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Beschreibung
Die Japanische Nusseibe wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Japan und Südkorea, ist immergrün und trotz des Namens keine Eibe, sondern eine eigene Gattung. In Japan heißt sie kaya. Ihre Nadeln sind steif, spitz und zweizeilig gestellt; zerreibt man sie, verströmen sie einen kräftigen, harzig-würzigen Geruch, an dem man den Baum mit geschlossenen Augen erkennt.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blüten. Ab September lassen sich die Samen über 4 Wochen ernten. Sie stecken in einem grünen, pflaumenähnlichen Mantel, der sich zur Reife öffnet und einen olivförmigen Kern freigibt – daher der Name Nusseibe. In Japan werden diese Kerne geröstet gegessen und zu einem Öl gepresst, das in der Küche geschätzt wird und hitzestabil genug für Tempura ist; sein Geschmack ist mild nussig. Roh sind sie nicht zu empfehlen, geröstet dagegen sind sie ein altes Nahrungsmittel. Berühmter noch als die Samen ist das Holz: Aus kaya werden die Bretter für das Go-Spiel gefertigt, und weil ein Brett Holz von 200 bis 800 Jahre alten Stämmen verlangt, sind echte Kaya-Bretter selten und teuer. Der Klang, den ein Spielstein auf dieser Oberfläche macht, gilt als Teil des Spiels. Die Nachfrage hat die wilden Bestände so verringert, dass sie in Japan unter Schutz stehen.
Als immergrüner Baum mit dichter, tief angesetzter Krone bietet die Nusseibe ganzjährig Deckung und Nistplätze. Die fleischigen Samenmäntel werden im Herbst von Vögeln angenommen, die zur Verbreitung beitragen. Der harzige Duft der Nadeln hält manche Insekten fern und macht den Baum zugleich zu einer Duftpflanze, deren Wirkung sich beim Vorbeigehen bemerkbar macht.
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Die Japanische Nusseibe wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Japan und Südkorea, ist immergrün und trotz des Namens keine Eibe, sondern eine eigene Gattung. In Japan heißt sie kaya. Ihre Nadeln sind steif, spitz und zweizeilig gestellt; zerreibt man sie, verströmen sie einen kräftigen, harzig-würzigen Geruch, an dem man den Baum mit geschlossenen Augen erkennt.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blüten. Ab September lassen sich die Samen über 4 Wochen ernten. Sie stecken in einem grünen, pflaumenähnlichen Mantel, der sich zur Reife öffnet und einen olivförmigen Kern freigibt – daher der Name Nusseibe. In Japan werden diese Kerne geröstet gegessen und zu einem Öl gepresst, das in der Küche geschätzt wird und hitzestabil genug für Tempura ist; sein Geschmack ist mild nussig. Roh sind sie nicht zu empfehlen, geröstet dagegen sind sie ein altes Nahrungsmittel. Berühmter noch als die Samen ist das Holz: Aus kaya werden die Bretter für das Go-Spiel gefertigt, und weil ein Brett Holz von 200 bis 800 Jahre alten Stämmen verlangt, sind echte Kaya-Bretter selten und teuer. Der Klang, den ein Spielstein auf dieser Oberfläche macht, gilt als Teil des Spiels. Die Nachfrage hat die wilden Bestände so verringert, dass sie in Japan unter Schutz stehen.
Als immergrüner Baum mit dichter, tief angesetzter Krone bietet die Nusseibe ganzjährig Deckung und Nistplätze. Die fleischigen Samenmäntel werden im Herbst von Vögeln angenommen, die zur Verbreitung beitragen. Der harzige Duft der Nadeln hält manche Insekten fern und macht den Baum zugleich zu einer Duftpflanze, deren Wirkung sich beim Vorbeigehen bemerkbar macht.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Eibengewächse(Taxaceae)
- Gattung
- Nusseiben(Torreya)
- Art-Syn.
- Kaya, Nusseibe

