheinander – wer ernten will, pflanzt einen zweiten dazu. Geerntet wird ab Oktober über etwa 2 Wochen. Die Früchte hängen in Büscheln und werden je nach Sorte 3 bis 8 Zentimeter lang; die Nuss darin ist glatt, hellbraun mit dunkler Sprenkelung und – anders als bei den übrigen Hickorys – dünnschalig, also von Hand zu knacken. Der Kern ist süß und ölreich. Nordamerikanische Ureinwohner nutzten ihn seit jeher als Wintervorrat; die Apollo-Besatzungen hatten Pekannüsse als einzige frische Nahrung an Bord. Roh, geröstet, gehackt oder gemahlen gehört die Pekannuss zu Fruchtsalaten, Puddings und Süßspeisen. In den USA existieren über 100 Sorten, die allerdings auf mitteleuropäische Verhältnisse nicht zugeschnitten sind; am ehesten kommen die nördlichen Auslesen in Betracht. In den Südstaaten steht sie in großen Plantagen; weitere Anbauländer sind Australien, Israel, Südchina und in kleinerem Umfang Spanien und Sizilien. Für die volle Kernbildung braucht der Baum eine Wachstumsperiode von 180 bis 220 Tagen – wo Sommer und Frühherbst zu kühl bleiben, wächst er zwar, setzt aber nur unvollständig ausgebildete Kerne an.
Die ölreichen Nüsse sind eine ergiebige Nahrung für Vögel und Säugetiere. Mit ihrem lichten, hoch angesetzten Kronendach und dem großen, spät austreibenden Laub wirft die Pekannuss einen weichen Schatten, unter dem Unterpflanzungen noch Licht bekommen.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Hickorys(Carya)
- Art-Syn.
- Hickorynußbaum, Pekannuß, Pekannußbaum, Olivenfrüchtige Hickory

