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Beschreibung
Der Japanische Ingwer wächst als Staude auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche. Er stammt aus Japan, Korea und Südchina (Zingiber mioga) und ist der einzige Ingwer, der in Mitteleuropa im Freien überwintert – der Wurzelstock übersteht den Frost im Boden und treibt im Frühjahr neu aus. In Japan heißt er myōga und gehört dort zu den Gemüsen, die man nicht kauft, sondern im Garten stehen hat.
Ab Juli erscheinen über 4 Wochen die Blüten, und sie kommen nicht an den Trieben, sondern direkt aus dem Boden: kurze, kegelige Knospen, die zwischen den Halmen am Wurzelhals auftauchen. Genau diese Knospen sind das, was geerntet wird, und zwar bevor sie sich öffnen. Über 17 Wochen hinweg lassen sie sich schneiden, denn es kommen ständig neue nach. Der Geschmack ist eigen: scharf-würzig wie Ingwer, aber leichter, dazu frisch und leicht harzig. In Japan werden die Knospen in feine Streifen geschnitten und roh über Tofu gestreut, in die Miso-Suppe gegeben oder in Essig eingelegt, wobei sie eine leuchtend rosa Farbe annehmen. Auch die jungen Triebe sind essbar, gebleicht und wie Gemüse zubereitet. Der Wurzelstock dagegen wird nicht verwendet – anders als beim gewöhnlichen Ingwer sitzt der Wert hier über der Erde.
Als Waldbodenpflanze steht der Japanische Ingwer gern im Halbschatten unter Gehölzen, wo er mit den Jahren einen dichten Bestand bildet und den Boden vollständig deckt. Die Blüten sitzen so tief, dass sie kaum von fliegenden Insekten erreicht werden; ihre Bestäubung ist in der Heimat Sache bodennah lebender Arten. Für den Garten liegt sein Wert in der Bodendeckung und darin, dass er eine schattige Fläche nutzbar macht, auf der sonst wenig gedeiht.
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Der Japanische Ingwer wächst als Staude auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche. Er stammt aus Japan, Korea und Südchina (Zingiber mioga) und ist der einzige Ingwer, der in Mitteleuropa im Freien überwintert – der Wurzelstock übersteht den Frost im Boden und treibt im Frühjahr neu aus. In Japan heißt er myōga und gehört dort zu den Gemüsen, die man nicht kauft, sondern im Garten stehen hat.
Ab Juli erscheinen über 4 Wochen die Blüten, und sie kommen nicht an den Trieben, sondern direkt aus dem Boden: kurze, kegelige Knospen, die zwischen den Halmen am Wurzelhals auftauchen. Genau diese Knospen sind das, was geerntet wird, und zwar bevor sie sich öffnen. Über 17 Wochen hinweg lassen sie sich schneiden, denn es kommen ständig neue nach. Der Geschmack ist eigen: scharf-würzig wie Ingwer, aber leichter, dazu frisch und leicht harzig. In Japan werden die Knospen in feine Streifen geschnitten und roh über Tofu gestreut, in die Miso-Suppe gegeben oder in Essig eingelegt, wobei sie eine leuchtend rosa Farbe annehmen. Auch die jungen Triebe sind essbar, gebleicht und wie Gemüse zubereitet. Der Wurzelstock dagegen wird nicht verwendet – anders als beim gewöhnlichen Ingwer sitzt der Wert hier über der Erde.
Als Waldbodenpflanze steht der Japanische Ingwer gern im Halbschatten unter Gehölzen, wo er mit den Jahren einen dichten Bestand bildet und den Boden vollständig deckt. Die Blüten sitzen so tief, dass sie kaum von fliegenden Insekten erreicht werden; ihre Bestäubung ist in der Heimat Sache bodennah lebender Arten. Für den Garten liegt sein Wert in der Bodendeckung und darin, dass er eine schattige Fläche nutzbar macht, auf der sonst wenig gedeiht.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ingwergewächse(Zingiberaceae)
- Gattung
- Ingwer(Zingiber)
- Art-Syn.
- Japaningwer

