Jujube Ruski 5
Ziziphus jujuba 'Ruski 5'
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Beschreibung
Die Jujube 'Ruski 5' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Hinter ihrem Namen steckt eine Geschichte aus dem Sortenaustausch: Sie gehört zu einer Gruppe russischer Jujuben, deren Reiser in den Westen kamen, ohne dass sich die Sortennamen noch sicher zuordnen ließen. Die Bäume wurden kurzerhand durchnummeriert, Russia 1 bis Russia 5 – und unter dieser Nummer, als 'Ruski 5' oder kurz 'R5', ging die Sorte in den Handel. Amerikanische Anbauer vermuten hinter ihr die auf der Krim gezüchtete Sorte 'Sovietski'. Von ihrer Herkunft her ist sie eine interessante Kandidatin für unsere Breiten: Anders als die chinesischen und amerikanischen Sorten stammt sie aus einem Klima mit vergleichsweise milden Sommern – Anbauer erwarten von den russischen Herkünften deshalb, dass sie in kühleren Gegenden besser zurechtkommen als die übrigen Jujuben. Der Baum wächst kräftig und aufrecht.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen, leicht duftenden Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß und rundlich, und wann man sie pflückt, entscheidet darüber, was auf dem Teller liegt: Zur ersten Reife, grün mit beginnender brauner Marmorierung, ist das Fleisch hell, fest und knackig, der Geschmack der eines süßen Apfels. Zur Vollreife färbt die Schale rötlichbraun, das Fleisch wird weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel – getrocknet verstärkt sich diese Süße noch, und die Früchte halten monatelang. Verwendet werden sie frisch vom Baum, als getrockneter Vorrat, in Tee, Kompott und Konfitüre. Eines sollte man einplanen: Die Früchte neigen zum Aufreißen, wenn nach trockenen Wochen viel Regen kommt – dann wird zügig geerntet. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.
Die späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Frühjahrsblüte vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was sich im Baum aufhält. Und auch unbelaubt hat der Baum seinen Auftritt: Die leicht im Zickzack geführten Zweige geben ihm im Winter eine eigene, feine Zeichnung.
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Die Jujube 'Ruski 5' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Hinter ihrem Namen steckt eine Geschichte aus dem Sortenaustausch: Sie gehört zu einer Gruppe russischer Jujuben, deren Reiser in den Westen kamen, ohne dass sich die Sortennamen noch sicher zuordnen ließen. Die Bäume wurden kurzerhand durchnummeriert, Russia 1 bis Russia 5 – und unter dieser Nummer, als 'Ruski 5' oder kurz 'R5', ging die Sorte in den Handel. Amerikanische Anbauer vermuten hinter ihr die auf der Krim gezüchtete Sorte 'Sovietski'. Von ihrer Herkunft her ist sie eine interessante Kandidatin für unsere Breiten: Anders als die chinesischen und amerikanischen Sorten stammt sie aus einem Klima mit vergleichsweise milden Sommern – Anbauer erwarten von den russischen Herkünften deshalb, dass sie in kühleren Gegenden besser zurechtkommen als die übrigen Jujuben. Der Baum wächst kräftig und aufrecht.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen, leicht duftenden Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß und rundlich, und wann man sie pflückt, entscheidet darüber, was auf dem Teller liegt: Zur ersten Reife, grün mit beginnender brauner Marmorierung, ist das Fleisch hell, fest und knackig, der Geschmack der eines süßen Apfels. Zur Vollreife färbt die Schale rötlichbraun, das Fleisch wird weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel – getrocknet verstärkt sich diese Süße noch, und die Früchte halten monatelang. Verwendet werden sie frisch vom Baum, als getrockneter Vorrat, in Tee, Kompott und Konfitüre. Eines sollte man einplanen: Die Früchte neigen zum Aufreißen, wenn nach trockenen Wochen viel Regen kommt – dann wird zügig geerntet. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.
Die späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Frühjahrsblüte vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was sich im Baum aufhält. Und auch unbelaubt hat der Baum seinen Auftritt: Die leicht im Zickzack geführten Zweige geben ihm im Winter eine eigene, feine Zeichnung.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Kreuzdorngewächse(Rhamnaceae)
- Gattung
- Jujuben(Ziziphus)
- Art-Syn.
- Chinesische Dattel, Chinesische Brustbeere, Indische Brustbeere, Indische Dattel, Azufaifa, Brustbeerbaum, Jujube
- Sorten-Syn.
- R5

