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Beschreibung
Der Osagedorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Er stammt aus dem Süden der Vereinigten Staaten, aus Texas, Oklahoma und Arkansas, und ist nach dem Volk der Osage benannt, das aus seinem Holz Bögen fertigte – es gilt als das beste Bogenholz Nordamerikas, zäh, elastisch und leuchtend gelb im frischen Schnitt. Die Triebe tragen kräftige Dornen.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blüten; die Art ist zweihäusig, männliche und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen. Ab September reifen an weiblichen Bäumen über 8 Wochen die Früchte, und die sind der Grund, aus dem man diesen Baum pflanzt: kugelig, bis 14 Zentimeter groß, gelbgrün und mit einer Oberfläche, die an ein Gehirn erinnert. Sie wiegen ein knappes Pfund und liegen im Herbst unter dem Baum wie Bälle. Essbar ist an ihnen allein der Samen, und der steckt tief im faserigen Fleisch – ihn herauszulösen ist eine langwierige Arbeit, die sich kaum lohnt. Das Fruchtfleisch selbst wird nicht gegessen, und der milchige Saft, der beim Anschneiden austritt, reizt die Haut; Handschuhe sind angebracht. Berühmt wurde der Baum in anderer Rolle: Vor der Erfindung des Stacheldrahts pflanzte man ihn in den Prärien als lebenden Zaun, dicht gesetzt und geschnitten, und der Maßstab hieß, die Hecke müsse pferdehoch, bullenstark und schweinedicht sein.
Der dornige, dicht verzweigte Wuchs macht den Osagedorn zu einem sicheren Nistgehölz für Kleinvögel; genau darauf beruhte auch seine Verwendung als lebender Zaun. Eichhörnchen zerlegen die Früchte, um an die Samen zu kommen, und lassen den Rest liegen. Die Blätter sind glänzend und dicht, sodass die Krone auch im Sommer gut deckt, und das Holz überdauert im Boden Jahrzehnte, was stehendes Totholz zu einem langlebigen Insektenlebensraum macht.
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Der Osagedorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Er stammt aus dem Süden der Vereinigten Staaten, aus Texas, Oklahoma und Arkansas, und ist nach dem Volk der Osage benannt, das aus seinem Holz Bögen fertigte – es gilt als das beste Bogenholz Nordamerikas, zäh, elastisch und leuchtend gelb im frischen Schnitt. Die Triebe tragen kräftige Dornen.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blüten; die Art ist zweihäusig, männliche und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen. Ab September reifen an weiblichen Bäumen über 8 Wochen die Früchte, und die sind der Grund, aus dem man diesen Baum pflanzt: kugelig, bis 14 Zentimeter groß, gelbgrün und mit einer Oberfläche, die an ein Gehirn erinnert. Sie wiegen ein knappes Pfund und liegen im Herbst unter dem Baum wie Bälle. Essbar ist an ihnen allein der Samen, und der steckt tief im faserigen Fleisch – ihn herauszulösen ist eine langwierige Arbeit, die sich kaum lohnt. Das Fruchtfleisch selbst wird nicht gegessen, und der milchige Saft, der beim Anschneiden austritt, reizt die Haut; Handschuhe sind angebracht. Berühmt wurde der Baum in anderer Rolle: Vor der Erfindung des Stacheldrahts pflanzte man ihn in den Prärien als lebenden Zaun, dicht gesetzt und geschnitten, und der Maßstab hieß, die Hecke müsse pferdehoch, bullenstark und schweinedicht sein.
Der dornige, dicht verzweigte Wuchs macht den Osagedorn zu einem sicheren Nistgehölz für Kleinvögel; genau darauf beruhte auch seine Verwendung als lebender Zaun. Eichhörnchen zerlegen die Früchte, um an die Samen zu kommen, und lassen den Rest liegen. Die Blätter sind glänzend und dicht, sodass die Krone auch im Sommer gut deckt, und das Holz überdauert im Boden Jahrzehnte, was stehendes Totholz zu einem langlebigen Insektenlebensraum macht.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Maulbeergewächse(Moraceae)
- Gattung
- Milchorangen(Maclura)
- Art-Syn.
- Milchorangenbaum

