Kornelkirsche Golden Glory
Cornus mas 'Golden Glory'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Kornelkirsche 'Golden Glory' wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie in einer Baumschule in Glenview bei Chicago. Von dort kam sie in den Handel, und sie ist bis heute die Sorte, die man pflanzt, wenn der Platz schmal ist: Wo die Wildform breit und sparrig ausladet, bleibt sie aufrecht und fast säulenförmig, mit tief angesetzten Stämmen. Ihr Laub ist auffallend dunkelgrün und glänzend, dunkler als bei der Art. Ausgelesen ist sie auf die Blüte, nicht auf die Frucht – sie blüht reicher und mit größeren Dolden als die Wildform, und sie fängt damit schon in jungen Jahren an, während die Art sich Zeit lässt. Wüchsiger als diese ist sie obendrein, was ihr in kalten Lagen zugutekommt.
Die Blüte beginnt im Februar und zieht sich über etwa 4 Wochen, ehe das Laub austreibt; in dieser Zeit steht der ganze Strauch gelb. Ab August reifen die Früchte, gut 4 Wochen lang, und wer nicht abräumt, findet bis in den Oktober noch welche. Sie sind leuchtend rot und länglich, schmecken frisch geerntet säuerlich und werden erst dunkel und mild, wenn sie ganz reif sind – vorher zieht sich der Mund zusammen. Anders als bei der Wildform hängen sie oft im Laub verborgen: Man sieht sie kaum und sucht sie eher, als dass man sie pflückt; am einfachsten breitet man ein Tuch aus und schüttelt, was reif ist, fällt von allein. Lagern lassen sie sich nicht – frisch verarbeiten, einfrieren oder trocknen, dann halten sie lange. Aus dem Saft wird ein klares, tiefrotes Gelee, das zu Käse und zu Wild passt; wer entsteint, bekommt eine Marmelade mit Fruchtstücken, und für den Rohgenuss wartet man, bis die Früchte fast von selbst fallen. Damit reichlich Früchte ansetzen, sollte eine zweite Kornelkirsche in der Nähe stehen, gern die Wildform.
Ökologisch spielt diese Sorte ihre Blütenfülle aus. Sie bringt mehr und größere Blütendolden hervor als die Wildform, und das zu einer Zeit, in der Bienen, Hummeln und Schwebfliegen fast nichts anderes finden – auf derselben Fläche steht damit mehr Tracht im Vorfrühling. Dass sie früh in Blüte kommt, verstärkt das noch: Schon junge Sträucher tragen voll. Später im Jahr sind es die Früchte, die Vögel und Kleinsäuger holen, und weil die Sorte tief verzweigt und mehrstämmig aufgebaut ist, gibt sie ihnen zugleich Deckung.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Kornelkirsche 'Golden Glory' wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie in einer Baumschule in Glenview bei Chicago. Von dort kam sie in den Handel, und sie ist bis heute die Sorte, die man pflanzt, wenn der Platz schmal ist: Wo die Wildform breit und sparrig ausladet, bleibt sie aufrecht und fast säulenförmig, mit tief angesetzten Stämmen. Ihr Laub ist auffallend dunkelgrün und glänzend, dunkler als bei der Art. Ausgelesen ist sie auf die Blüte, nicht auf die Frucht – sie blüht reicher und mit größeren Dolden als die Wildform, und sie fängt damit schon in jungen Jahren an, während die Art sich Zeit lässt. Wüchsiger als diese ist sie obendrein, was ihr in kalten Lagen zugutekommt.
Die Blüte beginnt im Februar und zieht sich über etwa 4 Wochen, ehe das Laub austreibt; in dieser Zeit steht der ganze Strauch gelb. Ab August reifen die Früchte, gut 4 Wochen lang, und wer nicht abräumt, findet bis in den Oktober noch welche. Sie sind leuchtend rot und länglich, schmecken frisch geerntet säuerlich und werden erst dunkel und mild, wenn sie ganz reif sind – vorher zieht sich der Mund zusammen. Anders als bei der Wildform hängen sie oft im Laub verborgen: Man sieht sie kaum und sucht sie eher, als dass man sie pflückt; am einfachsten breitet man ein Tuch aus und schüttelt, was reif ist, fällt von allein. Lagern lassen sie sich nicht – frisch verarbeiten, einfrieren oder trocknen, dann halten sie lange. Aus dem Saft wird ein klares, tiefrotes Gelee, das zu Käse und zu Wild passt; wer entsteint, bekommt eine Marmelade mit Fruchtstücken, und für den Rohgenuss wartet man, bis die Früchte fast von selbst fallen. Damit reichlich Früchte ansetzen, sollte eine zweite Kornelkirsche in der Nähe stehen, gern die Wildform.
Ökologisch spielt diese Sorte ihre Blütenfülle aus. Sie bringt mehr und größere Blütendolden hervor als die Wildform, und das zu einer Zeit, in der Bienen, Hummeln und Schwebfliegen fast nichts anderes finden – auf derselben Fläche steht damit mehr Tracht im Vorfrühling. Dass sie früh in Blüte kommt, verstärkt das noch: Schon junge Sträucher tragen voll. Später im Jahr sind es die Früchte, die Vögel und Kleinsäuger holen, und weil die Sorte tief verzweigt und mehrstämmig aufgebaut ist, gibt sie ihnen zugleich Deckung.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hartriegelgewächse(Cornaceae)
- Gattung
- Hartriegel(Cornus)
- Art-Syn.
- Gelber Hartriegel, Herlitze, Dürlitze, Hirlnuss, Dirndlstrauch, Tierlibaum Schweiz, Welscher Kirschenbaum, Tierlibaum Schweiz und Welscher Kirschenbaum, Gelber Hornstrauch, Tierlibaum

