Korallenölweide Garnet
Elaeagnus umbellata 'Garnet'
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Beschreibung
Die Korallenölweide 'Garnet' wächst als breit ausladender Großstrauch ostasiatischer Herkunft auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Doldige Ölweide, von der sie abstammt, ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet. 'Garnet' bleibt meist unter dem vollen Maß und wächst sparriger als andere Sorten; ihre Frucht ist dunkelrot – Garnet ist der Granat – und ihr fehlt, was unter den Ölweiden sonst dazugehört: das Zusammenziehende. Ausgelesen wurde sie in Oregon und kam von dort nach Europa.
Im Mai öffnen sich über rund 3 Wochen die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten. Sie stehen zu wenigen beieinander und nicken dabei so nach unten, dass die Gruppe fast wie eine kleine Dolde wirkt – daher der zweite deutsche Name Doldige Ölweide. Ihr Duft ist kräftig und süß. Von September an reifen die Früchte, und weil sie nacheinander ausfärben, zieht sich die Ernte über etwa 5 Wochen bis in den Oktober. Sie sind mittelgroß, mit silbrigen Schülfern überzogen, saftig und süß und gehören damit zu den wenigen, die man ohne Umweg über den Kochtopf vom Strauch weg essen kann. Was sie an Menge schuldig bleiben, geben sie an Geschmack zurück. Gepflückt wird von Hand, sobald sich die Beeren weich anfühlen und leicht vom Stiel lösen. In der Küche ergeben sie ein leuchtend gefärbtes Gelee von klarer Säure, dazu Marmeladen, Saft und Fruchtleder; aus den Blüten lässt sich ein aromatischer Likör ansetzen. Für einen Behang braucht der Strauch eine zweite Ölweide derselben Art in der Nähe.
Die duftenden Maiblüten ziehen Bienen und Hummeln an, und von September an nehmen sich die Drosseln die Früchte, die bis in den November am Zweig bleiben. Der größte Beitrag liegt jedoch im Boden: An den Wurzeln holen Strahlenpilze den Stickstoff aus der Luft, der über Laubfall und Wurzelumsatz nach und nach den Nachbarn zugutekommt. In Obstpflanzungen rechnet man mit etwa einer Ölweide auf 3 Obstbäume, um deren Stickstoffbedarf zu decken; anspruchsvollere Kulturen brauchen entsprechend mehr. Dazu kommt die Genügsamkeit des Strauchs: Er nimmt magere, trockene und selbst salzhaltige Böden an.
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Die Korallenölweide 'Garnet' wächst als breit ausladender Großstrauch ostasiatischer Herkunft auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Doldige Ölweide, von der sie abstammt, ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet. 'Garnet' bleibt meist unter dem vollen Maß und wächst sparriger als andere Sorten; ihre Frucht ist dunkelrot – Garnet ist der Granat – und ihr fehlt, was unter den Ölweiden sonst dazugehört: das Zusammenziehende. Ausgelesen wurde sie in Oregon und kam von dort nach Europa.
Im Mai öffnen sich über rund 3 Wochen die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten. Sie stehen zu wenigen beieinander und nicken dabei so nach unten, dass die Gruppe fast wie eine kleine Dolde wirkt – daher der zweite deutsche Name Doldige Ölweide. Ihr Duft ist kräftig und süß. Von September an reifen die Früchte, und weil sie nacheinander ausfärben, zieht sich die Ernte über etwa 5 Wochen bis in den Oktober. Sie sind mittelgroß, mit silbrigen Schülfern überzogen, saftig und süß und gehören damit zu den wenigen, die man ohne Umweg über den Kochtopf vom Strauch weg essen kann. Was sie an Menge schuldig bleiben, geben sie an Geschmack zurück. Gepflückt wird von Hand, sobald sich die Beeren weich anfühlen und leicht vom Stiel lösen. In der Küche ergeben sie ein leuchtend gefärbtes Gelee von klarer Säure, dazu Marmeladen, Saft und Fruchtleder; aus den Blüten lässt sich ein aromatischer Likör ansetzen. Für einen Behang braucht der Strauch eine zweite Ölweide derselben Art in der Nähe.
Die duftenden Maiblüten ziehen Bienen und Hummeln an, und von September an nehmen sich die Drosseln die Früchte, die bis in den November am Zweig bleiben. Der größte Beitrag liegt jedoch im Boden: An den Wurzeln holen Strahlenpilze den Stickstoff aus der Luft, der über Laubfall und Wurzelumsatz nach und nach den Nachbarn zugutekommt. In Obstpflanzungen rechnet man mit etwa einer Ölweide auf 3 Obstbäume, um deren Stickstoffbedarf zu decken; anspruchsvollere Kulturen brauchen entsprechend mehr. Dazu kommt die Genügsamkeit des Strauchs: Er nimmt magere, trockene und selbst salzhaltige Böden an.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Doldige Ölweide, Schirm-Ölweide, Ölweide
- Sorten-Syn.
- Amoroso, Pointilla Amoroso

