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Beschreibung
Der Lederhülsenbaum wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Er stammt aus dem mittleren Osten Nordamerikas und trägt am Stamm und an den Ästen verzweigte, bis 20 Zentimeter lange Dornen – ein Merkmal, für das es in der heutigen Tierwelt keine Erklärung gibt. Die gängige Deutung: Sie richteten sich gegen die großen Pflanzenfresser der Eiszeit, gegen Mammuts und Riesenfaultiere, die seit über 10.000 Jahren fehlen. Der Baum trägt seine Abwehr also gegen Tiere, die es nicht mehr gibt. Mit Winterhärtezone 3 verträgt er Temperaturen unter minus 34 Grad.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten, die stark nach Honig duften. Ab September lassen sich die Hülsen über 8 Wochen ernten. Sie werden bis zu 40 Zentimeter lang, sind flach, dunkelbraun und gedreht wie ein Korkenzieher, und sie enthalten neben den harten Samen ein süßes, breiiges Fruchtmus, das nach Honig und Lakritz schmeckt – daher der englische Name Honey Locust. Dieses Mus ist der essbare Teil; es wird aus der frischen Hülse gekratzt und lässt sich frisch essen oder zu Sirup einkochen. Die Samen selbst sind hart und werden nicht mitgegessen. Das Holz ist schwer, hart und hält im Erdkontakt jahrzehntelang, weshalb es in Nordamerika für Zaunpfähle und Eisenbahnschwellen genutzt wurde. Im Herbst färbt sich das feine, doppelt gefiederte Laub leuchtend goldgelb.
Die Blüte im Mai ist stark duftend und wird von Honigbienen und Wildbienen dicht angeflogen; der Baum gilt als gute Bienenweide. Sein Laub wirft nur einen leichten, wandernden Schatten, weil die Fiederblättchen klein sind – unter einem Lederhülsenbaum wächst Gras weiter, was ihn von den meisten Großbäumen unterscheidet. Die Hülsen bleiben lange hängen und fallen im Winter; Vögel und Kleinsäuger nehmen das Fruchtmus an, und die Dornenbereiche der Krone geben Kleinvögeln einen Nistplatz, an den kaum ein Räuber herankommt.
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Der Lederhülsenbaum wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Er stammt aus dem mittleren Osten Nordamerikas und trägt am Stamm und an den Ästen verzweigte, bis 20 Zentimeter lange Dornen – ein Merkmal, für das es in der heutigen Tierwelt keine Erklärung gibt. Die gängige Deutung: Sie richteten sich gegen die großen Pflanzenfresser der Eiszeit, gegen Mammuts und Riesenfaultiere, die seit über 10.000 Jahren fehlen. Der Baum trägt seine Abwehr also gegen Tiere, die es nicht mehr gibt. Mit Winterhärtezone 3 verträgt er Temperaturen unter minus 34 Grad.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten, die stark nach Honig duften. Ab September lassen sich die Hülsen über 8 Wochen ernten. Sie werden bis zu 40 Zentimeter lang, sind flach, dunkelbraun und gedreht wie ein Korkenzieher, und sie enthalten neben den harten Samen ein süßes, breiiges Fruchtmus, das nach Honig und Lakritz schmeckt – daher der englische Name Honey Locust. Dieses Mus ist der essbare Teil; es wird aus der frischen Hülse gekratzt und lässt sich frisch essen oder zu Sirup einkochen. Die Samen selbst sind hart und werden nicht mitgegessen. Das Holz ist schwer, hart und hält im Erdkontakt jahrzehntelang, weshalb es in Nordamerika für Zaunpfähle und Eisenbahnschwellen genutzt wurde. Im Herbst färbt sich das feine, doppelt gefiederte Laub leuchtend goldgelb.
Die Blüte im Mai ist stark duftend und wird von Honigbienen und Wildbienen dicht angeflogen; der Baum gilt als gute Bienenweide. Sein Laub wirft nur einen leichten, wandernden Schatten, weil die Fiederblättchen klein sind – unter einem Lederhülsenbaum wächst Gras weiter, was ihn von den meisten Großbäumen unterscheidet. Die Hülsen bleiben lange hängen und fallen im Winter; Vögel und Kleinsäuger nehmen das Fruchtmus an, und die Dornenbereiche der Krone geben Kleinvögeln einen Nistplatz, an den kaum ein Räuber herankommt.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hülsenfrüchtler(Fabaceae)
- Gattung
- Gleditschie(Gleditsia)
- Art-Syn.
- Amerikanische Gleditschie, Dreidornige Gleditschie, Amerikanische Gleditschia, Falscher Christusdorn, Gleditschie

