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Beschreibung
Die Kiwi 'Jumbo' ist eine kräftige Kletterpflanze von etwa 8 Metern Höhe bei nur rund 2 Metern Standfläche, die sich mit dem Trieb selbst um ihre Stütze windet – in den Auwäldern ihrer Heimat ist das ein Baum, im Garten ein Spanndraht an der Hauswand oder eine Pergola, die Jahrzehnte tragen muss. Sie gehört zu den großfrüchtigen Auslesen der Mini-Kiwi (Actinidia arguta), deren Wildform vom Amurgebiet über Nordostchina bis nach Korea und Japan reicht. Ihren Namen verdankt sie dem Fruchtgewicht: 'Jumbo' bringt besonders schwere Beeren hervor, deutlich größer als die Wildform. Das Laub ist groß, ledrig und dunkelgrün und färbt sich im Herbst gelb. Die Art hält Frost aus, der der großfrüchtigen Kiwi längst den Garaus macht – daher der englische Name Hardy Kiwi.
Im Juni erscheinen über 2 Wochen die cremeweißen Blüten. Die Ernte beginnt im September und zieht sich über 4 Wochen, deutlich länger als bei den meisten Schwestersorten, weil die schweren Früchte ungleichmäßig ausreifen. Man erntet also über einen Monat verteilt statt in einem Schwung. Die Früchte sind glattschalig und grün, werden ungeschält gegessen, und das Fleisch ist saftig und aromatisch, süßer als bei der Wildart. Reif sind sie, wenn sie auf sanften Druck nachgeben und die Schale ihren Glanz verliert. Wer sie etwas fester pflückt, kann sie kühl nachreifen lassen und die Erntezeit weiter strecken – bei 2 bis 4 Grad halten sie mehrere Wochen und ziehen dann in wenigen Tagen bei Zimmertemperatur nach. Das ist dieselbe Praxis, mit der man die Früchte in Japan seit jeher haltbar macht, wo die wilden Reben in den Bergen abgesammelt werden. Neben dem Frischverzehr gehen sie in Konfitüre, Kompott und Fruchtaufstriche; wegen ihrer Säure lassen sie sich auch mit süßem Obst wie Birne gut kombinieren.
Die Blüten liefern Pollen für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, die im Juni auf ein schon dünner werdendes Angebot treffen. Die Früchte werden von Vögeln gern angenommen, sobald sie weich sind. Wie alle Mini-Kiwis ist 'Jumbo' zweihäusig und braucht eine männliche Rebe in der Nähe – sie liefert den Pollen, aus dem die Ernte überhaupt erst entsteht.
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Die Kiwi 'Jumbo' ist eine kräftige Kletterpflanze von etwa 8 Metern Höhe bei nur rund 2 Metern Standfläche, die sich mit dem Trieb selbst um ihre Stütze windet – in den Auwäldern ihrer Heimat ist das ein Baum, im Garten ein Spanndraht an der Hauswand oder eine Pergola, die Jahrzehnte tragen muss. Sie gehört zu den großfrüchtigen Auslesen der Mini-Kiwi (Actinidia arguta), deren Wildform vom Amurgebiet über Nordostchina bis nach Korea und Japan reicht. Ihren Namen verdankt sie dem Fruchtgewicht: 'Jumbo' bringt besonders schwere Beeren hervor, deutlich größer als die Wildform. Das Laub ist groß, ledrig und dunkelgrün und färbt sich im Herbst gelb. Die Art hält Frost aus, der der großfrüchtigen Kiwi längst den Garaus macht – daher der englische Name Hardy Kiwi.
Im Juni erscheinen über 2 Wochen die cremeweißen Blüten. Die Ernte beginnt im September und zieht sich über 4 Wochen, deutlich länger als bei den meisten Schwestersorten, weil die schweren Früchte ungleichmäßig ausreifen. Man erntet also über einen Monat verteilt statt in einem Schwung. Die Früchte sind glattschalig und grün, werden ungeschält gegessen, und das Fleisch ist saftig und aromatisch, süßer als bei der Wildart. Reif sind sie, wenn sie auf sanften Druck nachgeben und die Schale ihren Glanz verliert. Wer sie etwas fester pflückt, kann sie kühl nachreifen lassen und die Erntezeit weiter strecken – bei 2 bis 4 Grad halten sie mehrere Wochen und ziehen dann in wenigen Tagen bei Zimmertemperatur nach. Das ist dieselbe Praxis, mit der man die Früchte in Japan seit jeher haltbar macht, wo die wilden Reben in den Bergen abgesammelt werden. Neben dem Frischverzehr gehen sie in Konfitüre, Kompott und Fruchtaufstriche; wegen ihrer Säure lassen sie sich auch mit süßem Obst wie Birne gut kombinieren.
Die Blüten liefern Pollen für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, die im Juni auf ein schon dünner werdendes Angebot treffen. Die Früchte werden von Vögeln gern angenommen, sobald sie weich sind. Wie alle Mini-Kiwis ist 'Jumbo' zweihäusig und braucht eine männliche Rebe in der Nähe – sie liefert den Pollen, aus dem die Ernte überhaupt erst entsteht.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Strahlengriffelgewächse(Actinidiaceae)
- Gattung
- Strahlengriffel(Actinidia)
- Art-Syn.
- Japanische Stachelbeere, Scharfzähniger Strahlengriffel, Kiwibeere, Traubenkiwi, Honigbeere, Kiwai, Kleinfruchtige Kiwi, Kokuwa, Mini-Kiwi, Bayernkiwi, Japanische Honigbeere, Kleine Kiwi, Kahle Kiwi, Babykiwi, Mandschurische Stachelbeere, Kiwiberry, Hardy Kiwifruit, Aktinidia ostrolistna

