Korallenölweide Sweet ’n’ Tart
Elaeagnus umbellata 'Sweet ’n’ Tart'
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Beschreibung
Die Korallenölweide 'Sweet ’n’ Tart' wächst als kompakter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ausgelesen wurde sie in den USA, aus Sämlingen des ostasiatischen Wildstrauchs, und unter den Korallenölweiden ist sie die späte: Ihre Früchte reifen, wenn die der Schwestersorten längst abgeerntet sind. Was der Name ankündigt, ist dabei kein Werbewort – gesucht war ein Aroma, in dem Süße und Säure nebeneinanderstehen, statt dass eines das andere überdeckt. Im Wuchs bleibt sie gedrungener als die verwandte 'Garnet'.
Die Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten öffnen sich büschelweise an der Basis der Neutriebe und duften kräftig und süß. Dann dauert es lange: Erst ab Oktober reifen die Früchte, über etwa 5 Wochen bis in den November hinein. Die Beeren sind dunkelrot bis korallenrot und dicht mit silbrigen Schülfern besetzt, die aus der Nähe wie feine helle Punkte wirken. Der Geschmack macht dem Namen alle Ehre – zuerst die Süße, dahinter eine frische Säure, zuletzt eine leichte Herbe, die dem Ganzen Halt gibt; wer Säure an Früchten schätzt, ist in dieser Gruppe bei ihr richtig. Der Ertrag setzt früh ein und fällt reichlich aus. Geerntet wird vollreif und über einem ausgelegten Tuch. Frisch sind die Beeren ein Naschobst; beim Erhitzen verschwindet die Adstringenz restlos, und das Verhältnis von Süße zu Säure trägt neben Gelee und Fruchtleder auch herzhafte Zubereitungen, wie sie in den USA aus Ölweiden üblich sind – Saucen und Glasuren zu Fleisch. Zum Entkernen streicht man das gekochte Mus durch ein feines Sieb; die Kerne sind essbar, für die meisten aber zu groß zum Mitkauen. Lange halten sich die Beeren nicht, nach gut 2 Wochen ist Schluss. Und ohne eine zweite Korallenölweide anderer Sorte in der Nähe bleibt der Fruchtansatz ganz aus – diese Sorte ist ausdrücklich als selbstunfruchtbar beschrieben.
Die Maiblüte liefert Nektar früh im Jahr, und Bienen wie Hummeln nehmen sie entsprechend an. Ihr eigentliches ökologisches Gewicht hat diese Sorte aber im Spätherbst: Weil sie so spät reift, hängt ihr Behang noch am Zweig, wenn die übrigen Sträucher abgeräumt sind, und Drosseln finden dann eine Nahrungsquelle, von der es zu dieser Jahreszeit wenige gibt. Dazu kommt, was unter der Erde geschieht – Strahlenpilze an den Wurzeln binden Luftstickstoff, der mit Laub und feinen Wurzeln in den Boden übergeht und dem ganzen Umfeld zugutekommt.
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Die Korallenölweide 'Sweet ’n’ Tart' wächst als kompakter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ausgelesen wurde sie in den USA, aus Sämlingen des ostasiatischen Wildstrauchs, und unter den Korallenölweiden ist sie die späte: Ihre Früchte reifen, wenn die der Schwestersorten längst abgeerntet sind. Was der Name ankündigt, ist dabei kein Werbewort – gesucht war ein Aroma, in dem Süße und Säure nebeneinanderstehen, statt dass eines das andere überdeckt. Im Wuchs bleibt sie gedrungener als die verwandte 'Garnet'.
Die Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten öffnen sich büschelweise an der Basis der Neutriebe und duften kräftig und süß. Dann dauert es lange: Erst ab Oktober reifen die Früchte, über etwa 5 Wochen bis in den November hinein. Die Beeren sind dunkelrot bis korallenrot und dicht mit silbrigen Schülfern besetzt, die aus der Nähe wie feine helle Punkte wirken. Der Geschmack macht dem Namen alle Ehre – zuerst die Süße, dahinter eine frische Säure, zuletzt eine leichte Herbe, die dem Ganzen Halt gibt; wer Säure an Früchten schätzt, ist in dieser Gruppe bei ihr richtig. Der Ertrag setzt früh ein und fällt reichlich aus. Geerntet wird vollreif und über einem ausgelegten Tuch. Frisch sind die Beeren ein Naschobst; beim Erhitzen verschwindet die Adstringenz restlos, und das Verhältnis von Süße zu Säure trägt neben Gelee und Fruchtleder auch herzhafte Zubereitungen, wie sie in den USA aus Ölweiden üblich sind – Saucen und Glasuren zu Fleisch. Zum Entkernen streicht man das gekochte Mus durch ein feines Sieb; die Kerne sind essbar, für die meisten aber zu groß zum Mitkauen. Lange halten sich die Beeren nicht, nach gut 2 Wochen ist Schluss. Und ohne eine zweite Korallenölweide anderer Sorte in der Nähe bleibt der Fruchtansatz ganz aus – diese Sorte ist ausdrücklich als selbstunfruchtbar beschrieben.
Die Maiblüte liefert Nektar früh im Jahr, und Bienen wie Hummeln nehmen sie entsprechend an. Ihr eigentliches ökologisches Gewicht hat diese Sorte aber im Spätherbst: Weil sie so spät reift, hängt ihr Behang noch am Zweig, wenn die übrigen Sträucher abgeräumt sind, und Drosseln finden dann eine Nahrungsquelle, von der es zu dieser Jahreszeit wenige gibt. Dazu kommt, was unter der Erde geschieht – Strahlenpilze an den Wurzeln binden Luftstickstoff, der mit Laub und feinen Wurzeln in den Boden übergeht und dem ganzen Umfeld zugutekommt.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Doldige Ölweide, Schirm-Ölweide, Ölweide

