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Beschreibung
Der Ovalblättrige Liguster wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Er stammt aus Japan (Ligustrum ovalifolium) und ist der Strauch, aus dem die meisten Ligusterhecken bestehen – nicht der heimische, wie oft angenommen wird. Sein Vorteil ist das Laub: dunkelgrün, glänzend, größer als beim heimischen Liguster, und in normalen Wintern bleibt es am Strauch. Die schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.
Von Juni an blüht er über 8 Wochen mit cremeweißen Rispen von kräftigem Duft. Als Heckenpflanze hat er Eigenschaften, die ihn schwer zu ersetzen machen: Er wächst schnell, verträgt jeden Schnitt, treibt aus altem Holz durch und wird so dicht, dass eine gepflegte Hecke tatsächlich blickdicht ist. Dazu kommt eine Unempfindlichkeit gegen Standortbedingungen, an denen andere scheitern – Schatten, Wurzeldruck großer Bäume, Streusalz, Stadtluft, verdichteter Boden. Wer eine Hecke will, die nach 3 Jahren steht und nicht nach 10, pflanzt Liguster. Frei wachsend wird er ein breiter, überhängender Strauch, der blüht und fruchtet; als geschnittene Hecke tut er beides nicht, weil der Schnitt die Blütenknospen entfernt.
Bleibt die Hecke ungeschnitten oder wird sie nur einmal früh im Jahr gestutzt, ist die 8 Wochen lange Blüte im Hochsommer eine ergiebige Nektarquelle für Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Die schwarzen Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Grasmücken und Gimpeln genommen. Der dichte Aufbau macht die Hecke zu einem der sichersten Nistplätze im Garten: Kleinvögel brüten dort, wo weder Katze noch Elster durchkommt.
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Der Ovalblättrige Liguster wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Er stammt aus Japan (Ligustrum ovalifolium) und ist der Strauch, aus dem die meisten Ligusterhecken bestehen – nicht der heimische, wie oft angenommen wird. Sein Vorteil ist das Laub: dunkelgrün, glänzend, größer als beim heimischen Liguster, und in normalen Wintern bleibt es am Strauch. Die schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.
Von Juni an blüht er über 8 Wochen mit cremeweißen Rispen von kräftigem Duft. Als Heckenpflanze hat er Eigenschaften, die ihn schwer zu ersetzen machen: Er wächst schnell, verträgt jeden Schnitt, treibt aus altem Holz durch und wird so dicht, dass eine gepflegte Hecke tatsächlich blickdicht ist. Dazu kommt eine Unempfindlichkeit gegen Standortbedingungen, an denen andere scheitern – Schatten, Wurzeldruck großer Bäume, Streusalz, Stadtluft, verdichteter Boden. Wer eine Hecke will, die nach 3 Jahren steht und nicht nach 10, pflanzt Liguster. Frei wachsend wird er ein breiter, überhängender Strauch, der blüht und fruchtet; als geschnittene Hecke tut er beides nicht, weil der Schnitt die Blütenknospen entfernt.
Bleibt die Hecke ungeschnitten oder wird sie nur einmal früh im Jahr gestutzt, ist die 8 Wochen lange Blüte im Hochsommer eine ergiebige Nektarquelle für Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Die schwarzen Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Grasmücken und Gimpeln genommen. Der dichte Aufbau macht die Hecke zu einem der sichersten Nistplätze im Garten: Kleinvögel brüten dort, wo weder Katze noch Elster durchkommt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölbaumgewächse(Oleaceae)
- Gattung
- Liguster(Ligustrum)
- Art-Syn.
- Japanischer Liguster, Breitblättriger Liguster

