Chinesischer Losbaum
Clerodendrum trichotomum
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Beschreibung
Der Chinesische Losbaum ist ein sommergrüner Strauch oder Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die Wildform stammt aus den lichten Wäldern Chinas, Japans und Koreas und wird auch Schicksalsbaum genannt – ein Name, der auf die leicht giftigen Früchte zurückgeht. In historischen Zeiten wurden Gottesurteile in Ostasien praktiziert, bei denen Angeklagte giftige Pflanzenteile verzehren mussten: Überlebte er, galt er als unschuldig, starb er, als schuldig. Die großen, elliptisch bis herzförmigen Blätter sind dunkelgrün und duften beim Zerreiben intensiv nach Erdnussbutter.
Die weißen Blüten erscheinen ab August bis September in großen, hängenden Rispen von 15 bis 20 Zentimeter Durchmesser. Sie entspringen aus rosafarbenen bis roten Kelchen und verströmen einen intensiven, süßlichen Duft, der an Lilien und Vanille erinnert. Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst blauschwarze Steinfrüchte, die spektakulär auf den nun fleischig verdickten und leuchtend rot gefärbten Kelchen thronen. Die Früchte bleiben bis in den Winter hinein am Strauch und sind durch ihre ungewöhnliche Farbkombination von hohem Zierwert.
Im Spätsommer locken die nektarreichen Blüten Bienen und Schmetterlinge an. Im Herbst und Winter dienen die Früchte Vögeln als Nahrung, was dem Strauch zusätzlichen ökologischen Wert verleiht.
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Der Chinesische Losbaum ist ein sommergrüner Strauch oder Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die Wildform stammt aus den lichten Wäldern Chinas, Japans und Koreas und wird auch Schicksalsbaum genannt – ein Name, der auf die leicht giftigen Früchte zurückgeht. In historischen Zeiten wurden Gottesurteile in Ostasien praktiziert, bei denen Angeklagte giftige Pflanzenteile verzehren mussten: Überlebte er, galt er als unschuldig, starb er, als schuldig. Die großen, elliptisch bis herzförmigen Blätter sind dunkelgrün und duften beim Zerreiben intensiv nach Erdnussbutter.
Die weißen Blüten erscheinen ab August bis September in großen, hängenden Rispen von 15 bis 20 Zentimeter Durchmesser. Sie entspringen aus rosafarbenen bis roten Kelchen und verströmen einen intensiven, süßlichen Duft, der an Lilien und Vanille erinnert. Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst blauschwarze Steinfrüchte, die spektakulär auf den nun fleischig verdickten und leuchtend rot gefärbten Kelchen thronen. Die Früchte bleiben bis in den Winter hinein am Strauch und sind durch ihre ungewöhnliche Farbkombination von hohem Zierwert.
Im Spätsommer locken die nektarreichen Blüten Bienen und Schmetterlinge an. Im Herbst und Winter dienen die Früchte Vögeln als Nahrung, was dem Strauch zusätzlichen ökologischen Wert verleiht.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- keine dokumentiert
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Lippenblütler(Lamiaceae)
- Gattung
- Losbäume(Clerodendrum)
- Art-Syn.
- Losbaum, Chinesischer Losbaum








































