Kornelkirsche Golden Glory — Cornus mas 'Golden Glory'

Kornelkirsche Golden Glory

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Cornus mas 'Golden Glory'

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Beschreibung

Die Kornelkirsche 'Golden Glory' wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie in einer Baumschule in Glenview bei Chicago. Von dort kam sie in den Handel, und sie ist bis heute die Sorte, die man pflanzt, wenn der Platz schmal ist: Wo die Wildform breit und sparrig ausladet, bleibt sie aufrecht und fast säulenförmig, mit tief angesetzten Stämmen. Ihr Laub ist auffallend dunkelgrün und glänzend, dunkler als bei der Art. Ausgelesen ist sie auf die Blüte, nicht auf die Frucht – sie blüht reicher und mit größeren Dolden als die Wildform, und sie fängt damit schon in jungen Jahren an, während die Art sich Zeit lässt. Wüchsiger als diese ist sie obendrein, was ihr in kalten Lagen zugutekommt.

Die Blüte beginnt im Februar und zieht sich über etwa 4 Wochen, ehe das Laub austreibt; in dieser Zeit steht der ganze Strauch gelb. Ab August reifen die Früchte, gut 4 Wochen lang, und wer nicht abräumt, findet bis in den Oktober noch welche. Sie sind leuchtend rot und länglich, schmecken frisch geerntet säuerlich und werden erst dunkel und mild, wenn sie ganz reif sind – vorher zieht sich der Mund zusammen. Anders als bei der Wildform hängen sie oft im Laub verborgen: Man sieht sie kaum und sucht sie eher, als dass man sie pflückt; am einfachsten breitet man ein Tuch aus und schüttelt, was reif ist, fällt von allein. Lagern lassen sie sich nicht – frisch verarbeiten, einfrieren oder trocknen, dann halten sie lange. Aus dem Saft wird ein klares, tiefrotes Gelee, das zu Käse und zu Wild passt; wer entsteint, bekommt eine Marmelade mit Fruchtstücken, und für den Rohgenuss wartet man, bis die Früchte fast von selbst fallen. Damit reichlich Früchte ansetzen, sollte eine zweite Kornelkirsche in der Nähe stehen, gern die Wildform.

Ökologisch spielt diese Sorte ihre Blütenfülle aus. Sie bringt mehr und größere Blütendolden hervor als die Wildform, und das zu einer Zeit, in der Bienen, Hummeln und Schwebfliegen fast nichts anderes finden – auf derselben Fläche steht damit mehr Tracht im Vorfrühling. Dass sie früh in Blüte kommt, verstärkt das noch: Schon junge Sträucher tragen voll. Später im Jahr sind es die Früchte, die Vögel und Kleinsäuger holen, und weil die Sorte tief verzweigt und mehrstämmig aufgebaut ist, gibt sie ihnen zugleich Deckung.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Großstrauch, Mittelhoher Baum
Höhe
7.0 m
Breite
4.0 m
Wurzelsystem
Herzwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
gering
Stellung
Solitär, Gruppe, Hecke, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
kalkhaltig

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Insektenmagnet Vogelnährgehölz Frühblüher

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Herbstfärber Sichtschutz Windschutz Duftpflanze

Phänologie und Vermehrung

Blüte4 Wo
Ernte4 Wo
JanFebMrzAprMaiJunJulAugSep

Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Trockenheit Hitze Winterfrost
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Hartriegelgewächse(Cornaceae)
Gattung
Hartriegel(Cornus)
Art-Syn.
Gelber Hartriegel, Herlitze, Dürlitze, Hirlnuss, Dirndlstrauch, Tierlibaum Schweiz, Welscher Kirschenbaum, Tierlibaum Schweiz und Welscher Kirschenbaum, Gelber Hornstrauch, Tierlibaum