Korallenölweide Newgate
Elaeagnus umbellata 'Newgate'
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Beschreibung
Die Korallenölweide 'Newgate' wächst als breit und locker verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Wildbestände der Art stehen in Ostasien; diese Sorte aber ist in England entstanden, ausgelesen in einem Waldgarten bei Dartington in der Grafschaft Devon. Dort standen Korallenölweiden in größerer Zahl beieinander und ließen sich über Jahre vergleichen – nicht in der Reihe einer Ertragsanlage, sondern im Verbund mit anderen Nutzpflanzen, so wie sie später auch im Garten stehen sollten. Gesucht war, worauf es ankommt, wenn man mehr als eine Handvoll ernten will: Sie trägt reich, und die einzelne Frucht fällt dabei groß aus.
Die Blüte beginnt im Mai und dauert 3 Wochen. Die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten sind klein, stehen aber in solcher Zahl an den Trieben, dass der ganze Strauch von ihrem süßen Duft umgeben ist. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein und steigert sich dann rasch; von einem ausgewachsenen Strauch lassen sich 10 Kilogramm und mehr ernten. Ab September reifen die Früchte über 5 Wochen und hängen anschließend bis in den November: rundlich, dunkelrot und mit silbrigen Sternhaaren gesprenkelt, das Fleisch saftig und herbsauer mit süßem Grundton. Die Farbe kommt der Reife dabei zuvor – dunkelrot sind die Beeren oft schon, bevor sie so weit sind, und wer warten kann, erntet die süßeren. Bei diesen Mengen pflückt man nicht einzeln: Man legt ein Tuch unter den Strauch und rüttelt oder klopft die Zweige ab; die Beeren sind fest genug, dass sie beim Aufprall heil bleiben. Etwa 2 Wochen halten sie sich bei Zimmertemperatur. Für Gelee, Marmelade und Fruchtleder püriert man sie und streicht das Mus durch ein Sieb, weil die Kerne zum Mitessen zu groß geraten sind. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in Reichweite stehen, sonst bleibt der Behang aus.
Im Mai ist der blühende Strauch ein Anlaufpunkt für Bienen und Hummeln, im Herbst der Fruchtbehang für die Drosseln, die bis in den Winter daran zehren. Der stillere Beitrag steckt im Boden: An den Wurzeln holen Strahlenpilze den Stickstoff aus der Luft und geben ihn über Laubfall und Wurzelumsatz weiter. In Obstpflanzungen rechnet man mit etwa einer Ölweide auf 3 Obstbäume, um deren Stickstoffbedarf zu decken. Wie weit das trägt, zeigt ein Versuch mit Schwarznuss: Standen Ölweiden dazwischen, wuchsen die Nussbäume höher, stärker und nährstoffreicher heran.
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Die Korallenölweide 'Newgate' wächst als breit und locker verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Wildbestände der Art stehen in Ostasien; diese Sorte aber ist in England entstanden, ausgelesen in einem Waldgarten bei Dartington in der Grafschaft Devon. Dort standen Korallenölweiden in größerer Zahl beieinander und ließen sich über Jahre vergleichen – nicht in der Reihe einer Ertragsanlage, sondern im Verbund mit anderen Nutzpflanzen, so wie sie später auch im Garten stehen sollten. Gesucht war, worauf es ankommt, wenn man mehr als eine Handvoll ernten will: Sie trägt reich, und die einzelne Frucht fällt dabei groß aus.
Die Blüte beginnt im Mai und dauert 3 Wochen. Die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten sind klein, stehen aber in solcher Zahl an den Trieben, dass der ganze Strauch von ihrem süßen Duft umgeben ist. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein und steigert sich dann rasch; von einem ausgewachsenen Strauch lassen sich 10 Kilogramm und mehr ernten. Ab September reifen die Früchte über 5 Wochen und hängen anschließend bis in den November: rundlich, dunkelrot und mit silbrigen Sternhaaren gesprenkelt, das Fleisch saftig und herbsauer mit süßem Grundton. Die Farbe kommt der Reife dabei zuvor – dunkelrot sind die Beeren oft schon, bevor sie so weit sind, und wer warten kann, erntet die süßeren. Bei diesen Mengen pflückt man nicht einzeln: Man legt ein Tuch unter den Strauch und rüttelt oder klopft die Zweige ab; die Beeren sind fest genug, dass sie beim Aufprall heil bleiben. Etwa 2 Wochen halten sie sich bei Zimmertemperatur. Für Gelee, Marmelade und Fruchtleder püriert man sie und streicht das Mus durch ein Sieb, weil die Kerne zum Mitessen zu groß geraten sind. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in Reichweite stehen, sonst bleibt der Behang aus.
Im Mai ist der blühende Strauch ein Anlaufpunkt für Bienen und Hummeln, im Herbst der Fruchtbehang für die Drosseln, die bis in den Winter daran zehren. Der stillere Beitrag steckt im Boden: An den Wurzeln holen Strahlenpilze den Stickstoff aus der Luft und geben ihn über Laubfall und Wurzelumsatz weiter. In Obstpflanzungen rechnet man mit etwa einer Ölweide auf 3 Obstbäume, um deren Stickstoffbedarf zu decken. Wie weit das trägt, zeigt ein Versuch mit Schwarznuss: Standen Ölweiden dazwischen, wuchsen die Nussbäume höher, stärker und nährstoffreicher heran.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Doldige Ölweide, Schirm-Ölweide, Ölweide

