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Beschreibung
Die Mandschurische Walnuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie in den Mischwäldern Nordostasiens, an Berghängen und in Tälern zwischen 500 und 2.800 Metern Höhe. Nach Europa brachte sie Ernest Wilson: 1903 schickte er Saatgut nach England, ab 1907 ging es weiter nach Nordamerika, und ein Baum aus jenen ersten Jahren steht seit 1906 in Kew. Was sie von allen anderen Walnüssen abhebt, ist ihre Kälteverträglichkeit – in Finnland gilt sie als die härteste Walnuss überhaupt. Ihre gefiederten Blätter werden 40 bis 60 Zentimeter lang, ausnahmsweise das Doppelte; an jungen Bäumen sitzen sie auf rasch streckenden Trieben, was ihnen ein offenes, sperriges Aussehen gibt. Beim Zerreiben duften sie kräftig aromatisch, im Herbst färben sie sich gelb.
Im Mai hängen über 4 Wochen die männlichen Kätzchen an den Zweigen des Vorjahres – schlank, gelbgrün und mit bis zu 40 Zentimetern die längsten der Gattung. An den Spitzen der neuen Triebe stehen die weiblichen Blüten aufrecht, unscheinbar bis auf die leuchtend roten Narben. Ab September fallen die Früchte über 4 Wochen, nach und nach, sodass sich mehrere Durchgänge lohnen; sie hängen in langen Trauben und stecken in einer klebrigen grünen Hülle, die kräftig braun färbt – Handschuhe sind kein Luxus. Die Nuss darunter wird bis zu 7,5 Zentimeter lang, ist tief gefurcht und scharfkantig gerippt, und ihre Schale gehört zu den härtesten der Gattung: Ein gewöhnlicher Nussknacker scheitert daran, meist muss der Hammer ran. Der Kern ist gut gefüllt, aber schwer herauszulösen – und die Mühe lohnt, denn sein Ölgehalt erreicht 52 Prozent, und er schmeckt kräftig walnussartig, roh wie geröstet. Gepresst gibt er ein essbares Öl, das allerdings rasch ranzig wird und deshalb frisch verbraucht sein will. Das harte, dauerhafte Holz geht in Nordostasien in Furnier und Möbel.
Für Vögel und Nager sind die Nüsse eine Nahrung von besonderem Wert: Mit über der Hälfte Öl im Kern liefern sie vor dem Winter viel Energie auf wenig Raum. In ihren Herkunftswäldern steht die Mandschurische Walnuss an Gebirgsbächen und an Hängen bis in 2.800 Meter Höhe – aus dieser Spanne rührt die Kältefestigkeit, die sie unter den Nussbäumen weiter nach Norden trägt als alle Verwandten.
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Die Mandschurische Walnuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie in den Mischwäldern Nordostasiens, an Berghängen und in Tälern zwischen 500 und 2.800 Metern Höhe. Nach Europa brachte sie Ernest Wilson: 1903 schickte er Saatgut nach England, ab 1907 ging es weiter nach Nordamerika, und ein Baum aus jenen ersten Jahren steht seit 1906 in Kew. Was sie von allen anderen Walnüssen abhebt, ist ihre Kälteverträglichkeit – in Finnland gilt sie als die härteste Walnuss überhaupt. Ihre gefiederten Blätter werden 40 bis 60 Zentimeter lang, ausnahmsweise das Doppelte; an jungen Bäumen sitzen sie auf rasch streckenden Trieben, was ihnen ein offenes, sperriges Aussehen gibt. Beim Zerreiben duften sie kräftig aromatisch, im Herbst färben sie sich gelb.
Im Mai hängen über 4 Wochen die männlichen Kätzchen an den Zweigen des Vorjahres – schlank, gelbgrün und mit bis zu 40 Zentimetern die längsten der Gattung. An den Spitzen der neuen Triebe stehen die weiblichen Blüten aufrecht, unscheinbar bis auf die leuchtend roten Narben. Ab September fallen die Früchte über 4 Wochen, nach und nach, sodass sich mehrere Durchgänge lohnen; sie hängen in langen Trauben und stecken in einer klebrigen grünen Hülle, die kräftig braun färbt – Handschuhe sind kein Luxus. Die Nuss darunter wird bis zu 7,5 Zentimeter lang, ist tief gefurcht und scharfkantig gerippt, und ihre Schale gehört zu den härtesten der Gattung: Ein gewöhnlicher Nussknacker scheitert daran, meist muss der Hammer ran. Der Kern ist gut gefüllt, aber schwer herauszulösen – und die Mühe lohnt, denn sein Ölgehalt erreicht 52 Prozent, und er schmeckt kräftig walnussartig, roh wie geröstet. Gepresst gibt er ein essbares Öl, das allerdings rasch ranzig wird und deshalb frisch verbraucht sein will. Das harte, dauerhafte Holz geht in Nordostasien in Furnier und Möbel.
Für Vögel und Nager sind die Nüsse eine Nahrung von besonderem Wert: Mit über der Hälfte Öl im Kern liefern sie vor dem Winter viel Energie auf wenig Raum. In ihren Herkunftswäldern steht die Mandschurische Walnuss an Gebirgsbächen und an Hängen bis in 2.800 Meter Höhe – aus dieser Spanne rührt die Kältefestigkeit, die sie unter den Nussbäumen weiter nach Norden trägt als alle Verwandten.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Schmalfrüchtige Walnuss, Chinesische Walnuss

