Kiwi Super Jumbo
Actinidia arguta 'Super Jumbo'
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Beschreibung
Die Kiwi 'Super Jumbo' ist eine kräftige Liane von etwa 8 Metern Höhe bei nur rund 2 Metern Standfläche, die sich mit dem Trieb um ihre Stütze windet und ein Gerüst braucht, das Jahrzehnte hält. Sie ist eine deutsche Auslese aus der Züchtung von Hans-Robert Müller, der die schalenessbaren Kiwis für den mitteleuropäischen Anbau bearbeitet hat, und setzt die Linie der großfrüchtigen Sorten fort. Die Wildform der Mini-Kiwi (Actinidia arguta) wächst vom Amurgebiet über Nordostchina bis nach Korea und Japan, wo sie als Liane in die Kronen der Auwälder steigt. Junge Triebe sind rotbraun und glänzend, das Laub groß und derb.
Im Juni öffnen sich über 2 Wochen die cremeweißen Blüten. Die Ernte setzt im September ein und erstreckt sich über 4 Wochen, weil die großen Früchte nacheinander weich werden. Sie sind glattschalig und grün, wiegen zwischen 12 und 20 Gramm und gehören damit zu den schwersten dieser Art; gegessen werden sie ungeschält, samt der dünnen, glatten Haut. Der Geschmack ist saftig-süß mit feiner Säure und einer Note, die an Ananas erinnert. Reif sind die Früchte, wenn sie auf leichten Druck nachgeben; wer früher pflückt, lagert sie kühl und lässt sie nachreifen, wodurch sich die Ernte bis in den Spätherbst strecken lässt. Ein Hinweis zur Menge: Eine ausgewachsene Rebe trägt so reich, dass die Ernte kaum frisch zu bewältigen ist. Neben dem Frischverzehr eignen sich die Früchte für Konfitüre, Kompott und Fruchtleder, als Beigabe in Chutneys und – halbiert und getrocknet – als Trockenobst, das seine grüne Farbe behält.
Die Blüten werden von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen wegen ihres Pollens angeflogen. Die weichen Früchte sind bei Vögeln beliebt, weshalb eine rechtzeitige Ernte lohnt. Als kräftige Liane bildet 'Super Jumbo' über die Jahre ein dichtes Rankwerk, das Singvögeln Deckung und Nistgelegenheit bietet. Wie alle Mini-Kiwis ist sie zweihäusig und braucht eine männliche Rebe für den Fruchtansatz.
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Die Kiwi 'Super Jumbo' ist eine kräftige Liane von etwa 8 Metern Höhe bei nur rund 2 Metern Standfläche, die sich mit dem Trieb um ihre Stütze windet und ein Gerüst braucht, das Jahrzehnte hält. Sie ist eine deutsche Auslese aus der Züchtung von Hans-Robert Müller, der die schalenessbaren Kiwis für den mitteleuropäischen Anbau bearbeitet hat, und setzt die Linie der großfrüchtigen Sorten fort. Die Wildform der Mini-Kiwi (Actinidia arguta) wächst vom Amurgebiet über Nordostchina bis nach Korea und Japan, wo sie als Liane in die Kronen der Auwälder steigt. Junge Triebe sind rotbraun und glänzend, das Laub groß und derb.
Im Juni öffnen sich über 2 Wochen die cremeweißen Blüten. Die Ernte setzt im September ein und erstreckt sich über 4 Wochen, weil die großen Früchte nacheinander weich werden. Sie sind glattschalig und grün, wiegen zwischen 12 und 20 Gramm und gehören damit zu den schwersten dieser Art; gegessen werden sie ungeschält, samt der dünnen, glatten Haut. Der Geschmack ist saftig-süß mit feiner Säure und einer Note, die an Ananas erinnert. Reif sind die Früchte, wenn sie auf leichten Druck nachgeben; wer früher pflückt, lagert sie kühl und lässt sie nachreifen, wodurch sich die Ernte bis in den Spätherbst strecken lässt. Ein Hinweis zur Menge: Eine ausgewachsene Rebe trägt so reich, dass die Ernte kaum frisch zu bewältigen ist. Neben dem Frischverzehr eignen sich die Früchte für Konfitüre, Kompott und Fruchtleder, als Beigabe in Chutneys und – halbiert und getrocknet – als Trockenobst, das seine grüne Farbe behält.
Die Blüten werden von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen wegen ihres Pollens angeflogen. Die weichen Früchte sind bei Vögeln beliebt, weshalb eine rechtzeitige Ernte lohnt. Als kräftige Liane bildet 'Super Jumbo' über die Jahre ein dichtes Rankwerk, das Singvögeln Deckung und Nistgelegenheit bietet. Wie alle Mini-Kiwis ist sie zweihäusig und braucht eine männliche Rebe für den Fruchtansatz.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Strahlengriffelgewächse(Actinidiaceae)
- Gattung
- Strahlengriffel(Actinidia)
- Art-Syn.
- Japanische Stachelbeere, Scharfzähniger Strahlengriffel, Kiwibeere, Traubenkiwi, Honigbeere, Kiwai, Kleinfruchtige Kiwi, Kokuwa, Mini-Kiwi, Bayernkiwi, Japanische Honigbeere, Kleine Kiwi, Kahle Kiwi, Babykiwi, Mandschurische Stachelbeere, Kiwiberry, Hardy Kiwifruit, Aktinidia ostrolistna

