Kiwi Prince Jumbo
Actinidia arguta 'Prince Jumbo'
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Beschreibung
Die Kiwi 'Prince Jumbo' ist eine kräftige, verholzende Kletterpflanze von etwa 8 Metern Höhe bei rund 2 Metern Standfläche – und sie ist die männliche Bestäuberrebe zu den großfrüchtigen Mini-Kiwis. Die Mini-Kiwi (Actinidia arguta) ist zweihäusig: Männliche und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen, und ohne eine männliche Rebe in Reichweite bleibt jede Ernte aus. Die Wildform stammt aus den Flusstälern des Amurgebiets, aus Nordostchina, Korea und Japan, wo sie sich in die Kronen der Uferwälder zieht. Im Wuchs steht 'Prince Jumbo' den tragenden Sorten in nichts nach. Eine einzige Pflanze versorgt bis zu 6 weibliche Reben, auch verschiedener Sorten, solange sie zur selben Art gehören; gepflanzt wird sie in Windrichtung oder in Bienenflugweite.
Die Blüte im Juni ist der eigentliche Auftritt dieser Sorte, und sie dauert mit 4 Wochen doppelt so lang wie bei den weiblichen Reben. Das ist kein Zufall, sondern der Grund ihres Daseins: Männliche Mini-Kiwis blühen länger und beginnen idealerweise etwas früher, damit über die gesamte Empfängniszeit der Nachbarinnen Pollen bereitsteht. Die weißen Blüten messen rund 2 Zentimeter, stehen in dichten Büscheln und tragen ein auffälliges Bündel Staubblätter, wo die weiblichen Blüten den strahlenförmigen Griffel zeigen, dem die Gattung ihren zweiten deutschen Namen Strahlengriffel verdankt. Wer beide nebeneinander sieht, erkennt den Unterschied auf einen Blick: hier ein gelbes Polster aus Staubbeuteln, dort ein weißer Stern. Die Blüten duften schwach und honigartig und stehen der Rebe so dicht, dass ein blühender Trieb aus einiger Entfernung wie bereift wirkt. Früchte bildet 'Prince Jumbo' nicht – sie ist Bestäuber, nicht Ertragspflanze.
Gerade diese lange Blütezeit macht sie ökologisch wertvoll. 4 Wochen lang liefert sie Pollen für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, und zwar in Mengen, die eine tragende Rebe nie bereitstellt. Das dichte, spät austreibende Rankwerk nehmen Singvögel als Nistplatz an. An einer Pergola gezogen bildet sie über die Jahre eine geschlossene Laubwand, die erst spät im Frühjahr ergrünt und dafür bis in den Oktober steht.
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Die Kiwi 'Prince Jumbo' ist eine kräftige, verholzende Kletterpflanze von etwa 8 Metern Höhe bei rund 2 Metern Standfläche – und sie ist die männliche Bestäuberrebe zu den großfrüchtigen Mini-Kiwis. Die Mini-Kiwi (Actinidia arguta) ist zweihäusig: Männliche und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen, und ohne eine männliche Rebe in Reichweite bleibt jede Ernte aus. Die Wildform stammt aus den Flusstälern des Amurgebiets, aus Nordostchina, Korea und Japan, wo sie sich in die Kronen der Uferwälder zieht. Im Wuchs steht 'Prince Jumbo' den tragenden Sorten in nichts nach. Eine einzige Pflanze versorgt bis zu 6 weibliche Reben, auch verschiedener Sorten, solange sie zur selben Art gehören; gepflanzt wird sie in Windrichtung oder in Bienenflugweite.
Die Blüte im Juni ist der eigentliche Auftritt dieser Sorte, und sie dauert mit 4 Wochen doppelt so lang wie bei den weiblichen Reben. Das ist kein Zufall, sondern der Grund ihres Daseins: Männliche Mini-Kiwis blühen länger und beginnen idealerweise etwas früher, damit über die gesamte Empfängniszeit der Nachbarinnen Pollen bereitsteht. Die weißen Blüten messen rund 2 Zentimeter, stehen in dichten Büscheln und tragen ein auffälliges Bündel Staubblätter, wo die weiblichen Blüten den strahlenförmigen Griffel zeigen, dem die Gattung ihren zweiten deutschen Namen Strahlengriffel verdankt. Wer beide nebeneinander sieht, erkennt den Unterschied auf einen Blick: hier ein gelbes Polster aus Staubbeuteln, dort ein weißer Stern. Die Blüten duften schwach und honigartig und stehen der Rebe so dicht, dass ein blühender Trieb aus einiger Entfernung wie bereift wirkt. Früchte bildet 'Prince Jumbo' nicht – sie ist Bestäuber, nicht Ertragspflanze.
Gerade diese lange Blütezeit macht sie ökologisch wertvoll. 4 Wochen lang liefert sie Pollen für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, und zwar in Mengen, die eine tragende Rebe nie bereitstellt. Das dichte, spät austreibende Rankwerk nehmen Singvögel als Nistplatz an. An einer Pergola gezogen bildet sie über die Jahre eine geschlossene Laubwand, die erst spät im Frühjahr ergrünt und dafür bis in den Oktober steht.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Strahlengriffelgewächse(Actinidiaceae)
- Gattung
- Strahlengriffel(Actinidia)
- Art-Syn.
- Japanische Stachelbeere, Scharfzähniger Strahlengriffel, Kiwibeere, Traubenkiwi, Honigbeere, Kiwai, Kleinfruchtige Kiwi, Kokuwa, Mini-Kiwi, Bayernkiwi, Japanische Honigbeere, Kleine Kiwi, Kahle Kiwi, Babykiwi, Mandschurische Stachelbeere, Kiwiberry, Hardy Kiwifruit, Aktinidia ostrolistna

