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Beschreibung
Die Japanische Sicheltanne wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht dabei nur rund 5 Meter Standfläche – sie bleibt schmal und kegelförmig, was sie für Grundstücke tauglich macht, auf denen ein ausladender Nadelbaum keinen Platz hätte. In Japan heißt sie sugi, sie ist dort der wichtigste Waldbaum und steht als Nationalbaum an Tempeln und entlang alter Pilgerwege, wo einzelne Exemplare über 1.000 Jahre alt sind. Ihre Nadeln sind sichelförmig gebogen, sitzen spiralig um den Trieb und stehen von ihm ab.
Im März öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blütenstände. Auffälliger ist, was das Laub übers Jahr macht: Im Sommer frischgrün, nimmt es im Winter einen bronzefarbenen bis rotbraunen Ton an und wird im Frühjahr wieder grün – eine Färbung, die man von einem Immergrünen nicht erwartet. Das Holz ist leicht, weich, rötlich und duftet; in Japan gehört es zu den geschätzten Bauhölzern und wird für Tempel, Fässer, Kisten und Innenausbau verwendet, wobei Fässer aus sugi dem Sake einen eigenen Ton geben. Die Rinde ist rotbraun und löst sich in langen Streifen, die früher zum Decken von Dächern dienten. Für den Garten zählt vor allem der Habitus: ein schlanker, gleichmäßig aufgebauter Baum, der von unten bis oben benadelt bleibt.
Der dichte, bis zum Boden benadelte Aufbau macht die Sicheltanne zu einem ganzjährigen Schutzgehölz. Kleinvögel nutzen das Innere der Krone als Schlafplatz im Winter und als Nistplatz im Frühjahr, weil sie dort weder von oben noch von der Seite einsehbar sind. In der sich ablösenden Borke finden Insekten Unterschlupf, und die abfallenden Nadeln bilden eine lockere Streu, die den Boden gleichmäßig feucht hält.
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Die Japanische Sicheltanne wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht dabei nur rund 5 Meter Standfläche – sie bleibt schmal und kegelförmig, was sie für Grundstücke tauglich macht, auf denen ein ausladender Nadelbaum keinen Platz hätte. In Japan heißt sie sugi, sie ist dort der wichtigste Waldbaum und steht als Nationalbaum an Tempeln und entlang alter Pilgerwege, wo einzelne Exemplare über 1.000 Jahre alt sind. Ihre Nadeln sind sichelförmig gebogen, sitzen spiralig um den Trieb und stehen von ihm ab.
Im März öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blütenstände. Auffälliger ist, was das Laub übers Jahr macht: Im Sommer frischgrün, nimmt es im Winter einen bronzefarbenen bis rotbraunen Ton an und wird im Frühjahr wieder grün – eine Färbung, die man von einem Immergrünen nicht erwartet. Das Holz ist leicht, weich, rötlich und duftet; in Japan gehört es zu den geschätzten Bauhölzern und wird für Tempel, Fässer, Kisten und Innenausbau verwendet, wobei Fässer aus sugi dem Sake einen eigenen Ton geben. Die Rinde ist rotbraun und löst sich in langen Streifen, die früher zum Decken von Dächern dienten. Für den Garten zählt vor allem der Habitus: ein schlanker, gleichmäßig aufgebauter Baum, der von unten bis oben benadelt bleibt.
Der dichte, bis zum Boden benadelte Aufbau macht die Sicheltanne zu einem ganzjährigen Schutzgehölz. Kleinvögel nutzen das Innere der Krone als Schlafplatz im Winter und als Nistplatz im Frühjahr, weil sie dort weder von oben noch von der Seite einsehbar sind. In der sich ablösenden Borke finden Insekten Unterschlupf, und die abfallenden Nadeln bilden eine lockere Streu, die den Boden gleichmäßig feucht hält.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Zypressengewächse(Cupressaceae)
- Gattung
- Sicheltannen(Cryptomeria)
- Art-Syn.
- Sicheltanne

