Orientalischer Weißdorn Pojarkovae
Crataegus orientalis var. Pojarkovae
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Beschreibung
Der Orientalische Weißdorn 'Pojarkovae' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 5 Meter hoch und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er ist im Kaukasus und in Vorderasien beheimatet und reicht bis nach Südosteuropa. Unter dem zweiten Namen Schlitzblättriger Weißdorn (Crataegus laciniata) läuft dieselbe Art in vielen Verzeichnissen – die Blätter sind tief eingeschnitten und grau überfilzt, was dem Strauch einen silbrigen, beinahe mediterranen Ton gibt. Und dann fehlt ihm etwas, das man bei dieser Gattung für gesetzt hält: Seine Triebe sind unbewehrt. Bei einem Gehölz, dessen wissenschaftlicher Name sich vom griechischen Wort für Stärke und dessen deutscher sich vom Dorn herleitet, ist das eine Ausnahme.
2 Wochen im Mai stehen die weißen Blüten in graufilzigen Schirmen. Von September an reifen die Früchte über 4 Wochen, mit dem Schwerpunkt um die Monatsmitte. Sie sind rundlich bis leicht länglich – und sie sind gelb. Gelbfrüchtige Weißdorne sind in der Gattung die Ausnahme; hier nehmen die Früchte statt des üblichen Rots ein warmes Goldgelb an, das im Laub weithin sichtbar bleibt. Mit 3 bis gut 5 Gramm gehören sie zu den größeren, und ihr Geschmack verbindet Süße mit einer feinen Säure: Man kann sie frisch vom Strauch essen, was bei Weißdorn wenig selbstverständlich ist. Das Fleisch ist fest und saftiger als bei den mehligen Arten. Ebenso lassen sie sich zu Gelee, Mus und Kompott einkochen, wobei das Gelee die gelbe Farbe behält und eher an Quitte erinnert als an Weißdorn. Blüten und junge Blätter geben getrocknet Tee. Geerntet wird von Hand, und ohne Dornen geht das rasch.
Die weißen Blütenschirme liefern im Mai Nektar und Pollen für Bienen und Hummeln; weil sie flach gebaut und weit geöffnet sind, kommen auch kurzrüsselige Arten an die Tracht heran. Aus den sommertrockenen Berglagen des Kaukasus stammend, kommt dieser Weißdorn mit Hitze und anhaltender Trockenheit besser zurecht als die meisten Obstgehölze – eine Eigenschaft, die mit den wärmeren Sommern an Bedeutung gewinnt. Der unbewehrte Wuchs bietet weniger Schutz als bei den dornigen Verwandten, dafür ist die Ernte mühelos.
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Der Orientalische Weißdorn 'Pojarkovae' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 5 Meter hoch und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er ist im Kaukasus und in Vorderasien beheimatet und reicht bis nach Südosteuropa. Unter dem zweiten Namen Schlitzblättriger Weißdorn (Crataegus laciniata) läuft dieselbe Art in vielen Verzeichnissen – die Blätter sind tief eingeschnitten und grau überfilzt, was dem Strauch einen silbrigen, beinahe mediterranen Ton gibt. Und dann fehlt ihm etwas, das man bei dieser Gattung für gesetzt hält: Seine Triebe sind unbewehrt. Bei einem Gehölz, dessen wissenschaftlicher Name sich vom griechischen Wort für Stärke und dessen deutscher sich vom Dorn herleitet, ist das eine Ausnahme.
2 Wochen im Mai stehen die weißen Blüten in graufilzigen Schirmen. Von September an reifen die Früchte über 4 Wochen, mit dem Schwerpunkt um die Monatsmitte. Sie sind rundlich bis leicht länglich – und sie sind gelb. Gelbfrüchtige Weißdorne sind in der Gattung die Ausnahme; hier nehmen die Früchte statt des üblichen Rots ein warmes Goldgelb an, das im Laub weithin sichtbar bleibt. Mit 3 bis gut 5 Gramm gehören sie zu den größeren, und ihr Geschmack verbindet Süße mit einer feinen Säure: Man kann sie frisch vom Strauch essen, was bei Weißdorn wenig selbstverständlich ist. Das Fleisch ist fest und saftiger als bei den mehligen Arten. Ebenso lassen sie sich zu Gelee, Mus und Kompott einkochen, wobei das Gelee die gelbe Farbe behält und eher an Quitte erinnert als an Weißdorn. Blüten und junge Blätter geben getrocknet Tee. Geerntet wird von Hand, und ohne Dornen geht das rasch.
Die weißen Blütenschirme liefern im Mai Nektar und Pollen für Bienen und Hummeln; weil sie flach gebaut und weit geöffnet sind, kommen auch kurzrüsselige Arten an die Tracht heran. Aus den sommertrockenen Berglagen des Kaukasus stammend, kommt dieser Weißdorn mit Hitze und anhaltender Trockenheit besser zurecht als die meisten Obstgehölze – eine Eigenschaft, die mit den wärmeren Sommern an Bedeutung gewinnt. Der unbewehrte Wuchs bietet weniger Schutz als bei den dornigen Verwandten, dafür ist die Ernte mühelos.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Hagedorn, Heckendorn, Mehldorn, Hagapfel

